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Alternativen, anyone? | Freitag, 25. März 2017

Moin, ihr Seiten. Mir ist gerade eingefallen, dass ich ja Sängerin werden wollte. Daraufhin habe ich mir meine Youtube Videos angeschaut. So zum Spaß. Dabei ist mir eingefallen, wie viel Spaß mir das gemacht hat und wieviel Energie ich darein gesteckt habe.

Verdammt noch mal, ich habe arabische Lieder einstudiert. Was für eine großartige Aktion das war. Es war sooooo schwer. Die Aussprache ist alles andere als leicht. Und ich habe die ganzen Texte auswendig gelernt, weil ich nicht mit einem Zettel auftreten wollte, sondern wie ein Profi dastehen. Ich hatte solche Angst meinen Text zu vergessen und trotzdem habe ich es geschafft.

Eigentlich war das Jahr, in dem ich versucht habe, mich selbständig zu machen, eine verdammt gute Zeit. Ich habe so viele Dinge gemacht, die mir Spaß gemacht haben. Ich hatte so viel Zeit mich meinen Herzensprojekten zu widmen. Erst zum Ende hin als mir die Kohle ausging, wurde es langsam kritisch. Aber auch da hatte ich immer noch so viel Spaß am Leben und so viel Energie. Wie konnte mir das nur verloren gehen?

Fakt ist: Wenn ich einem 9 to 5 Job nachgehe, habe ich nicht die Zeit dafür mich den Sachen zu widmen, die ich liebe. Dass das nicht das Tanzen ist, habe ich mittlerweile eingesehen. Aber verdammt, es gibt da draußen so viele Dinge, die ich gern tun möchte. Ich will wieder Gesangsunterricht nehmen. Ich will verreisen. Ich will unter Leute gehen und Spaß haben.

Dafür brauche ich Geld und deswegen brauche ich irgendwie auf die ein oder andere Weise einen Job. Aber ein fester Job wird mich niemals glücklich machen können. Da bin ich mir so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Ich muss es also auf jeden Fall noch einmal versuchen mit der Selbständigkeit. Das steht fest. Ich darf keine Angst davor haben wieder zu scheitern, denn es gibt dazu praktisch keine Alternative. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, was ich alles falsch gemacht habe und ich werde dieselben Fehler kein zweites Mal machen. Hoffentlich.

Was mich an meinem Job am allermeisten stört, ist, dass ich vormittags arbeiten muss. Es tat mir so gut, den Vormittag für mich zu haben, meine Morgenseiten morgens zu schreiben und einen langsamen Start in den Tag zu haben. Auch als ich Nachmittags in der Eisdiele gearbeitet habe, war ich mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden. Nur am Geld hat es gemangelt.

Vielleicht sollte ich mich daher auch einfach erst einmal nach einem anderen Job umsehen, bei dem ich nicht Vormittags arbeiten muss. Vielleicht sollte ich auch einfach meine Arbeitszeiten so legen, dass ich Vormittags nicht arbeiten muss. Vielleicht weiß ich aber nicht, wie ich das bei meinem derzeitigen Job hinkriegen kann, um meine Stunden voll zu kriegen. De facto habe ich letztes Jahr weniger gearbeitet als jetzt. Dafür aber auch am Wochenende. Das war kein Problem.

Vielleicht ist alles doch nicht so alternativlos, wie es aussieht. Ich werde auf jeden Fall weiter nachdenken / brainstormen und vielleicht möchte sich ja jemand daran beteiligen. Hast du Ideen für Jobs, bei denen man Nachmittags / Abends arbeitet? Oder hast du eine andere Idee, wie ich meine Freiheit zurückerobern kann? Schreib sie mir in die Kommentare!

Published in2017

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