Moin, ihr Seiten. Ich habe mich entschieden, meine Morgenseiten wieder morgens zu verfassen. Ich bin gespannt, wie es läuft. Unter der Woche könnte es etwas stressig werden, aber ich habe eigentlich genug Zeit, um es morgens zu machen. Wir werden sehen.

Heute habe ich erstmal frei. Das bedeutet, dass ich mich um meine Projekte kümmere. Das Formular muss noch bearbeitet werden, die Steuererklärung wartet noch auf mich, bei Couchsurfing und den Django Girls wollte ich mich anmelden und Einkaufen steht auf dem Plan. Außerdem ein Spaziergang zur Bank, denn mein Bargeld ist alle.

Nachdem ich gestern Abend eigentlich schlechte Laune hatte und dann nach meinen Morgenseiten aber auf einmal hochmotiviert war und kaum schlafen konnte, habe ich beschlossen, dass ich diese Motivation am Morgen brauche und nicht am Abend und so habe ich entschieden zu versuchen, die Morgenseiten wieder in meine Morgenroutine einzubauen.

Ich habe außerdem entschieden, eine Liste zu erstellen mit 9 Zielen, die ich bis zu meinem 30. Geburtstag erreicht haben will. Es sind noch 18 Monate und so hätte ich für jedes Ziel genau 2 Monate Zeit. Das sollte doch zu machen sein.

Ich nutze dafür Trello, werde die Liste vielleicht aber auch hier veröffentlichen, wenn sie fertig ist. Ich bin sowieso ein großer Fan von Trello. Auch wenn ich dort aktuell viele, viele Boards offen habe, in die ich gar nicht mehr reingucke. Lauter alte Projekte, an denen ich nicht mehr weiterarbeite, die zumindest pausiert sind, vielleicht aber auch ganz aufgegeben werden.

Neu ist mein Erfolgstagebuch. Das werde ich ab sofort online führen und jeden Abend ein paar Dinge eintragen, die schön waren und das zur Abwechslung mal ganz privat. Vorher hatte ich ein analoges Notizbuch, das ich dafür genutzt habe, aber das ist mir mittlerweile nicht mehr privat genug. Aus Gründen.

Außerdem habe ich auf Trello zahlreiche Boards zu Tanzprojekten, aber auch für Blogs oder Forschungsthemen. Eines meiner liebsten Boards ist mein Komplimente-Board. Dort trage ich alle Komplimente ein, die ich so bekomme, damit ich sie mir an einem schlechten Tag durchlesen kann und wieder glücklich bin. Aber auch zahlreiche Archive habe ich auf Trello angelegt, in denen ich mir erfolgreich abgeschlossene Projekte ansehen kann, wann immer mir der Sinn danach steht.

Ich bringe es irgendwie nicht übers Herz die alten Boards dicht zu machen. Vielleicht wird ihre Zeit noch einmal kommen. Mit Sicherheit werde ich das Projekt Leila Yuliyah zum Beispiel irgendwann noch mal wieder ausgraben und völlig umgestalten. Gerne würde ich auch mal auf Trello mit jemandem zusammen ein Projekt bearbeiten, aber bisherige Pilotprojekte dazu sind leider gescheitert.

Das Schöne an Trello ist ja, dass man alte Projekte, an denen man monatelang nicht gearbeitet hat, sofort wieder aufnehmen kann und zwar an dem Punkt, wo man aufgehört hat. So habe ich zum Beispiel gleich ein paar Videos gefunden, die ich noch hochladen könnte. Ich weiß aber nicht, ob ich das noch möchte, schließlich sollte es mit dem Tanzen ja vorbei sein. Andererseits schadet es wohl nicht, das alte Material aufzubrauchen, bevor man sich etwas Neuem zuwendet. Es soll ja alles fein ordentlich dokumentiert sein, nicht zuletzt für mich.

Nichtsdestotrotz haben die alten Videos natürlich gerade gar keine Priorität. Was man von der Steuererklärung nicht sagen kann.

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