Moin, ihr Seiten. Wir haben den 20. Oktober. Das bedeutet in 3 Tagen habe ich Geburtstag. Unnötig zu sagen, dass ich diesem Ereignis GAR nicht engegen fiebere. Nach wie vor würde ich lieber vom Erdboden verschluckt werden.

Die alltäglichen Dinge fallen mir immer noch so schwer. Ich fange jeden Tag neu an und kann gar keine Routine finden. Würde es helfen, wenn ich immer zur selben Zeit aufstünde?

Das GErichtImmerhin schreibe ich vorbildlich meine Morgenseiten. Wir sind jetzt bei 43 Beiträgen angekommen. Das ist doch schon gar nicht schlecht. Bis zum Jahresende könnte ich die 100er-Grenze knacken. So viel Geschwafel!

Immerhin sind es nur noch 5 Absätze pro Tag und nicht mehr 10. Weiß gar nicht, wie ich das früher hingekriegt habe, so viel zu schreiben. Aber früher ging mir ja bekanntermaßen alles viel leichter von der Hand. Ich hoffe, dass dieser Zustand wieder zurück kommt. Die Ärzte meinten ja, aber das könne Monate dauern…

Wichtig ist nun, dass meine finanzielle Situation erst einmal geklärt ist. Der Lebensunterhalt ist gesichert. Alles Weitere sehe ich erst einmal als Ergotherapie an. Studium, Job – alles kurzfristige Maßnahmen zur Wiederintegration in den Alltag.

Weiterhin denke ich über meine berufliche Zukunft nach. Ich glaube, eine Tätigkeit als Intellektuelle steht momentan absolut gar nicht mehr zur Auswahl. Auch Bürojobs sind nichts, was mich für den Rest meines Lebens zufriedenstellen könnte. Gut, dass ich das jetzt nicht entscheiden muss. Ich würde so gern eine Berufsberatung machen. Kann man das beim Arbeitsamt? Oder sollte ich mich an Sozialarbeiter wenden? Selbständig recherchieren?

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