Was war besonders gut?

Mein Medikament wurde reduziert und ich merke, wie meine Wahrnehmung sich wieder einmal verändert. Ich habe Stimmungsschwankungen, ich fühle mich näher an mir dran, ich bin nervöser als vorher, aber auch energiegeladener und euphorischer.

Ich habe ein neues Handy bekommen, Samsung Galaxy A3, habe mir Pokemon Go installiert und schon etliche Pokemon gefangen. 44 bisher. Sogar in meiner Wohnung ist eines aufgetaucht, ein Wiesor.

Außerdem ist die Pokemon Gold-Edition, die ich bestellt hatte, angekommen. Leider ist die Batterie alle, sodass ich nicht speichern kann und der Versuch die Batterie auszutauschen, ist bisher gescheitert. Also habe ich erstmal Pokemon Rot gespielt und Tutorials rausgesucht, um den Tausch der Batterie doch noch vornehmen zu können.

Naja. Aus lauter Frust habe ich mir dann die silberne Pokemon Edition bestellt, habe aber diesmal darauf geachtet, dass eine neue Batterie enthalten ist. Ich gestehe. So habe ich dann bald alle Pokemon Gameboy Editionen beieinander. Das ist doch auch eine schöne Kollektion.

Als Folge der Medikament-Reduktion habe ich mir viele Gedanken über meine Krankheit und meine Wahrnehmung gemacht. Vielleicht ist die Wahrnehmung genau das, was kaputt gegangen ist und was ich neu lernen muss: meinen Sinnen zu vertrauen.

Was will ich?

Ich will wieder mehr unter Leute gehen und mehr unternehmen.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass ich nun nur noch ganz wenig medikament-abhängig bin.
  • Ich bin dankbar, dass ich mich wieder spüren kann.
  • Ich bin dankbar, dass ich wieder mehr Zuversicht fühle.
  • Ich bin dankbar, dass ich Gründe finde, um raus zu gehen.
  • Ich bin dankbar, dass ich genug Beschäftigungen habe.
  • Ich bin dankbar, dass ich wieder einen freien Tag in der Woche habe.
  • Ich bin dankbar, dass diese Woche so schön war.

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