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Liebe, Glück und Luxus | Dienstag, 01. August 2017

Moin, ihr Seiten. Zwei Tage war schönes Wetter und jetzt regnet es wieder. Dieser Sommer ist doch echt für die Katz. Gestern gab es eine gute Nachricht: Ich wurde für den neuen alten Job angenommen. Das heißt, es ändert sich endlich mal was in meinem Leben. Wie schön. Schade, dass ich nicht zurück zu einer 10-Stunden-Woche gehen kann, wie früher. Ich brauche die 20 Stunden. Ich brauche das Geld.

Ich freue mich darauf wieder in der Bibliothek zu chillen und ich freue mich auch darauf im nächsten Semester wieder ein paar Kurse an der Uni zu belegen. Es ist schön so flexibel sein zu können und mich mit den Dingen zu beschäftigen, die mich interessieren. Wer will schon Karriere machen? Dafür werde ich noch genug Zeit haben, wenn ich erst einmal herausgefunden habe, was ich überhaupt machen möchte.

Das heißt, ich darf jetzt endlich mal wieder Formulare ausfüllen. Als hätte ich das in irgendeiner Weise vermisst. Trotz Regen scheint es heute doch recht warm zu sein. Gerade habe ich mir ein Buch bestellt, das ich während meines Urlaubs lesen werde: Warum Liebe weh tut: Eine soziologische Erklärung. Darin geht es um die Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Wahrnehmung von Liebe und Beziehungen.

Es ist doch einfach mal Fakt: Ehen wurden früher aus ökonomischen Gründen geschlossen und nicht aus emotionalen. Die Idee, dass man mit einem Partner zusammen lebt, in den man verliebt ist, ist ziemlich neu und es ist kein Wunder, dass dies in den meisten aller Fällen nicht dauerhaft funktioniert.

Wir leben in einer Zeit, in der die emotionale Not vieler Menschen erschreckend hoch ist. Ich sehe das tagtäglich in der Psycho facebook Gruppe, aber nicht nur da. Überall wird über Depressionen geklagt. Ich tue das auch manchmal, möchte ich doch meinen Gegenüber nur selten mit meiner vollen Diagnose verunsichern.

Man kriegt leicht den Eindruck, dass jeder irgendwie unzufrieden mit seinem Leben ist und alle irgendetwas verändern wollen. Das ist vielleicht zu einem gewissen Grad normal, das Leben ist schließlich Veränderung. Andererseits hört man immer wieder von Leuten, die es geschafft haben, die ihren Traum leben.

Dabei sollte man aber nicht aus dem Auge verlieren, dass viele dieser ach so großen Inspirationen Geld damit verdienen, Andere anzuleiten, es ihnen nachzumachen. Klar muss man da natürlich besonders gut darstehen, denn wer will schon hören, dass man auch als Neureicher schlechte Gefühle und Lebenskrisen hat.

Ich träume derweil davon, ein Praktikum in Dubai zu machen und ich werde diesen Traum nächstes Jahr wahr werden lassen!

Published in2017

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