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Warum ist es so schwer? | Donnerstag, 06. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Ich hätte locker noch weiter schlafen können, doch die Arbeit ruft. Wie gestern ist die Zeit für meine Morgenseiten äußerst knapp bemessen und wie gestern habe ich überhaupt keinen blassen Schimmer, was ich schreiben soll. Die Laune ist nach wie vor schlecht. Die Müdigkeit ist hoch. Obwohl ich mich gestern viel bewegt habe, konnte mich das nicht aus dem Loch herausholen.

Ich hoffe sehr, dass das alles bald vorbei geht und ich wieder frohen Mutes meinem Alltag nachgehen kann, aber momentan quäle ich mich echt von Tag zu Tag und habe gar keine Lust auf nix. Mit Web-Programmierung habe ich mich schon lange nicht beschäftigt und obwohl es viel zu tun gibt, konnte ich mich bisher nicht dazu motivieren, etwas daran zu ändern.

Ich müsste einen Blogbeitrag für Erdbeerfleisch schreiben, mir meine PHP-Videokurse vornehmen und mich endlich, endlich mal wieder um meine 30 Sites kümmern. Vielleicht ist es aber auch ganz gut erstmal meiner Alltagsbewältigung die höchste Priorität einzuräumen. Letzte Woche war ich krank geschrieben und diese Woche ist es auf einmal alles ganz schön viel.

Bis auf diese gewaltige Unlust geht es mir eigentlich recht gut. Müde bin ich immer noch viel und könnte die ganze Zeit schlafen, wenn ich dürfte. Ist das diese lästige Krankheit? Oder bin ich eigentlich gesund und einfach nur schlecht drauf? Hat sich mein Gehirn immer noch nicht daran gewöhnt, dass es nun keine Drogen mehr zum Frühstück bekommt? Versucht es das mit schlechter Laune auszugleichen?

Wo kommt diese schlechte Laune her, frage ich mich. An sich habe ich keinen Grund mich zu beschweren. Die Arbeit nervt zwar, aber auch nicht mehr als vorher. Die ungewisse Zukunft macht mir große Sorgen. Ich bin nicht sicher, ob ich es jemals schaffen werde, mich selbständig zu machen. Ich bin nicht sicher, ob ich in der Lage bin, durchzuziehen, auch wenn ich mal einen schlechten Tag habe. Daher frage ich mich mittlerweile, ob ich für die Selbständigkeit überhaupt geeignet bin. Etwas, das für mich nie außer Frage stand.

Ich habe Angst vor den Dingen, die auf mich zukommen, da ich mich momentan überhaupt nicht in der Lage sehe, sie zu bewältigen. Ich sollte wirklich mehr Geduld mit mir haben und einen Schritt nach dem anderen gehen. Meine Gesundheit hat momentan oberste Priorität. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer werden wird, die Tabletten abzusetzen. Jetzt muss ich da aber durch und ich hoffe, dass ich schon bald Licht am Horizont sehe und es sich nicht alles monatelang hinziehen wird. Ich habe diesen ganzen Mist so satt.

Published in2017

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