Zum Inhalt

Urlaub in der Komfort-Zone | Sonntag, 25. Juni 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern früh war ich hochmotiviert mich an meine Arbeit zu machen, gekommen ist es dazu nicht. Es ist wohl an der Zeit mir einzugestehen, dass ich gerade nicht so kann, wie ich möchte und dass Erholung angesagt ist. Ich kann gar nicht so recht sagen, was mit mir los ist. Ich weiß nur, dass ich mich nicht motivieren kann, dass ich Reize stärker wahrnehme und dass ich mich nicht dagegen abschirmen kann.

Vor allem die Geräusche sind belastend. Schlimm sind aber auch die Gerüche. Ich fühle mich von den kleinsten Sachen belästigt. Gestern hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl unter Herzrasen zu leiden, als wir jedoch den Puls gemessen haben, war alles normal. Ich verspürte auch Agitiertheit und den Drang mich sinnlos zu bewegen. Wie so ein Psycho, der in der Ecke sitzt und die ganze Zeit auf seinem Stuhl schaukelt.

Sowieso scheint mir Schaukeln die beste Beschäftigung momentan zu sein. Neben Spazierengehen. Ich sollte wahrscheinlich auch weniger Kaffee trinken, aber dazu kriege ich mich nun gar nicht bewogen. Zu tief verankert ist die Gewohnheit.

Ich akzeptiere also das Bedürfnis Urlaub in meiner Komfortzone machen zu müssen und werde morgen auf jeden Fall zum Arzt gehen. Wie ich mir bis dahin die Zeit vertreiben werde, weiß ich noch nicht. Arbeiten oder Lernen ist aber auf jeden Fall nicht angesagt.

Vielleicht werde ich meine Eltern besuchen und dort ein bisschen auf der Hollywoodschaukel sitzen. Zu Hause ertrage ich es nur schlecht. Vielleicht wäre es aber auch mal ganz gut, die Wohnung ein bisschen aufzuräumen. Das werde ich wohl noch hinkriegen. Körperliche Betätigung tut mir auf jeden Fall besser, als vorm PC zu hocken, zumal meine Konzentrationsfähigkeit nicht besonders gut ist aktuell.

Published in2017

Schreibe den ersten Kommentar

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: