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Das Licht am Horizont | Donnerstag, 13. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist gestern einfach mal fabelhaft gelaufen. Geradezu perfekt. Jetzt muss einfach alles besser werden. Es geht gar nicht anders. Ich mache mir also ab sofort absolut gar keine Sorgen mehr. Schaue nicht nach vorn und nicht zurück, sondern konzentriere mich ganz auf das Hier und Jetzt.

Ich bin heute um halb 6 aufgestanden, habe mich aber um 7 noch einmal für eine Stunde hingelegt. Jetzt ist es 8 und ich bin bereit diesem Tag ins Auge zu blicken. Für heute ist nichts außergewöhnliches geplant. Dennoch bin ich gespannt, was dieser Tag wohl bringen wird.

Ich habe gestern und vorgestern jeweils ein Ein-Cent-Stück auf der Straße gefunden. Das ist so ein gutes Zeichen! Es soll ja Glück bringen und Glück brauche ich gerade am allermeisten, nach meiner langen, langen Pechsträhne.

Ich hoffe, dass es mir nun so langsam mal wieder gut geht. Von dem Energielevel, den ich vor meinem Krankenhausaufenthalt hatte, bin ich noch meilenweit entfernt, aber ich hoffe, dass ich wieder zu meinem alten Hoch zurückkehren kann und wieder mehr Kraft habe, mich meinem Alltag entgegen zu stellen.

Es geht einfach mal nicht, dass ich jeden Tag wie ein Schluck Wasser in den Seilen hänge und mich von Augenblick zu Augenblick quäle. Ich bin das Selbstmitleid so leid. Ja, es ist alles scheiße gelaufen und es war nicht alles meine Schuld. Ich hatte viel Pech. Es ist einfach mal blöd gelaufen und ich muss jetzt langsam mal damit abschließen und mich wieder mit meinem Leben anfreunden.

Es kann nur besser werden. Ich werde meine Ziele erreichen, auch wenn ich dafür länger brauche als geplant und ich werde nicht für immer in diesem Loch stecken. Jetzt bin ich hier und kann es mir gemütlich machen. Ich brauche mich nicht zu stressen und kann langsam und stetig auf eine bessere Zukunft hin arbeiten. Bis ich wieder das Licht am Horizont sehen kann.

Published in2017

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