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Winter, Weihnacht, Wohnungswechsel

So gar nicht winterlich war es in diesem Dezember. Weder kalt, noch verschneit. Einzig schrecklich schrecklich dunkel und grau. Ob sich das im neuen Jahr noch einmal ändert? Wird 2012 uns einen eisig-frostigen Januar oder Februar bescheren?

Lassen wir uns diesbezüglich doch überraschen. Eigentlich war der unverschämt milde Dezember ja auch eine Wohltat. Zumal gegenüber dem Dezember des vorangegangen Jahres.

Dankbar war ich auch darüber, dass wir den kleinen Umzug, den wir uns in die Weihnachtsferien gelegt hatten und der der erste in einer längeren Reihe von Hin- und Hergeziehe sein wird, nicht bei Minustemperaturen absolvieren mussten. Das wäre sicherlich noch weniger erbaulich geworden, als es ohnehin schon war. Umzüge machen nunmal keinen Spaß.

Die Vorweihnachtstage habe ich also mit Kisten packen und Sachen schleppen verbracht, den Anfang des neuen Jahres werde ich mich um mein Studium kümmern müssen – das nächste Sudium, das bisherige hab ich 2011 endlich abhaken dürfen -, bevor der nächste Umzug ins Haus steht. Diesmal mein eigener, der daraus dann ein Unserer machen wird.

Dazwischen lagen nun diese Feiertage, gefüllt mit Familie, Essen, Freunden, Schlafen und Durchatmen. Das habe ich gebraucht. Aber sowas von. Und wie im Jahr davor und wahrscheinlich für eine Großzahl der vorhergehenden Jahre, nehme ich mir für das neue Jahr vor, mir nicht mehr so viel vorzunehmen und nicht immer an die Grenzen meiner Belastbarkeit zu gehen.

Aber irgendwie kommt es doch niemals so und irgendwie kriege ich es doch immer gebacken, auch wenn vieles dabei auf der Strecke bleibt – Prioritäten müssen nunmal gesetzt werden und oft sind es nicht die Dinge, die man am liebsten tut, die die höchste Priorität haben. Leider. Das wäre vielleicht eher ein Punkt, an dem mit den Vorsätzen anzusetzen wäre.

Aber es geht voran, mit stetigen Schritten, die man stets größer machen will, als man kann, auch wenn man dabei fällt. Dann rappelt man sich halt wieder auf und macht einen kleineren. Wir wachsen an unseren Herausforderungen, indem wir an unsere Grenzen gehen, diese überschreiten, Fehler machen, Dramen inszenieren und die Tragik der Situation völlig überinterpretieren. Man ist nunmal die einzige in seiner Haut.

Aber so leben wir. Und spüren unsere Existenz. Und stolpern mit Überschall in ein neues Jahr, das es zu bewältigen gilt.

Ich freu mich drauf.

Published inStory of my life

2 Comments

  1. Das muss wohl eine Familienkrankheit sein! Ich hoffe, wir schaffen das!

  2. Und jetzt haben wir den Salat, -20 Grad nachts, morgens das pure grauen auf dem Weg zur Arbeit, also ich würde sagen, da haste deinen umzug noch recht gut getimt 😀

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