Couchen & Grübeln | Samstag, 21. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich sitze auf meiner Couch und höre Musik. Um 12 bin ich verabredet. Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Ich bin gespannt, was der heutige Tag bringen wird. Einkaufen muss ich auf jeden Fall gehen.

In den sozialen Netzwerken gibt es seit gestern nur ein Thema: Trump. Nun habe ich ja gestern schon gesagt, dass mich der Typ eigentlich überhaupt nicht interessiert, aber scheinbar kommt man daran einfach nicht vorbei. Offensichtlich macht dieser Mann vielen Leuten Angst. In seiner Position kann er aber auch viel Unheil anrichten. Hoffen wir einfach das Beste, direkt betroffen sind wir ja nicht.

Gestern schon hat es mich gewundert, dass sich so viele Menschen für die Inauguration eines US-Präsidenten interessieren. Sowas hat es in meinem Erfahrungsradius noch nie gegeben. Dann folgten die Meldungen über das Verschwinden von Inhalten zum Klimawandel & Co von der Website des weißen Hauses.

Aber solange ich auf meiner Couch sitzen und Musik hören kann, ist mir das alles relativ egal. Mehr berührt hat mich da doch eine andere Meldung, nämlich die, dass der Noteinsatz, der gestern die S-Bahn lahmgelegt hat, daher rührte, dass ein Mann von einer Brücke stürzte und von der S-Bahn überfahren wurde.

Es ist leicht sich darüber aufzuregen, dass die S-Bahn nicht fährt, aber wenn man dann mitbekommt, dass ein Menschenleben dahinter liegt, möchte man seine Klagen am liebsten wieder zurück nehmen. Wie gut es uns doch allen geht.

Apfel Apfel Apfel Apfel Apfel Wurm | Freitag, 20. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich Lust auf Schokolade. Gut, dass ich noch genug Vorräte von Weihnachten habe. Darunter ein paar Mercis, die ich jetzt verdrücken werde. Außerdem liegt im Kühlschrank noch eine Tafel Schokolade mit Amaretto-Geschmack, aber ohne Alkohol. Wer hat sich das bloß ausgedacht? Und warum hat die ihren Weg zu mir gefunden?

Heute war ein langer Tag. Der hat sich aber gelohnt. Eigentlich wollte ich noch mein Buch auslesen, aber darauf habe ich jetzt irgendwie gar keine Lust mehr. Ich will nur noch ein bisschen naschen, bloggen und twittern. Mails lesen wäre vielleicht noch ganz gut.

Es ist noch gar nicht so spät, 21:18 Uhr, aber ich könnte schon schlafen gehen. Morgen ist Wochenende. Das ist gut. Ich konnte es heute kaum glauben, dass schon wieder Freitag ist. Letzter Freitag war nicht so schön, dank Lebensmittelvergiftung lag ich die folgenden 3 Tage flach. Diesen Freitag bin ich irgendwie eher am Niesen. Hoffe, dass das nur temporär ist und sich da nichts anderes bei mir eingenistet hat.

Die ganze Welt redet heute über Trump. Mich interessiert mehr, dass der Fahrstuhl bei uns im Haus defekt ist. Das hat mich heute morgen schon gewurmt. Viel mehr noch wurmte mich aber das Chaos bei der S-Bahn. Aufgrund eines Polizei- und Notarzteinsatzes ging gar nichts mehr. Entsprechend verspätet kam ich zur Arbeit.

Trotzdem habe ich mir davon die Laune nicht vermiesen lassen. Es war eigentlich ein guter Tag. Vor allem mein Tanzunterricht war sehr erfolgreich. Nächste Woche schon können wir die Choreo beenden, bei den Kindern sind wir sogar fertig geworden. Ich kann jetzt also überlegen, was ich als nächstes mit ihnen anstelle.

Für die Katz? | Donnerstag, 19. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Die gestrige schlechte Laune hat sich verzogen. Die heutige Laune ist: müde! Ich habe schlecht geschlafen und ich will einfach nur ins Bett. Ich weiß aber, wenn ich jetzt ins Bett gehe, werde ich nächste Nacht auch schlecht schlafen und dann bin ich morgen wieder müde. Deswegen lasse ich es.

Nun wird es schon langsam dunkel draußen, das heißt, ich könnte doch mal aus meiner Lethargie erwachen. Ich wollte doch eigentlich heute meine Hausaufgaben machen. Eine Bibliographie steht an, das ist doch eigentlich nicht schwer. Ausnahmsweise. Zum Glück sind bald Semesterferien, dann muss ich mich mit diesem Kram nicht länger beschäftigen. Zuvor steht aber noch eine Prüfung an, die ich bestehen sollte.

Ich warte ja noch darauf, dass meine Motivation etwas künstlerisches zu tun, sich irgendwann mal wieder bei mir einschleicht. Ich weiß zur Zeit nicht genau, wie das aussehen sollte, was ich mir für Projekte vornehmen sollte. Bloggen ist vielleicht gar kein schlechtes Projekt, aber künstlerisch wertvoll ist der Senf, den ich hier von mir gebe, definitiv nicht. Auf eine Bühne werde ich mich aber in absehbarer Zeit definitiv nicht stellen. Was bleibt also?

Vielleicht brauche ich aber wirklich auch noch ein bisschen Zeit, um mich an mein aktuelles Leben zu gewöhnen. Wenn es mir irgendwann zu den Ohren raushängt, fällt mir sicher etwas Besseres ein, das ich tun könnte. Momentan bin ich mit Arbeiten, Uni, Tanzunterricht und Couchen eigentlich ganz gut bedient. Hin und wieder treffe ich mich mit jemandem.

Ich frage mich ernsthaft, ob die Zeit als Orientalische Tänzerin endgültig vorbei ist oder ob es da noch einmal ein Revival geben wird. Es ist ja schon schade, alles einfach so aufzugeben. Und doch war alles so unbefriedigend, dass ich dieses Fass eigentlich nicht noch einmal aufmachen möchte. Was wird bloß aus meiner schönen Webseite? Was wird aus meinem schönen Blog? Ist das alles für die Katz?

Ich will keine Schokolade | Mittwoch, 18. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin ein bisschen grummelig und griesgrämig drauf und ich kann gar nicht recht sagen, wieso. Ich hab einfach mal schlechte Laune und punkt. Vielleicht war es einfach zu viel Gegammel in den letzten Tagen, vielleicht ist es auch PMS, vielleicht auch sonstwas.

Schade, dass es keinen Knopf gibt, mit dem man sich auf Anhieb gute Laune verschaffen kann. Selbst Schokolade kommt gegen diese Trübsinnigkeit nicht an.

Gestern war ich in der Bibliothek und habe mir neue Bücher geholt. Bin gespannt, wie die wohl sein werden. Das eine habe ich schon zu lesen begonnen und es ist so naja. Ganz nett. Aber kein großes Kino. Wobei es nach den Büchern von Brandon Sanderson wahrscheinlich schwer ist, einen zu beeindrucken. Die sind nämlich extrem gut. Andererseits hatte ich danach schon ein anderes Buch gelesen und das hatte mir auch gefallen.

Ich weiß, Rezensionen schreiben ist meine Sache nicht. Twitter ist meine Sache auch nicht. Auf meinem Profil ist einfach nix los und das antimotiviert mich irgendwie. Vielleicht ist das auch nur die schlechte Laune heute.

Katzenvideos. Ich brauche Katzenvideos. Wo sind die denn, wenn man sie braucht?

Unerwartete Freiheit | Dienstag, 17. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist 9:58 Uhr und ich habe noch eine Stunde Zeit ehe ich in die Uni muss. Darauf habe ich absolut gar keine Lust. Vor allem nicht, nach der Frustration mit den Hausaufgaben. Ich fühle mich immer noch ein bisschen wie ein Versager.

Wie gut, dass ich gerade eine Mail bekommen habe, dass das Seminar heute abgesagt wurde. Ein Problem weniger und die Hausaufgabe, die dabei ist, kann ich dieses Mal auch problemlos lösen. Das gibt doch Hoffnung.

Gut. Kann ich heute zu Hause bleiben. Die Vorlesung klemme ich mir mal. Ich überlege noch, ob ich mir das Buch zur Vorlesung bestellen soll. Wahrscheinlich würde ich es einmal lesen und dann nie wieder anfassen. Aber eventuell wäre es ja auch gut geeignet, um dann weiter verschenkt zu werden. Spannend ist die Geschichte des Islam auf jeden Fall.

Was fange ich also mit dem Tag an? Ich könnte einen Spaziergang im strahlenden Sonnenschein machen. Die Sonne scheint gerade übertrieben schön. Dazu müsste ich es allerdings schaffen, mich aufzuraffen und ich weiß nicht, ob ich das hinkriege. Ich könnte auch mein Buch auslesen und dann in die Bibliothek fahren, um Nachschub zu besorgen. Auch das klingt verlockend.

Auf jeden Fall sollte ich irgendwie dafür sorgen, dass heute ein schöner und entspannter Tag wird. Das habe ich mir nach der Krankheit der letzten Tage wahrlich verdient.

Perspektiven | Montag, 16. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern ging es mir schon besser, heute hänge ich wieder hier wie ein Schluck Wasser. Arbeit habe ich auch abgesagt. Auch wenn ich nichts gemacht habe, rennt die Zeit. Ich denke, ich werde nur noch ein paar Wochen brauchen, bis ich mich voll und ganz an alles gewöhnt habe. Es ist mittlerweile ganz okay, wie es ist.

Mit der Arbeit bin ich ganz zufrieden. Ich denke sogar darüber nach, mir noch ein paar zusätzliche Programmier-Skillz zuzulegen, damit ich zukünftig auf dem Gebiet noch mehr Aufgaben übernehmen kann. Mal sehen, mal sehen.

Leider läuft das Studium nicht so gut. Mir ist es gestern einfach nicht gelungen, die Hausaufgaben zu lösen. Es sind nur noch 3 Wochen und ich muss noch 3 Aufgaben abgeben. Mal sehen, ob ich das noch hinkriege. Ansonsten wird das Studium wohl früher enden, als mir lieb ist. Wir werden sehen.

Natürlich hoffe ich, dass ich es noch ein bisschen durchhalte, aber so wichtig ist es wiederum auch nicht. Ich hab das Studium aus Spaß begonnen und wenn es keinen Spaß macht, dann beende ich es halt wieder. Ich werde es nur so lange durchziehen, wie es mir gut tut, denn ich habe bereits einen Abschluss.

Vor dem Ernst des Lebens, der nach dem Studium auf mich lauert, habe ich jetzt nicht mehr ganz so große Angst. Ein bisschen aber schon noch. Insofern sollten wir es langsam und gesittet angehen und hoffen, dass bald alles wieder gut wird und ich genug Kraft habe, um langfristige Entscheidungen treffen zu können. Falls das dann nötig sein wird.

Wieder besser | Sonntag, 15. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Heute fühle ich mich schon besser. Zumindest habe ich mich bis jetzt nicht übergeben. Es ist aber noch zu früh, um festzustellen, ob das ein dauerhafter Zustand ist oder nur eine kurze Phase. Ich hoffe natürlich, dass es mit der Kotzerei ein Ende hat.

Draußen schneit es schon wieder. Dieses ganze Hin und Her mit dem Wetter ist schon ziemlich nervig. Erst Schnee, dann Regen, alles taut weg, dann wieder Schnee usw. Von mir aus soll es mal schneien und dann ein bisschen liegen bleiben, damit man sich daran erfreuen kann. Aber so macht es doch keinen Spaß.

Heute muss ich unbedingt meine Hausaufgaben machen. Darüber hinaus steht eigentlich nichts an. Das heißt ich kann den Tag wundervoll vergammeln. Vielleicht mein Buch zu Ende lesen. Schade, dass die Bibliothek sonntags geschlossen hat. Ich könnte auch ein bisschen in meinem Malbuch malen.

Darüber hinaus sollte ich mal probieren etwas zu essen und schauen, ob es in meinem Magen bleibt. Das wäre überaus toll. Es ist ja schon ein bisschen ärgerlich ausgerechnet am Wochenende krank zu werden.

Gestern bin ich mit meinem Jahresrückblick fertig geworden. Es war wirklich ein ausgesprochen ereignisreiches Jahr, mit guten und schlechten Sachen. Die erste Jahreshälfte war besonders ereignisreich, die zweite Jahreshälfte war besonders schlecht. Zumindest von meinen Gefühlen her. Aus objektiver Sicht mag es sich vielleicht umgekehrt verhalten. Aus meinem Standpunkt war es aber so.

Gefallsucht | Samstag, 14. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Bei mir hat sich ein ganz und gar unangenehmer Geselle eingenistet, nämlich ein fieser Magen-Darm-Virus. Den gestrigen Abend habe ich größtenteils über der Kloschüssel verbracht. Heute geht es so langsam wieder, aber er lässt mich immer noch nichts essen…

Ich habe Bauchschmerzen und fühle mich elend. Das sind doch mal tolle Voraussetzungen für ein Wochenende, an dem ich endlich mal wieder mein Ego so richtig rauskratzen kann. Mein armes geschundenes Ego würde sich aber lieber im Selbstmitleid suhlen. Aber nur kurz.

Zu viel Selbstmitleid ist einfach für niemanden gut. Lieber sollte ich etwas konstruktives tun… Wenn das Fieber ein bisschen runtergegangen ist. Ich hoffe sehr, dass es mir morgen ein bisschen besser geht, denn es warten zahlreiche Hausaufgaben auf mich, die erledigt werden wollen.

Aber ich glaube, heute fühle ich mich nicht in der Lage dazu. Vielleicht bin ich auch faul. Wer weiß das schon? Wobei ich das nach der gestrigen Nacht gar nicht glauben möchte. Ich brauche ein bisschen Erholung und die gönne ich mir jetzt.

Wen kümmert es schon, ob Andere denken, ich wäre größenwahnsinnig. Vielleicht bin ich das. Vielleicht nicht. Ein bisschen Demut hat noch niemandem geschadet. Vielleicht sollten wir uns alle öfter mal an die eigene Nase fassen, anstatt Andere auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Vielleicht ist es auch gut, hin und wieder von jemandem zu hören, was man alles angeblich falsch macht. Letzten Endes liegt die Entscheidung bei mir und die mache ich nicht davon abhängig, ob irgendjemandem das gefällt, was ich tue.

Ein feines Näschen | Donnerstag, 12. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern gab es einen Schneesturm vom feinsten, mehrere Zentimeter Neuschnee, die jedoch heute morgen schon wieder verschwunden waren. So wie meine Heizung, die über Nacht mal wieder ausgefallen ist, mittlerweile aber wieder geht.

Facebook teilte mir gerade mit, dass ich nun seit 2 Jahren in meiner Wohnung wohne. Dabei frage ich mich, wie lange es her ist, dass facebook die Timeline eingeführt hat. Das war doch das letzte große Update und damals gab es einen Riesenaufschrei. Ist mit Sicherheit länger her als mein Umzug.

Seitdem gab es aber keine weltbewegenden Veränderungen mehr auf facebook. Der Social Graph kam, aber von dessen Auswirkungen spürte der Normalverbraucher wenig. Ich in jedem Fall und ich bin ja hier die Norm.

Gestern Abend hatte ich ein bisschen Spaß auf Twitter. Ich bin noch nicht sicher, ob ich Twitter lustiger finden soll als facebook. Ich versuche es aber. Mit facebook habe ich zu schlechte Erfahrungen gemacht, auf Twitter sind die Leute vielleicht netter. Vielleicht auch nicht. Probieren kann man es.

Auf jeden Fall dauert mein Rückzug aus der virtuellen Welt jetzt schon viel zu lange an. Ich muss meine Nase wieder mehr in Sachen stecken, die mich nichts angehen. Das steigert immerhin meine Laune und die Steigerung meiner Laune hat momentan die allerhöchste Priorität und den größten Stellenwert.

Ich will nie wieder in so ein Loch stürzen.

Auf ein Neues | Mittwoch, 11. Januar 2016

Moin, ihr Seiten. Also gut. Der Rückzug ist beendet. Ich bin wieder da und ich werde wieder hier schreiben. Ich habe die alten Beiträge durchgelesen und sie waren nicht so schlecht, wie ich befürchtet habe. Teilweise viel Gejammer, aber so ging es mir zu der Zeit halt.

Ich möchte jeden Tag schreiben und es ist nicht gut, wenn ich das für mich behalte. Anscheinend gibt es doch Leute, die es interessiert, was ich zu sagen habe. Und auch, wenn das nicht immer das allergeistvollste ist, so ist es doch gut genug, um andere daran teilhaben zu lassen.

Zu gern wäre ich einer von diesen lustigen Twitterern, die immer einen fröhlichen Spruch auf den Lippen haben. Darüber habe ich in den letzten Tagen viel nachgedacht. Es würde meinem Ego sehr schmeicheln eine große Anzahl von Followern zu haben, die an meinen gelegentlichen Geistesblitzen teilhaben würden.

Leider ist mir – über diesen Überlegungen – kein lustiger Tweet eingefallen. So krampfhaft geht das wohl nicht. Ich habe durchaus schon kurzweilige Zweizeiler verfasst, Aphorismen nannte man das früher, aber momentan steht mir der Sinn wohl nicht danach. Geduld! Derweilen kann ich vielleicht etwas altes ausgraben.

Andere künstlerische Aktivitäten halten sich aktuell in Grenzen. Ich habe zu Weihnachten ein Malbuch für Erwachsene bekommen. Ich vertreibe mir jetzt also die Zeit damit Mandalas auszumalen. Das beruhigt mich.