Moin, ihr Seiten. So wie es aussieht vergeude ich mein Talent. Ich bin aber auch was dämlich. Ich könnte mir mit der Erstellung von Firmenwebsites eine goldene Nase verdienen, statt dessen denke ich darüber nach als Virtuelle Assistentin für einen Stundenlohn von 21 Euro zu arbeiten.

Websites erstellen ist so einfach, denke ich mir. Das kann doch jeder. Und damit habe ich wohl ein echtes Talent entdeckt, denn bei echten Talenten kommt man selber nicht darauf, dass etwas, das für einen selbst so leicht erscheint, für Andere schwierig sein könnte. Ich Blödi. Als Virtuelle Assistentin bin ich völlig überqualifiziert. Wie konnte ich das nur übersehen?

Das heißt jetzt aber nicht, dass ich meine Web-Developer-Weiterbildung an den Nagel hänge, ganz im Gegenteil bin ich davon überzeugter denn je. Kann ich doch dann noch schönere Klicki-Bunti-Seiten mit davonfliegenden Quadraten gestalten. Ganz zu schweigen von komplexeren Anwendungen.

Es ist also alles supi gut, ich bin nur ein bisschen blöd und verkaufe mich unter Wert. Das muss ja aber nicht so bleiben. Schließlich ist Erkenntnis der erste Schritt zur Besserung.

In großen Schritten geht es also in Richtung selbstbestimmtes Leben. Inwieweit ich dann das Arbeitsamt noch brauche, wird immer weiter fraglich. Aber für die Weiterbildung werde ich wohl nicht drumrumkommen, was echt schade ist. Ich würde es gern ohne Arbeitsamt schaffen, aber das geht wohl nicht, wenn ich eine Vollzeit-Weiterbildung machen will.

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