Moin, ihr Seiten. Beim Aufwachen habe ich heute eine überraschende Entdeckung gemacht: Mein Hirn arbeitet wieder. Pünktlich zur Wahl des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin.

Hat mir der gestrige Ausflug nach Potsdam also gut getan. So ein paar schöne Häuser angucken, bisschen mit Bus und Dampfer durch die Gegend kutschiert werden, spazieren gehen und schließlich und endlich viele interessante historische Informationen aufsaugen, macht einfach Spaß. Sollte ich vielleicht öfter tun.

Today in Potsdam

A post shared by Leila Yuliyah (@leilayuliyah) on

Tatsächlich war ich zum ersten Mal im Schloss Cecilienhof, in dem sich nach dem Krieg die Russen, Amerikaner und Briten trafen, um über die Zukunft Deutschlands zu verhandeln. Echt nicht das schönste Schloss, das es in Potsdam gibt. Innen ist alles mit dunklem Holz verkleidet. Den Rest habe ich größtenteils rot in Erinnerung, was einen echt düsteren Eindruck vermittelt.

Das Wetter war auch schlecht und überall wurde gebaut, sodass kaum Tageslicht in die Räume drang. Als die Königsfamilie dort lebte, war es bestimmt schöner. Aber deren Glück war ja auch nicht von langer Dauer. Geflohen sind sie und haben dadurch ihr Recht auf Repräsentative Funktionen in Deutschland verwirkt.

Es hat mich ein bisschen aufgemuntert, zu sehen, wie schnell man weltliche Reichtümer verlieren kann. Die menschliche Existenz ist so unsicher und das nicht erst, seitdem ich Probleme habe. Das Leben geht immer irgendwie weiter. Das ist ein Grundsatz, den ich sowohl beruhigend, als auch beunruhigend finde, denn manchmal möchte man einfach nur schreien: Halt! Stop! Aufhören!

Wenn es denn etwas nützen würde… Ob es etwas nützen würde zur Wahl zu gehen, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich werde es trotzdem tun. Politik ist nun wahrlich keines meiner Lieblingsthemen. Ich weiß auch nicht, wie die Minister und Co heißen. Das ändert sich ja auch ständig… Ob Demokratie die beste Staatsform ist, weiß ich nicht. Ich finde, auch über solche Sachen muss man nachdenken dürfen.

Nach wie vor weiß ich nicht so recht, wie ich mit facebook umgehen soll. Fakt ist einfach mal, dass facebook meinem Gemütszustand sehr stark geschadet hat. Von meinem Handy habe ich es runtergeschmissen. Komplett löschen möchte ich es aber trotzdem nicht, da es doch recht praktisch ist, um den Kontakt mit anderen Menschen zu halten. Und andere Menschen brauche ich doch irgendwie in meinem Leben…

Neun der Schwerter

Kommentar verfassen