Moin, ihr Seiten. Das Gefühlschaos hat sich zum Glück gelegt. Ich hatte heute aber auch echt einen entspannten Tag und das obwohl ich das Bad geputzt habe. Wahnsinn, dass es schon so spät ist. Bald ist Schlafenszeit.

Ich war echt die meiste Zeit frohen Mutes und hatte gar keine Gelegenheit mich zu grämen. Selbst das Bad putzen habe ich fröhlich fluchend hinter mich gebracht. Ich freue mich sehr auf den morgigen Tag. Morgen werde ich noch ein weiteres Buch lesen, zum Thema Wie wird man Virtuelle Assistentin.

Denn das ist aktuell das, was ich mir am besten vorstellen kann. Ich denke auch, dass mir dabei meine Fähigkeiten am ehesten zugute kommen werden. Ich kann WordPress. Ich kann Social Media. Ich kann Emails beantworten und Termine planen. Also alles nicht der Hit sollte man meinen.

Ich erträume mir, dass ich durch einen Job als Virtuelle Assistentin mehr Geld verdienen kann, als ich es aktuell tue. Denn momentan habe ich ja nur einen Studentenjob mit dem ich so 800 Euro im Monat verdiene. Mit einer Selbständigkeit muss es möglich sein mehr als das zu machen.

Es wäre so schön ein bisschen mehr Geld zur Verfügung zu haben. Dabei fühle ich mich eigentlich jetzt schon relativ reich. Schließlich hatte ich vorher immer nur 400 Euro Jobs. Da sind 800 Euro einfach mal das doppelte.

Natürlich liege ich damit immer noch am absoluten Existenzminimum, aber etwas anderes kenne ich auch gar nicht. Nie stand mir mehr Geld zur Verfügung. Ich weiß noch, wie reich ich mich gefühlt habe, als ich erstmals BaFöG bezogen habe. Aber auch da musste ich einen Großteil meines Geldes für Miete & Co ausgeben.

Nachdem ich nun einige Monate sprichwörtlich von der Hand in den Mund gelebt habe, kann ich eins mit Sicherheit sagen: Geld kann mir gar nix.

Ganz ohne geht es aber nicht. Wie es wohl mit zweitausend Euro im Monat wäre, kann ich mir kaum ausmalen. Das scheint mir so unerreichbar viel. Und doch ist das die Zahl, die ich bei einer selbständigen Tätigkeit anstreben würde. Das scheint mir das Minimum für ein gutes Leben zu sein.

Denn so wie ich momentan lebe, lebe ich zwar, aber das ist auch alles. Leisten kann ich mir fast nichts. Aber ich brauche auch fast nichts. Ich kaufe mir kaum etwas. So an Gebrauchsgegenständen jedenfalls. Essen muss ich natürlich. Aber sonst? Klamotten hab ich, Möbel hab ich, Bücher hole ich mir aus der Bibliothek oder lese gleich online. Sprich Blogs.

Ich brauche wirklich nicht viel. Gerade heute habe ich gelesen, dass für Berlin ein Reisebudget von monatlich 2000€ empfohlen wird. Nunja. In meinem Leben gibt es offensichtlich Luft nach oben.

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