Dieser Artikel ist Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0. Ich habe ein paar Artikel zusammengetragen, die sich mit Arbeit 2.0 bzw. Arbeit in der Wissensgesellschaft beschäftigen.

Bayern2 Dossier Arbeit 2.0 – Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung über die Digitale Bohème und deren technische Grundlagen
Inhalt: Ford bestimmte das Arbeitsmodell der Massenproduktion, Zuse den Büromenschen der Dienstleistungsgesellschaft und das Web 2.0 die flexiblen Kreativen.

In der Computerwoche schreibt Alexandra Mesmer über Arbeit 2.0 und die Generation der unter 30-Jährigen, die Arbeit neu definiert: „Sie sind immer online und wollen anders arbeiten: selbständig, ohne Zeitkorsett und Anwesenheitspflicht.“

Chip Online über firmeninterne Generationenkonflikte und Kommunikation: Arbeiten 2.0 – Social-Media-Ansätze bei HP und Microsoft
Inhalt: Unternehmer müssen sich an die Arbeitsvorstellungen und Wünsche der Unter 30-Jährigen anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Unterschiede zwischen den Generationen werden thematisiert.

Ulrich Klotz: Unternehmen und Arbeit 2.0. Open Source und Internet als Wegbereiter der nächsten Gesellschaft in Magazin Berliner Republik – Ausführlicher Artikel über den gesellschaftlichen Wandel und Herausforderungen der kommenden Wissensgesellschaft. Gesellschaftliche Dimension der Arbeit.

Offene Geheimnisse – Die Ausbildung der Open-Source-Praxis im 20. Jahrhundert von Gundolf S. Freyermuth: Teil des Open Source Jahrbuchs 2007, Artikel über die Geschichte und Anfänge der Open-Source Bewegung als PDF.

Steht auf, wenn ihr eine Zukunft wollt – Jugendproteste in Europa von Alex Rühle auf sueddeutsche.de: Beschreibt die gesellschaftliche Situation der jungen Generation in ganz Europa.

Jugend ohne Hofnung – Teil I Erfahrungsbericht von Sabrina von Fersen auf spreemieze.com.

Spannend ist auch das Forschungsprojekt Arbeit 2.0 der Berliner Humboldt Universität, bei dem es sich um einen Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls Informatik in Bildung und Gesellschaft des Instituts für Informatik handelt:

Unsere Kultur, die Arbeitsbedingungen von freien und angestellten Kulturschaffenden und damit auch grundlegende Konzepte des Urheberrechts wie „Urheber“ und „Werk“ sind im Wandel begriffen. Dies führt zu einer Verunsicherung unter Kreativen, die das Projekt Arbeit 2.0 zum Ausgangspunkt nimmt.

PDFs: Projektbeschreibung (26 Seiten), Abschlussbericht (354 Seiten).
Informationen über das Projekt Arbeit 2.0 auf irights.info.

Ich möchte die Sammlung weiter vervollständigen und freue mich über sachdienliche Hinweise per Kommentar.

Kommentar verfassen