Machen! Nicht Zweifeln! | Donnerstag, 23. März 2017

Moin, ihr Seiten. Was schreibe ich denn heute in mein Tagebuch? Mir fällt gar nichts ein. Ich hatte ein wundervolles Treffen mit meinem Erfolgsteam. Ich war ein bisschen nervös, wie das wohl werden wird. Aber es war sehr gut. Ich habe viel Kraft aus diesem Treffen gezogen.

Meine Bewerbung für die Reise nach Palästina habe ich immer noch nicht abgeschickt, möchte ich aber langsam mal machen. Spätestens am Wochenende ist die Sache fällig. Außerdem habe ich meinen ersten Auftrag als Virtuelle Assistentin erhalten, der ist auch am Wochenende fällig. Wie auch der blöde Antrag, den ich noch ausfüllen muss.

Bisher habe ich auch immer noch kein neues Layout für Miss Picky gefunden. Ich habe zwar gesucht, aber mich konnte bisher keines überzeugen. Vor allem die Schrift muss mir gefallen. Denn dieses Blog ist in erster Linie Text und der soll gut präsentiert und dargestellt werden.

Heute ist ein deutlich besserer Tag als gestern. Das merkt man auch deutlich an diesem Eintrag. Ich komme vom hundertsten ins tausendsten und könnte ewig vor mich hin blubbern. Dabei fiel es mir zu Beginn dieses Beitrags echt schwer überhaupt etwas zu Papier zu bringen.

Die Kraft des Anfangens hat es echt in sich. Das merke ich auch jetzt bei meinen (bisher eher halbherzigen) Bemühungen es als Virtuelle Assistentin zu versuchen. Tatsächlich habe ich alles schon durchgerechnet und es ist gar nicht so unrealistisch. Das macht mir aber gruseligerweise nur noch mehr Angst es zu versuchen.

Was wenn es klappt? Dann kann ich meinen Lebensumständen gar nicht mehr die Schuld geben, wenn ich mal schlecht drauf bin. Vielleicht wäre ich dann auch seltener schlecht drauf. Vielleicht aber auch nicht. Ich merke, ich komme wieder ins Grübeln und ich sollte das lassen. Machen! Nicht Zweifeln!

Nicht der Tag dafür | Mittwoch, 22. März 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich mich den ganzen Tag komisch gefühlt und zwar wirklich komisch. Also, so körperlich komisch. Ich weiß gar nicht, woher das kommt und was das soll. Zwischenzeitlich war ich mega müde und habe mich erstmal für ne halbe Stunde hingelegt. Viel gebracht hat das aber nicht.

Auch jetzt will ich eigentlich nur ins Bett. Dabei könnte ich doch noch so viel machen. Irgendwie ist heute nicht der Tag dazu. Mein Buch habe ich von der Post geholt und ich habe auch ein bisschen darin gelesen, aber irgendwie ist auch dafür heute nicht der Tag.

Wahrscheinlich wäre es das Beste mich einfach schlafen zu legen. Morgen sieht die Welt schon besser aus. Auch auf das tägliche Vorlesen habe ich keine Lust. Ich frage mich, ob es nicht verschwendete Liebesmüh ist, schließlich hört eh keiner meine Tracks. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich nicht einfach faul bin und es erst einmal richtig versuchen sollte, ehe ich so schnell wieder die Flinte ins Korn werfe.

Schließlich fiel es mir bei Miss Picky anfangs auch schwer die täglichen Seiten durchzuhalten und ich war stellenweise kurz vorm Aufgeben. Mittlerweile ist das aber so in meinen Alltag übergegangen, dass ich mich gar nicht traue, die Seiten mal einen Tag auszulassen.

Nur sehe ich bei Tagebucheinträgen noch eher einen tieferen Sinn, als bei Audioaufnahmen. Aber was solls. Ich ziehe das jetzt durch. Ich habe erst 13 Tracks. Wenigstens 30 sollte ich hochladen. Das habe ich mir bei den Morgenseiten auch so vorgenommen und mittlerweile bin ich bei 136 Beiträgen. Ein schöner Erfolg.

Das richtige Tempo finden | Dienstag, 21. März 2017

Moin, ihr Seiten. Meinen heutigen freien Tag habe ich deutlich gechillter verbracht, als in der letzten Woche. Während ich letzten Dienstag sehr aktiv war, habe ich heute fast gar nichts gemacht. Ich habe die größte Zeit mit Lesen verbracht.

Und obwohl ich den ganzen Tag zu Hause war, hat der DHL-Paketbote es geschafft, mir einen dieser fiesen gelben Zettel im Briefkasten zu hinterlassen, sodass ich morgen zur Postfiliale tingeln darf und dort wahrscheinlich 2 Stunden anstehen werde, ehe ich mein heiß ersehntes Barbara Sher Buch in den Händen halten werde.

Ich muss gestehen, dass ich eine Heidenangst vor der Selbständigkeit habe. Nicht nur, weil es beim letzten Mal so fundamental in die Hose gegangen ist… Ich habe tatsächlich Angst davor, dass es dieses Mal funktionieren könnte und dass ich die Einzige bin, die mir bei der Verwirklichung meiner Träume im Weg steht.

Was habe ich mir heute für bitterböse Vorwürfe gemacht, weil ich prokrastiniert und gechillt habe, anstatt an dem Projektentwurf für meine Virtuelle Assistenz zu feilen. Natürlich sind solche Vorwürfe alles andere als konstruktiv, deswegen habe ich es dann auch schnell gut sein lassen und mich ganz auf das Chillen konzentriert.

Ein bisschen langweilt es mich schon und das stimmt mich zuversichtlich, dass ich die Sachen bald in die Hand nehme. Die größte Herausforderung liegt momentan darin, das geeignete Tempo für die Verwirklichung meiner Ziele zu finden. Der Traum an sich ist nur zur Hälfte neu. Eigentlich nicht einmal das.

Ich will mehr Geld verdienen. Ich will mal woanders leben. Ich will frei und selbstbestimmt arbeiten. Das Schlagwort ortsunabhängig arbeiten ist neu. Ebenso der Digital Nomad Lifestyle. Das wollte ich vorher in dieser Form nicht. Ich bin auch nach wie vor nicht sicher, ob es das Richtige für mich ist. Probieren geht über Studieren.

Und wie gesagt, der Wunsch frei und selbständig zu arbeiten und dabei mehr Geld zu verdienen als jetzt, existiert in mir schon lange. Dass mir das mehr Freiraum geben würde, zu reisen und weitere Herzenswünsche von mir zu erfüllen, liegt auf der Hand. Dazu bräuchte es eigentlich keinen eigenen Lifestyle.

Neu ist, dass ich mir so langsam zutraue alle diese Dinge in Angriff zu nehmen und das Leben meiner Träume in die Tat umzusetzen. Ich zögere noch damit ein neues Blog zu starten, da ich momentan nicht sehe, was für eine Zielgruppe ich ansprechen und wobei ich dieser helfen könnte. Weiß ich doch momentan nicht einmal mir selbst zu helfen.

Lustig ist es da | Montag, 20. März 2017

Moin, ihr Seiten. Nach einem langen Arbeitstag sitze ich auf der Couch, lese, schaue Videos und höre mir Podcasts an. Ich bin immer noch voll in der Motivationsphase und lasse mich von allen möglichen Dingen inspirieren.

Diese Woche steht das erste Treffen mit meinem Erfolgsteam an. Darauf freue ich mich sehr. Ich habe mir dazu auch noch einmal Barbara Shers Wishcraft bestellt. Darin stellt sie das Konzept des Erfolgsteams ausführlich vor. Ich wollte dieses Buch schon lange mein Eigen nennen, darum habe ich jetzt die Gelegenheit beim Schopf gepackt.

Um mich nicht zu überfordern, setze ich mir kleine Ziele. Vielleicht ist das aber nicht die richtige Strategie. Vielleicht sollte ich Vollgas geben. Wenn ich nur nicht solche Angst hätte, wieder gesundheitlich abzustürzen. Ich muss jetzt einen Kompromiss finden zwischen gesunder Motivation, tatkräftigem Anpacken und Entspannung auf der anderen Seite.

Dank der Semesterferien bin ich auch voll in Urlaubslaune. Dieser zusätzliche freie Tag in der Woche ist einfach mal genial. So habe ich viel mehr Zeit für mich und meine Zukunftspläne.

Ich möchte aber irgendwie auch noch nicht voll durchstarten, ehe ich nicht mit meinen Teammitgliedern gesprochen habe. Ich erhoffe mir von ihnen wertvollen Input, den ich mir selbst nicht geben kann. Ich habe mich dafür entschieden, nicht mehr alles allein im stillen Kämmerlein und ausschließlich mit mir selbst auszumachen, sondern mich anderen Menschen zu öffnen.

Dieser Blog ist ein wichtiges Instrument dabei. Das möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Ich mache meine täglichen Schreibübungen öffentlich, damit andere Menschen teilhaben können, an dem was in meinem Kopf vorgeht. Dann können es alle frühzeitig mitbekommen, sollte ich doch mal wieder allzu komisch werden. Denn das will ja keiner. Ich am wenigsten.

Energie & Gefühlschaos | 13. bis 19. März 2017 » KW 11

Was war besonders gut?

  • Ich habe schon 2 Follower auf Soundcloud.
  • Ich habe ein Erfolgsteam gegründet.
  • Ich habe momentan eine Energie, die mich selbst überrascht.
  • Ich hatte eine Idee für ein neues Blog.
  • Ich habe 3 Bücher zum ortsunabhängigen Arbeiten gelesen.
  • Ich habe biometrische Passfotos gemacht und einen Termin beim Bürgeramt vereinbart. Den neuen Reisepass habe ich so gut wie in der Tasche.

Was will ich?

  • Ich möchte alles in Ruhe angehen und mich nicht selbst unter Druck setzen.
  • Ich will gesund bleiben, aber auch meine Ziele erreichen. Das muss doch möglich sein.
  • Ich hätte gern mehr Geld zur Verfügung.

Was habe ich mir vorgenommen?

Ich habe mir vorgenommen, es als Virtuelle Assistentin zu versuchen.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass ich mir keinen Stress mache. Ohne Stress läuft alles wesentlich entspannter.
  • Ich bin unendlich dankbar, dass mit mir alles gut ist und ich NICHT wieder dabei bin, in die Krankheit abzurutschen.
  • Ich bin dankbar für den Gefühlsreichtum, der sich mir wieder aufgetan hat. So langsam bin ich wieder ich selbst. Das ist sehr schön.
  • Ich bin dankbar, dass ich mit wenig zufrieden bin und nicht viel brauche, um glücklich zu sein.

Der Entschluss steht | Sonntag, 19. März 2017

Moin, ihr Seiten. Hach, wie schön wäre doch das Leben, wenn man selbständig wäre und mit seiner Leidenschaft Geld verdienen könnte. Aber ist das überhaupt realistisch? Ist die Konkurrenz nicht viel zu groß und einem immer einen Schritt voraus? Ist es überhaupt möglich ausreichend Kunden zu finden, um seine Rechnungen bezahlen zu können?

Seid dabei, wenn ich es ausprobiere. Ich habe mich entschieden, es als Virtuelle Assistentin zu versuchen und ich werde das durchziehen. Das heißt, dass ich mir als erstes Mal ein Angebot erarbeite und dann damit auf Kundenfang gehen werde.

Die eigene professionelle Website kann warten. Ich habe schon genug professionelle Websites, die mittlerweile vor sich hindümpeln und mir nur Kosten verursachen. Aus Nostalgie will ich sie aber auch nicht schließen, denn der Content ist ja doch irgendwie wertvoll. Für mich auf jeden Fall!

Diesmal werde ich es aber anders machen! Ich werde meine Zeit nicht damit verschwenden Ewigkeiten an einer Website rumzubasteln (Prokrastination!), sondern damit beginnen Kunden zu suchen und zu arbeiten. Erst wenn ich sehe, dass es sich lohnt, werde ich im zweiten Schritt eine Website erstellen.

Eine solche Website soll vor allem Kunden generieren und dafür braucht es Traffic, womit wir beim zweiten Problem wären. Einfach die Website ins Netz zu stellen und zu warten, dass Kunden kommen, wird nicht funktionieren. So viel weiß ich mittlerweile schon über das Online-Business. 😉

Luft nach oben | Samstag, 18. März 2017

Moin, ihr Seiten. Das Gefühlschaos hat sich zum Glück gelegt. Ich hatte heute aber auch echt einen entspannten Tag und das obwohl ich das Bad geputzt habe. Wahnsinn, dass es schon so spät ist. Bald ist Schlafenszeit.

Ich war echt die meiste Zeit frohen Mutes und hatte gar keine Gelegenheit mich zu grämen. Selbst das Bad putzen habe ich fröhlich fluchend hinter mich gebracht. Ich freue mich sehr auf den morgigen Tag. Morgen werde ich noch ein weiteres Buch lesen, zum Thema Wie wird man Virtuelle Assistentin.

Denn das ist aktuell das, was ich mir am besten vorstellen kann. Ich denke auch, dass mir dabei meine Fähigkeiten am ehesten zugute kommen werden. Ich kann WordPress. Ich kann Social Media. Ich kann Emails beantworten und Termine planen. Also alles nicht der Hit sollte man meinen.

Ich erträume mir, dass ich durch einen Job als Virtuelle Assistentin mehr Geld verdienen kann, als ich es aktuell tue. Denn momentan habe ich ja nur einen Studentenjob mit dem ich so 800 Euro im Monat verdiene. Mit einer Selbständigkeit muss es möglich sein mehr als das zu machen.

Es wäre so schön ein bisschen mehr Geld zur Verfügung zu haben. Dabei fühle ich mich eigentlich jetzt schon relativ reich. Schließlich hatte ich vorher immer nur 400 Euro Jobs. Da sind 800 Euro einfach mal das doppelte.

Natürlich liege ich damit immer noch am absoluten Existenzminimum, aber etwas anderes kenne ich auch gar nicht. Nie stand mir mehr Geld zur Verfügung. Ich weiß noch, wie reich ich mich gefühlt habe, als ich erstmals BaFöG bezogen habe. Aber auch da musste ich einen Großteil meines Geldes für Miete & Co ausgeben.

Nachdem ich nun einige Monate sprichwörtlich von der Hand in den Mund gelebt habe, kann ich eins mit Sicherheit sagen: Geld kann mir gar nix.

Ganz ohne geht es aber nicht. Wie es wohl mit zweitausend Euro im Monat wäre, kann ich mir kaum ausmalen. Das scheint mir so unerreichbar viel. Und doch ist das die Zahl, die ich bei einer selbständigen Tätigkeit anstreben würde. Das scheint mir das Minimum für ein gutes Leben zu sein.

Denn so wie ich momentan lebe, lebe ich zwar, aber das ist auch alles. Leisten kann ich mir fast nichts. Aber ich brauche auch fast nichts. Ich kaufe mir kaum etwas. So an Gebrauchsgegenständen jedenfalls. Essen muss ich natürlich. Aber sonst? Klamotten hab ich, Möbel hab ich, Bücher hole ich mir aus der Bibliothek oder lese gleich online. Sprich Blogs.

Ich brauche wirklich nicht viel. Gerade heute habe ich gelesen, dass für Berlin ein Reisebudget von monatlich 2000€ empfohlen wird. Nunja. In meinem Leben gibt es offensichtlich Luft nach oben.

Zeit Geben | Freitag, 17. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich stecke mitten im Gefühlschaos. Ich fühle mich eigentlich gut, stark und selbstsicher. Aber gleichzeitig bin ich verdammt verunsichert. Es ist irgendwie so ungewohnt und fühlt sich komisch an.

Meine Ärztin sagte, das ist meine Persönlichkeit, die jetzt wieder zum Vorschein kommt. Darüber sollte ich mich doch eigentlich freuen, aber irgendwie fühle ich mich so verletzlich und angreifbar. So als wäre das nur ein Traum. Wer bin ich und was ist von mir noch übrig geblieben? Dieser Frage sollte ich vielleicht nachgehen.

Eine Wahrnehmungsstörung zu haben ist ganz und gar nicht lustig. Man stellt auf einmal alles in Frage. Wenn man auf seine Sinne nicht mehr vertrauen kann, worauf denn dann?

Noch verzwickter ist es mit der Selbstwahrnehmung. Was ist normal BEI MIR? Was ist normal FÜR MICH? Wo liegt die Grenze zum Krankhaften?

Wieviel positiven Stress darf ich mir selbst machen? Wieviel Motivation ist schlecht für mich? Wo liegt der Punkt, bei dem das Gleichgewicht der Kräfte kippt? Und mache ich mir nicht vielleicht zu viele Gedanken darüber?

Überfordere ich mich bereits oder laufe ich gerade erst warm? Das ist der grundlegende Konfliktherd, an dem sich mein Geist erstmal scheidet. Es sind so viele Fragen in diesem Post und ich habe keine Antworten. Ich versuche mich an den neuen Gefühlsreichtum zu gewöhnen. Wahrscheinlich muss ich mir einfach nur ein wenig Zeit geben.

Tief Stapeln | Donnerstag, 16. März 2017

Moin, ihr Seiten. Heute ist Donnerstag. Ein Tag wie jeder Andere. Vor allem ein Tag ohne größere Aktivitäten. Vielleicht brauche ich auch mal Ruhe. Vielleicht habe ich mir mal wieder zu viel vorgenommen.

Obwohl ich das eigentlich nicht glaube. Meine Ziele für diesen Monat sind überschaubar und ich habe sie mir bewusst klein gewählt. Tief stapeln ist die Devise. Schließlich will ich nicht wieder dem Wahnsinn Tür und Tor öffnen.

Ich fühle mich heute weniger gut als gestern. Ich habe auch schlecht geschlafen. Schon die zweite Nacht in Folge. Ein verdammt schlechtes Zeichen, das mich ein bisschen beunruhigt.

Die Euphorie ist heute wie weggeblasen. Eine gewisse Ernüchterung hat sich dafür eingestellt. Die Idee mit dem Blog habe ich erstmal wieder beiseite gepackt. Vielleicht kommt mir noch eine bessere.

Heute möchte ich nichts besonderes mehr machen und früh schlafen gehen. Wer weiß. Morgen sieht die Welt vielleicht schon wieder besser aus.

Ein neues Blog? | Mittwoch, 15. März 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich überhaupt keine Lust zu schreiben. Ich sitze zu Hause und höre Musik. Den Tag habe ich überaus produktiv verbracht. Obwohl ich Arbeit und Tanzunterricht hatte, habe ich zwischendurch die Zeit gefunden, zu recherchieren und zu lesen.

Ich hatte auch eine sehr gute Idee für ein neues Blog. Eine mögliche Geschäftsgrundlage. Ich freue mich sehr darüber, bin aber auch skeptisch, ob es wohl funktionieren würde und ob ich dem Thema gewachsen bin.

Ich habe schon mehrere Blogs in den Sand gesetzt. Mein Bauchtanz-Blog war ein totaler Rohrkrepierer. Ich habe die Zielgruppe überschätzt und es gab auch nicht genug passende Partnerprogramme. Mit Werbung habe ich eine Zeit lang ein paar Euro verdient, aber auf Dauer hat es sich einfach nicht rentiert.

Dann das Kochblog. Das hätte richtig was werden können. Ich habe nach wie vor Traffic über die Food-Artikel. Wenn ich das weiterverfolgt hätte, wären darüber sicher ein paar Einnahmen drin gewesen. Leider haben sich meine Lebensumstände zu der Zeit so stark verändert, dass ich das Blog nicht fortgeführt habe und mittlerweile ist Kochen gar nicht mehr mein Ding.

Das Gute daran ist, dass ich mittlerweile definitiv das Know-How habe, um ein funktionierendes Blog zum Laufen zu kriegen. Denke ich jedenfalls und das wäre ein Grund, es mit einem neuen Blogprojekt zu versuchen. Was aber, wenn auch das wieder scheitert? Ich denke, ich wüsste jetzt mehr als vor 5 Jahren, aber vielleicht irre ich mich.

Vielleicht ist das Thema, das mir vorschwebt, genau so schwer monetarisierbar, wie die Bauchtanz-Nummer. Oder es werden sich keine Besucher einstellen, auch das wäre denkbar und dann hätte ich wieder viel Arbeit in nichts gesteckt. Ich weiß nicht, ob ich so ein frustrierendes Erlebnis noch einmal durchstehen könnte. Fakt ist auch, dass Blogs lange brauchen, eh sie gut laufen. Werde ich das Durchhaltevermögen haben, um dieses Projekt zum Laufen zu bringen?

Auf jeden Fall würde ich ganz anders vorgehen als bisher und viel stärker auf die Monetarisierbarkeit achten. Lukrative Partnerprogramme finden und mich von Anfang an darauf fokussieren, dass ich auch eine kaufinteressierte Leserschaft anspreche. Wenn denn das Thema passt. Darüber muss ich noch ein bisschen nachdenken.