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Nach vorn blicken | Mittwoch, 02. August 2017

Moin, ihr Seiten. Morgen in einer Woche fliege ich nach Tel Aviv. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben und bin super gespannt, was mich dort alles erwartet. Ich werde so viele Orte besuchen: Hebron, Ramallah, Jerusalem, Nazareth. Auf das tote Meer freue ich mich ganz besonders. Das wird sicher der Wahnsinn.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Ich muss einige Sachen einkaufen und andere Sachen klären. Eine Woche habe ich dafür noch Zeit. Da sollte ich ja eigentlich alles schaffen. Heute muss ich mal wieder in den Süden Berlins. Lang, lang ist’s her, dass ich an diesem Ort war. Bin gespannt, was sich dort verändert hat.

Ich hoffe, dass ich mich verändert habe. Ich hoffe, dass ich jetzt ein anderer Mensch bin. Ich hoffe, dass ich in der Lage bin mit Konflikten besser umzugehen und mich nicht so in die emotionalen Abgründe anderer hineinziehen lasse. Ich habe keine Lust mich mit irgendwem zu streiten. Ich habe keine Lust wegen anderen Menschen traurig zu sein.

Ich möchte nach vorne blicken und mich nur mit Leuten umgeben, die mir gut tun. Ich überlege auch immer noch, ob ich ausziehen sollte oder nicht und ich finde einfach keine Antwort. Eigentlich möchte ich nicht ausziehen. Andererseits tut mir die Zeit allein gerade richtig gut. Es ist doch blöd.

Letzten Endes denke ich, dass ich nicht ausziehen werde. Es ist zu komfortabel eine eigene Wohnung zu haben, auch wenn die Umstände alles andere als gut sind. Wichtigstes Kriterium ist der Fahrtweg, der von meiner Wohnung aus einfach mal 20 Minuten kürzer ist, egal wohin es geht.

Vielleicht ist es aber auch nicht wichtig, wo ich wohne. Vielleicht werde ich diesen Lebensabschnitt eh schon bald hinter mir lassen und etwas ganz anderes machen. Da muss ich mich dann auch nicht mit solchen Kleinigkeiten abgeben.

Published in2017

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