Die Hoffnung | Freitag, 30. September 2016

Moin, ihr Seiten. Heute ist der letzte Tag im September. Das bedeutet, dass dieser Drecksmonat endlich zu Ende geht. Nun weiß ich natürlich nicht, ob der nächste Monat besser wird, aber die Hoffnung stirbt doch zuletzt.

Aber irgendwann stirbt auch die Hoffnung. In diesem Falle zwar noch nicht, aber in anderen Fällen ist sie bei mir durchaus schon gestorben. Aber sehr, sehr, sehr, sehr spät. Fast schon zu spät. Es wäre an manchen Punkten besser gewesen schon früher die Hoffnung aufzugeben und nicht so stur an bestimmten Dingen festzuhalten, die sich letzten Endes doch nicht realisieren lassen.

Nur lässt sich daraus eine allgemeine Regel herleiten? Woher kann ich wissen, dass es an der Zeit ist, eine Angelegenheit zu begraben und mich zu neuen Ufern aufzumachen?

Heute werde ich auf jeden Fall nichts neues anfangen. Auch die Frage, ob ich nicht vielleicht doch auch Vollzeitjobs in Erwägung ziehen sollte, vertage ich erst einmal. Luxus-Probleme nennt man das wohl… Wobei so ein Trainee-Programm vielleicht gar nicht so schlecht wäre und mir als Quereinsteiger den Eintritt in bestimmte Berufe ermöglichen würde.

Ob ich diese Berufe überhaupt machen will, steht auf einem ganz anderen Blatt. Was fange ich bloß mit meinem Leben an?

König der Münzen

Meine Perspektive | Donnerstag, 29. September 2016

Moin, ihr Seiten. Der heutige Tag ist dermaßen perspektivlos, dass ich gar nicht weiß, was ich noch sagen soll. Es ist überdies der 30. Beitrag aus der Rubrik Morgenseiten und ist daher ein kleiner Erfolg, denn ich hatte mir vorgenommen, mindestens 30 Beiträge zu verfassen, eh ich das Handtuch schmeiße.

Nun möchte ich aber eigentlich nach wie vor nicht das Handtuch schmeißen. Schließlich geht es hier um mein Leben und das MUSS irgendwie weitergehen, egal wie grau oder schwarz es hier momentan ausschaut.

Und es sieht momentan ziemlich schlecht aus. Ich bin immer noch verschnupft, voller Schleim und Bazillen – wie ich meinen Tanzunterricht gestern geschafft habe, weiß ich wirklich nicht. Ich hoffe, es wird heute besser.

Darüber hinaus habe ich einen GANZEN Tag vor mir, sogar ein ganzes Wochenende, von dem ich beim besten Willen nicht weiß, wie ich es füllen soll. Ich habe absolut keinen Schimmer, was ich tun könnte. Ich habe auch auf nichts Lust. Ich möchte am liebsten den ganzen Tag lang schlafen.

Weil ich krank bin, könnte ich mir das sogar gönnen. Nur werde ich dadurch gesünder oder füttere ich damit das andere Monster, das noch in meiner Wohnung lebt?

Noch 6 Tage bis zu meinem nächsten Vorstellungsgespräch. Noch 11 Tage bis zu meinem Arzttermin. Das ist doch kein Leben! Bewerbungen habe ich geschrieben. Gestern 5 Stück. Reicht das erstmal oder sollte ich noch auf anderen Plattformen weitersuchen?

Vielleicht wird es Zeit mich meiner Zettelwirtschaft zu widmen. Gestern habe ich schon ein bisschen was davon abgearbeitet, heute könnte ich vielleicht den Rest aufräumen. Wenn ich mich nur dafür motivieren könnte.

Momentan will ich nicht einmal Essen oder Duschen und es ist mir auch peinlich hier darüber zu sprechen. Alle Leute haben Probleme. Es könnte mir so viel schlimmer gehen. Stattdessen sitze ich hier und jammere ununterbrochen. Ich sehe bloß nicht, wie ich aus diesem Zirkel rauskomme und ich weiß nicht, wer mir helfen kann.

Ich habe einen guten Abschluss, einen 1,9-er Bachelor, aber ich weiß nichts damit anzufangen. Ich weiß nicht, wofür mich dieser Abschluss qualifiziert. Stattdessen fühle ich mich wie ein Versager, weil ich meinen Master abgebrochen habe, den ich auch mit einem Einser-Schnitt hätte abschließen können. Schuld daran ist nicht zuletzt mein Umfeld, das mich immer wieder fragt: Kannst du es nicht noch machen?

Will ich nicht. Deswegen habe ich es ja abgebrochen. Ist das so schwer zu kapieren? Und selbst wenn… Dann säße ich jetzt hier auch noch mit einem Master und hätte dieselben Probleme. Das ist doch zum Kotzen. Das Problem ist niemals ein fehlender Abschluss…. Das Problem ist ganz woanders…. Vielleicht existiert es auch gar nicht. Wer weiß das schon heutzutage?

Sechs der Münzen

Moin, ihr Seiten. Ich starte noch einmal neu. Es ist viel zu gutes Wetter, um Trübsal zu blasen. Ich möchte das alles nicht mehr und deswegen habe ich entschieden, nichts mehr von meinem lächerlichen Alltag zu schreiben, sondern von meinem imaginären Leben zu berichten. Die Flucht aus der Realität hat vorher gut funktioniert, also könnte mir das helfen, wieder neue Kraft zu tanken.

Ich habe gestern darüber nachgedacht, wann ich eigentlich mal wirklich zufrieden mit meinem Leben gewesen bin und mir ist eigentlich nichts eingefallen. Es gab immer irgendwelche Probleme, es gab immer irgendwelche Umstände, die mich genervt haben und es gab immer etwas, das ich ändern wollte.

Was ich schon immer und am allermeisten ändern wollte, ist mein Wohnort. Ich würde so gern mal für ein halbes Jahr einfach woanders hin. Ich wusste aber nie so recht, wie ich es anpacken soll. Die finanzielle Situation hat einfach nie gepasst, es gab zu viel, das mich hielt und ich habe nie den Mut aufgebracht, den Schritt wirklich zu gehen.

Was ich mir momentan am allermeisten wünsche, ist es einfach mal ein Wochenende in einer anderen Stadt zu verbringen. Ich möchte in das Leben anderer Leute hineinschnuppern. Wie existieren diese ganzen anderen Menschen überhaupt? Was machen sie so den lieben langen Tag? Warum scheinen alle immer so unendlich beschäftigt zu sein und warum gibt es Menschen, die glücklich sind?

Früher war ich auch immer beschäftigt und immer einigermaßen zufrieden. Es hat mir Spaß gemacht, Herausforderungen anzugehen und neue Sachen auszuprobieren. Ich denke, das würde es immer noch. Ich fühle mich momentan bloß von allem überfordert. Ich muss kleine Schritte gehen. Ich weiß bloß nicht welche. Ich wünsche mir Veränderung.

Der Krankenhausaufenthalt war eine ziemlich große Veränderung und ich habe das Gefühl, ich kann irgendwie nicht zurück in mein altes Leben. Ich brauche ein neues. Nur wie sollte das aussehen? Das ist die entscheidende Frage, die mich quält. Zu Hause halte ich es nicht aus. Aber wo soll ich hin? Wo bin ich willkommen? Wo kann ich etwas bewegen? Wo kann ich einen Beitrag leisten?

Fragen über Fragen | Mittwoch, 28. September 2016

Moin, ihr Seiten. Heute fühle ich mich schon besser und das glücklicherweise in jeglicher Hinsicht. Ich fühle mich so, als könnte ich heute die Dinge in Angriff nehmen und ich werde das auch tun.

Zur Zeit geht es ein bisschen darum, zu beweisen, was tatsächlich in mir steckt. Das war schon beim gestrigen Vorstellungsgespräch so. Nicht nur labern und erzählen, wie toll ich bin und was ich alles kann, sondern es auch tatsächlich zeigen.

Dabei wäre mir momentan ein Job, bei dem ich ein wenig unter meinen Fähigkeiten bleiben könnte, eigentlich lieber. Vielleicht sollte ich mich dann doch bei Kaufland bewerben… Tue etwas, das dir gut tut. Nur was könnte das momentan sein? Abgesehen von Kamillentee?

Dann gibt es auch noch dieses Problem mit der Dusche. Jedes Mal, wenn ich dusche, steht das ganze Badezimmer unter Wasser und ich habe noch nicht verstanden, wo das Wasser herkommt bzw. wo es austritt und was man dagegen tun könnte. Ich hoffe, dass das kein größeres Problem ist, denn das ist wirklich nervig!

Ich habe irgendwie gar keine richtige Vorstellung davon, was für einen Job ich mit meinem Abschluss machen könnte. Eigentlich wollte ich ja gar keinen Job. Ich wollte selbständig sein. Nun das hat sich aber bis auf Weiteres erledigt… Also brauche ich etwas anderes. Nur was?

Eigentlich würde ich gern noch ein paar Vorstellungsgespräche machen. Ich habe das Gefühl, dass es unklug ist, den erstbesten Job anzunehmen. Gleichzeitig fürchte ich, dass ich ihn verlieren könnte, wenn ich zu lange hinhalte. Lieber den Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach?

Ich habe außerdem entschieden, das abgebrochene Studium über kurz oder lang aus meinem Lebenslauf weg zu retuschieren. Unvollständig ist er deswegen ja nicht und insofern könnte ich das einfach weglassen. Obwohl bisher keine Fragen dazu kamen. Zum Glück.

Vier der Stäbe

Kamillentee trinken | Dienstag, 27. September 2016

Moin, ihr Seiten. Ich schätze wenn man Medikamente nimmt, die die Psyche beeinflussen, ist es völlig sinnlos Morgenseiten zu schreiben. Dann fühlt sich eh jeder Tag gleich ätzend und grau an, egal wie schön die Sonne scheint. Das ist alles sowas von nervig.

Da ich gestern krank war, hatte ich endlich eine gute Ausrede, um den ganzen Tag im Bett zu verbringen. Das war einerseits ganz gut, es geht mir heute nämlich schon viel besser. Andererseits hat es wieder meine Motivation gefressen. Das bisschen, was ich noch hatte. Immerhin kann ich der Krankheit den schwarzen Peter für meine schlechte Laune zuschieben. Das ist doch vielleicht auch was.

Ich trinke also weiterhin Kamillentee mit Honig und Zitrone. Nachdem ich gestern Abend eine Paracetamol genommen habe, ging es mir beinahe sofort besser. Das Fieber ist auch wieder weg. Zum Glück.

Krankheit hin oder her – ich ziehe heute knallhart durch: Seminar, Job-Interview und Theatergruppe. Nachdem ich den gestrigen Tag im Bett verbracht habe, kann ich einen zweiten solchen Tag nicht gebrauchen. Heute wird anders.

Darüber hinaus grübele ich immer noch darüber, ob mir das gestrige Vorstellungsgespräch mir gefallen hat bzw. ob der Job etwas für mich wäre. Ich bin nicht sicher. Vielleicht wäre es gut, vielleicht nicht. Ein Unternehmensblog? Hmmmm…. Wäre ein Bürojob. Einen Bürojob wollte ich ja eigentlich nicht…

bube-der-muenzen

Erkältet | Montag, 26. September 2016

Moin, ihr Seiten. Es ist Montag. Eine neue Woche steht vor der Tür. Das Krankenhaus liegt nun schon mehr als eine Woche zurück und es sieht so aus, als würde ich es packen. Habe ja auch keine andere Wahl.

Super nervig ist diese Erkältung, die sich bei mir eingenistet hat. Kaum hat man sich mit einer Krankheit angefreundet, steht schon die nächste vor der Tür. Dementsprechend würde ich den heutigen Tag am liebsten im Bett verbringen. Geht aber leider nicht. Ich muss raus.

Kamillentee ist daher mein Getränk der Saison. Mit Honig. Ganz Mutige tun noch etwas Zitrone dran. Ich hoffe, dass ich so schnell gesund werde. So einen ekligen Virus will ich hier gar nicht haben. 😀

Was ich stattdessen hier haben möchte, ist weiterhin unklar. Die liebe Sonne ist schon mal da. Nur die Temperaturen gefallen mir so gar nicht. Morgens und Abends ist es schon sehr kalt. Da kommt dann wahrscheinlich auch die Erkältung her.

Mein Kopf ist echt zu. Da geht heute nicht viel.

Ass der Stäbe

Sonntagsblues | Sonntag, 25. September 2016

Moin, ihr Seiten. Ich werde euch heute nicht erzählen, dass die Sonne scheint und es ein schöner Tag werden wird. Stattdessen werde ich euch etwas über … hmm… ja… worüber eigentlich? erzählen.

Ich könnte erzählen, dass heute ein stinkend langweiliger Tag ist und ich nichts mit mir anzufangen weiß. Ich könnte erzählen, dass ich das Gefühl habe, im falschen Leben festzustecken. Ich könnte erzählen, dass mir alles auf die Nerven geht, dass mich alles ankotzt, dass ich keine Lust habe weiterzumachen.

Ich könnte das aber auch für mich behalten. Eigentlich ist es völlig egal, was ich tue. Ich habe keine Lust etwas zu lesen. Ich habe keine Lust irgendwo hinzugehen. Ich habe keine Lust zu Hause zu hocken. Ich habe auf nichts Lust. Am allerwenigsten habe ich Lust meine schlechte Laune in die Welt zu blasen und negative Energie zu verbreiten.

Aber es nützt ja nix. Ich werde zum Singen gehen, obwohl ich Halsschmerzen habe. Ich werde mich unter die Dusche stellen, obwohl ich gar keine Lust drauf habe. Ich werde die Wäsche waschen, ich werde Essen kochen und morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch und das wird hoffentlich mein Leben radikal verbessern.

Ich erkläre einfach wieder einmal den heutigen Tag für beendet. Egal, was heute passiert. Morgen wird alles besser. Und wenn nicht morgen, dann übermorgen. Jeden Tag ein bisschen und irgendwann ist auf einmal alles voll gut. Das wäre es doch!

Die Sonne

Das Murmeltier | Samstag, 24. September 2016

Moin, ihr Seiten. Ich glaube, ich brauche keine Eingliederungshilfen, denn ich habe für nächste Woche schon 2 Vorstellungsgespräche. Darüber freue ich mich ein bisschen, aber ich habe auch Angst davor. Gestern ging es mir verhältnismäßig gut, zumindest gegen Abend ist meine Stimmung etwas aufgeklart. Was das Wochenende bringen wird, weiß ich noch nicht.

Ich habe mir ein paar Sachen vorgenommen, unter anderem will ich zu einer Gospel A Capella Session gehen. Danach gibt es noch ein interessantes Konzert. Ob ich zu dem gehen will, habe ich aber noch nicht entschieden. Beides ist am Sonntag. Heute habe ich ein paar lockere Verabredungen.

Heute ist außerdem das Palästinensische Kulturfest, aber da werde ich wohl nicht hingehen. Das wird wahrscheinlich ein ziemlich großes Event und große Events mag ich nicht so gerne. Ich bin eher eine Freundin von kleineren Veranstaltungen.

Darüber hinaus warte ich weiterhin auf ein Wunder und arbeite an meiner Liste mit 150 stilvollen Beleidigungen für alle Lebenslagen. Mehr oder weniger.

Ich bin eigentlich wieder an genau dem selben Punkt, an dem ich vor einem Jahr schon einmal war. Eine großartige Chance alles besser zu machen, möchte man meinen und ich hoffe auch, dass mir das gelingen wird. Tiefer als ich jetzt bin, geht es nicht, so habe ich mir im letzten Jahr schon oft gesagt, aber diesmal ist der ultimative Tiefpunkt erreicht und ich muss auf die ein oder andere Weise umkehren.

Ich orientiere mich neu, versuche langsam wieder in der Realität anzukommen und nicht jeden Tag dasselbe zu erzählen. Ich gehe mir damit selbst auf die Nerven. Grüßt mir das Murmeltier.

Gerechtigkeit

Nicht beeindruckt | Freitag, 23. September 2016

Moin, ihr Seiten. Die morgendliche Laune ist mal wieder an einem Tiefpunkt, aber ich habe beschlossen, mich davon nicht beeindrucken zu lassen. Nach nur 2 Bewerbungen habe ich bereits eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Das ist doch eine gute Quote und ging ganz schön schnell. Bin gespannt, ob es auch klappen wird.

So richtig viel zu erzählen habe ich nicht. Ich bemühe mich nach wie vor, wieder auf die Beine zu kommen. Passivität ist irgendwie meine Sache nicht. Ich sehe zwar, dass man damit durchkommt, wenn man die Kontrolle abgibt und die Führung jemand anderem überlässt, aber ich muss sagen, dass ich mich damit ganz grässlich fühle.

Viel besser ist es doch, aus eigener Kraft seinen Weg zu gehen und sich nicht von jemand Anderem mitschleifen zu lassen. Und hin und wieder geht es wohl nur auf allen Vieren… Denn das Energielevel ist nach wie vor niedrig und ich frage mich, ob es wohl noch mal besser wird, denn der Winter steht ja vor der Tür.

Und damit auch Weihnachten. Uiuiui. Die Supermarktregale sind bereits mit Weihnachts-Kram gefüllt. Meine Plätzchen-Artikel beginnen auch schon ihren Jahresend-Erfolgskurs zu starten. Theoretisch könnte man dementsprechend schon mal beginnen, Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Das wäre so gar nicht mein Stil. Aber vielleicht ist es ja an der Zeit neue Gewohnheiten zu etablieren.

Der Stern

Der Herbst ist da | Donnerstag, 22. September 2016

Moin, ihr Seiten. Ich bin sehr energiegeladen aufgewacht. Die Sonne scheint und ich bin ziemlich voller Tatendrang. Möchte am liebsten sofort loslaufen und Abenteuer bestehen. Der Himmel ist echt strahlend klar und sieht richtig sommerlich aus. Soviel zum Thema Herbstanfang.

In einem frisch bezogenen Bett schläft es sich einfach ganz hervorragend. Gut, dass ich diese Aktivität gestern durchgeführt habe. Bett beziehen – meine ich – und gut auch, dass ich dabei meine warme Winterdecke herausgeholt habe. Das war zwar ein bisschen zu warm beim Schlafen, muss mich wohl noch dran gewöhnen, aber sooooo gemütlich.

Lust etwas zu machen, habe ich trotzdem nicht. Gestern war ich Schwimmen und Tanzen. Das war eigentlich ganz okay. Obwohl das Schwimmen schlechter ging, als beim letzten Mal. Ich habe weniger Bahnen geschafft. Ich spürte auch eine Belastung an meinen Knien. Ist das normal? Ich dachte Schwimmen wäre schonend für die Knie.

Ich schreibe weiterhin fleißig Bewerbungen und hoffe, dass ich bald einen schönen Job finden kann. Tanzen hat erstmal gar keine Priorität. Auftritte will ich bis auf weiteres gar nicht mehr machen. Unterricht ziehe ich erstmal durch. Das macht noch Spaß und gibt mir zumindest etwas, woran ich mich halten kann.

Von der Uni habe ich auch bereits Meldung bekommen. Ich warte noch auf weitere Post von denen, ehe ich mich für Lehrveranstaltungen eintragen kann. Bin gespannt, was ich da für Möglichkeiten habe.

Der Tod

Raus aus dem Schneckenhaus | Mittwoch, 21. September 2016

Moin, ihr Seiten. Es ist ein freundlicher Tag. Die Sonne scheint. Ich fühle mich ganz gut.

Gestern habe ich meinen offiziellen Lebenslauf überarbeitet und ihn bei Studentenjob hochgeladen. Als nächstes werde ich mein journalistisches Talent also dafür nutzen, Bewerbungsschreiben zu verfassen. Außerdem möchte ich heute unbedingt Schwimmen gehen. Das werde ich wohl gleich als Erstes tun. Schwerelos davon schweben. Ich mag diese Art von Sport viel lieber als Rennen beispielsweise. Das mag ich gar nicht.

Die Theatergruppe ist gestern leider ausgefallen. Stattdessen hatten sie eine kleine Aufführung, die ich mir sogar angeschaut habe. Aber ich möchte wirklich aktiv werden, deswegen freue ich mich darauf, wenn es nächste Woche wieder stattfindet. Am Sonntag gehe ich zu einer Gospel A Capella Session. Das habe ich gerade entschieden. Bin gespannt, wie es wird.

Bezüglich der Bewerbungen weiß ich noch gar nicht so recht, wo ich meinen Fuß in die Tür stellen soll. Aber ich werde einfach erstmal schauen, welche Stellenausschreibungen ich ansprechend finde und mich daran orientieren. Es ist jetzt erstmal wichtig kurzfristig etwas zu finden, das mir wenigstens ein bisschen Spaß machen könnte.

Ideal wäre etwas, wobei man ein bisschen extrovertierter sein müsste. Das würde mir helfen, aus meinem Schneckenhaus heraus zu kriechen. Ich kann ja kommunikativ und offen sein, aber dafür brauche ich schon einen Anlass. Mit Menschen in Kontakt zu kommen, das würde mir definitiv mehr Spaß machen als ein Bürojob. Also mal sehen. Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.

Zehn der Stäbe