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Autor: Miss Picky

Ich bin ein amerikanischer Superbösewicht aus einem ägyptischen Pharaonengrab und werde mit einem Mausklick alle Atombomben ins All schießen.

Stürmische Zeiten | Samstag, 15. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin zur Zeit akut damit beschäftigt, mich nicht wieder in einen Psychopathen zu verwandeln. Die Ereignisse der letzten Tage werfen ihre Schatten, es muss alles neu ausbalanciert werden. In meinem Kopf geht es nur hin und her und drunter und drüber. Ich nehme mir etwas vor und verwerfe es kurze Zeit später wieder. Ich bin nicht fähig eine endgültige Entscheidung zu treffen. Das muss ich aber zum Glück auch nicht.

Ich möchte sowieso alles auf mich zukommen lassen und offen für Unerwartetes sein. Das ist aber gar nicht so einfach. Meine innere Einstellung verändert sich im Stundentakt, mein Selbstverständnis und Weltbild schwankt gerade ganz stark und ich versuche einfach nur mich nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Also immer wieder das Gleichgewicht verlagern und mich flexibel auf die Kräfte einlassen, die auf mich wirken.

Es ist gerade alles sehr aufregend und ich lerne viel über mich und die Prioritäten, die ich im Leben habe. Obwohl ich äußerlich vielleicht ruhig wirke, tobt in mir ein Orkan. Es handelt sich um eine Sache, die sich zu 90% in meinem Kopf abspielt. Ich wäge ab, analysiere, versuche einen Standpunkt zu finden und verwerfe alles kurze Zeit später wieder und fange von vorne an zu grübeln.

Es hilft mir mich abzulenken und mir neuen Input zu holen. Ich muss darauf achten, mich nicht zu sehr in Kreisen zu drehen, die nirgends hinführen. Ich denke aber, dass ich es dieses Mal schaffen werde. Ich habe in den letzten Jahren viel gelernt und es ist an der Zeit das Gelernte in die Tat umzusetzen. Ja, ich schwanke, ja, ich strauchele, aber am Ende des Tages gehe ich mit aufrechtem Haupt und werde alle meine Unsicherheiten überwinden.

Andere Pläne | Freitag, 14. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Der Exkurs in meine Vergangenheit ist beendet und ich muss mich nun endgültig mit den Umständen, in denen ich zur Zeit lebe, abfinden. Es läuft halt nicht immer so wie es soll und wenn man so viele blöde Sachen macht, wie ich, dann muss man auch mit den Konsequenzen leben. Ich möchte gerne das Beste aus meinem Leben machen und das kann ich nicht, wenn ich die ganze Zeit darüber nachdenke, was alles schief gelaufen ist und wie viel toller es doch hätte sein können.

Es gibt so vieles, für das ich dankbar sein müsste. Es könnte alles noch viel viel schlimmer sein. Mir geht es eigentlich gut und ich brauche mich nicht zu beschweren. Soweit die Theorie. Mit der Praxis hadere ich noch. Aber das wird nach und nach vorbeigehen, so hoffe ich. Ich bin jetzt wieder ein vollständiger Mensch und ich kann alle meine Probleme in Angriff nehmen und mein Leben zum Besseren wenden. Das versuche ich mir einzureden.

Fakt ist doch mal, dass es mir viel besser ging, als ich noch an das Gute in der Welt geglaubt habe. Ich war völlig überzeugt davon, dass alle meine Träume wahr werden können, wenn ich nur fest daran glaube und alles dafür tue, damit es so wird. Leider wurde mir diese Hoffnung zerschlagen und ich musste einsehen, dass ich nicht auf alles Einfluss habe und sich die Welt nicht immer so verhält, wie ich es möchte. Das Schicksal hat offenbar andere Pläne für mich.

Wie diese aussehen, weiß ich nicht. Aber diese Scheiße, in der ich jetzt stecke, kann es für mich doch unmöglich gewollt haben. Ich bin eine intelligente junge Frau, sagte man mir und doch weiß ich nicht, welchen Beitrag ich realistischerweise leisten kann, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich möchte nicht egoistisch sein, ich möchte mich nicht nur um mich selbst drehen. Ich möchte meine Talente zum Wohle der Menschheit einsetzen, weiß aber nicht, wie und wo ich da anfangen muss.

Dabei fehlt mir nach wie vor die Perspektive und die Richtung, in die ich gehen muss. Ich weiß nicht, wohin mit mir, wohin mit meiner Energie, wohin mit meinen Fähigkeiten. Das Arbeitsleben sagt mir nicht zu. Was aber soll ich stattdessen tun? Wie kann ich meinem Leben wieder einen Sinn geben, nachdem mir der Boden unter den Füßen weggerissen wurde?

Das Licht am Horizont | Donnerstag, 13. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist gestern einfach mal fabelhaft gelaufen. Geradezu perfekt. Jetzt muss einfach alles besser werden. Es geht gar nicht anders. Ich mache mir also ab sofort absolut gar keine Sorgen mehr. Schaue nicht nach vorn und nicht zurück, sondern konzentriere mich ganz auf das Hier und Jetzt.

Ich bin heute um halb 6 aufgestanden, habe mich aber um 7 noch einmal für eine Stunde hingelegt. Jetzt ist es 8 und ich bin bereit diesem Tag ins Auge zu blicken. Für heute ist nichts außergewöhnliches geplant. Dennoch bin ich gespannt, was dieser Tag wohl bringen wird.

Ich habe gestern und vorgestern jeweils ein Ein-Cent-Stück auf der Straße gefunden. Das ist so ein gutes Zeichen! Es soll ja Glück bringen und Glück brauche ich gerade am allermeisten, nach meiner langen, langen Pechsträhne.

Ich hoffe, dass es mir nun so langsam mal wieder gut geht. Von dem Energielevel, den ich vor meinem Krankenhausaufenthalt hatte, bin ich noch meilenweit entfernt, aber ich hoffe, dass ich wieder zu meinem alten Hoch zurückkehren kann und wieder mehr Kraft habe, mich meinem Alltag entgegen zu stellen.

Es geht einfach mal nicht, dass ich jeden Tag wie ein Schluck Wasser in den Seilen hänge und mich von Augenblick zu Augenblick quäle. Ich bin das Selbstmitleid so leid. Ja, es ist alles scheiße gelaufen und es war nicht alles meine Schuld. Ich hatte viel Pech. Es ist einfach mal blöd gelaufen und ich muss jetzt langsam mal damit abschließen und mich wieder mit meinem Leben anfreunden.

Es kann nur besser werden. Ich werde meine Ziele erreichen, auch wenn ich dafür länger brauche als geplant und ich werde nicht für immer in diesem Loch stecken. Jetzt bin ich hier und kann es mir gemütlich machen. Ich brauche mich nicht zu stressen und kann langsam und stetig auf eine bessere Zukunft hin arbeiten. Bis ich wieder das Licht am Horizont sehen kann.

Es soll gut werden | Mittwoch, 12. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Heute fehlen mir tatsächlich einmal die Worte. Mein Hirn arbeitet ununterbrochen und doch habe ich nichts zu sagen. Jedenfalls nicht öffentlich. Ich bin gerade sehr mit meinem Privatleben beschäftigt. Gestern habe ich mich um meinen Mann gekümmert. Heute kriege ich Besuch. So viel kann ich vielleicht sagen.

Es sind noch 4 Wochen bis zu meiner Reise und noch 2 Wochen bis ich auf meinem Landsitz einziehe. Bis dahin sollte ich mir definitiv einen neuen Computer bestellt haben. Also definitiv etwas, was ich nächste Woche in Angriff nehmen sollte. Morgen bin ich wieder bei der Therapie und am Freitag habe ich einen Arzttermin, sodass ich mir um meine Gesundheit keine Sorgen machen muss. Mache ich aber gerade sowieso nicht. Ich fühle mich viel besser als letzte Woche. So langsam hat sich alles wieder eingepegelt. Hoffe ich jedenfalls.

Ich hoffe auch, dass heute ein guter Tag wird. Ich hoffe sogar auf einen sehr guten Tag. Ich denke, ich verdiene das. Nachdem ich mich so lange gequält habe, ist es nun echt an der Zeit, dass so langsam alles mal besser werden muss.

Wie ich mit meiner Wohnsituation verfahren soll, habe ich immer noch nicht entschieden. Option A ist schlecht und Option B ist auch schlecht. Ich würde vom Regen in die Traufe kommen, weitere Alternativen sehe ich zur Zeit nicht.

Dass ich heute den Turm gezogen habe, beunruhigt mich ein bisschen. Andererseits passt es wie die Faust aufs Auge. Ich wollte ja eigentlich nicht mehr an die Tarotkarten glauben, aber so ganz lassen kann ich es doch auch nicht. Jetzt schaue ich mir gleich mal mein persönliches Horoskop an, um ganz zur Esoterik zurückzukehren.

Inneren Frieden finden | Dienstag, 11. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich echte Gefühle. Endlich wieder! Gestern habe ich mich einmal ganz dem Selbstmitleid hingegeben und bittere Tränen geweint. Danach ging es mir gleich viel besser und weil der Himmel mit mir geweint hat, gab es sogar einen Regenbogen. Endlich bin ich kein gefühlloser Zombie mehr! Seit über einem Jahr habe ich nicht geweint. Die Medikamente haben mein Inneres betäubt. Nun bin ich endlich wieder ein Mensch.

Nun kann ich also langsam anfangen mein Leben wieder in Ordnung zu bringen. Auch wenn ich nicht weiß, wo ich da anfangen soll. Es gibt so viele offene Baustellen, die mich belasten und ich weiß gar nicht, ob es etwas bringen würde an diesen Zuständen etwas zu ändern. Auf jeden Fall habe ich jetzt erstmal Kraft getankt und das ist gut.

Was der heutige Tag bringen wird, weiß ich nicht. Es steht nichts außergewöhnliches an. Ich werde also brav zur Arbeit gehen und meine Zeit dort absitzen. Anschließend werde ich nach Hause fahren, eklige Spagetti essen und was dann kommt, ist ungewiss.

Werde ich es endlich schaffen, mich an die Arbeit zu machen? Ich habe ja immer noch keine Lust darauf. Aber vielleicht kommt der Appetit beim Essen und ich sollte mich endlich einmal dazu durchringen, es anzugehen, wie ich ja nun schon seit Wochen propagiere.

Ja, aber es ist Sommer und ich habe keine Lust zu arbeiten. Ich habe Lust zu chillen und mich mit den Stimmen in meinem Kopf wieder anzufreunden. Nein, ich höre immer noch keine Stimmen, aber mein innerer Dialog ist definitiv reicher geworden und ich finde das gut. Es macht wieder Spaß, mich mit mir selbst zu beschäftigen. Ich werde nicht mehr von Trübsinnigkeit geplagt und ich versuche wieder zu innerem Frieden und Gleichgewicht zu finden.

Das geht nicht von heute auf morgen und ich muss mich jetzt auch nicht mehr in Beschäftigungstherapien stürzen, um mein Leben zu ertragen. Blinder Aktionismus bringt mich zur Zeit nicht weiter. Ja, ich will an meinen Zielen arbeiten und die Ziele stehen natürlich auch nach wie vor. Ich habe keines davon aufgegeben. Ich will weiterhin selbständig sein. Ich will mich als Web-Developer weiterbilden und ich werde alle diese Dinge tun, aber nicht jetzt.

Jetzt kümmere ich mich um mein Innenleben, dass so lange Zeit schändlich unterdrückt wurde. Ich versuche wieder ins Lot zu kommen. Ich will mit mir selbst wieder im Reinen sein. Und alles andere kann gerade einfach mal warten. Die Welt wird sich auch ohne mich weiterdrehen. Zumindest ein Stückchen.

Schlechte Laune bis zum Erbrechen | 3. bis 9. Juli 2017 » KW 27

Was habe ich erreicht?

  • Ich habe alle offenen Rechnungen beglichen.
  • Ich habe 500 Beiträge auf Miss Picky veröffentlicht.
  • Die Studioshow war sehr schön.

Was war besonders gut?

  • Ich habe 3 Filme gesehen: Troja, Guardians of the Galaxy und X-Men: Days of future past

Was will ich?

  • Ich will, dass es mir wieder gut geht und ich nicht mehr von dieser unfassbar schlechten Laune gequält werde.
  • Ich will wieder stabil sein. Ich will wieder glücklich und zufrieden sein.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Meine Udemy-Kurse und 30 Seiten weitermachen.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass ich die Tabletten absetzen konnte, auch wenn es so so schwer ist.
  • Ich bin dankbar, dass ich Freunde habe, die für mich da sind, wenn es mir schlecht geht.
  • Ich bin dankbar, dass ich immer weitermache und den Mut nicht verliere, auch wenn es verdammt schwer ist.
  • Ich bin dankbar, dass ich nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten bin, dem es schlecht geht.
  • Ich bin dankbar, dass ich mir Zeit nehmen kann, um klar zu kommen.
  • Ich bin dankbar, dass ich tolle Schülerinnen habe.
  • Ich bin dankbar, dass ich meinen Auftritt erfolgreich über die Bühne bringen konnte, obwohl ich gar nicht dafür geprobt habe.
  • Ich bin dankbar, dass bald Sommerferien sind.

Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein | Montag, 10. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Die Nacht war der Horror. Ich lag viele Stunden wach. Jetzt fühle ich mich zerschlagen und habe Kopfschmerzen. Ich hatte überlegt eine Tablette zu nehmen, konnte mich aber bislang noch nicht dazu aufraffen. Ich hoffe, dass es jetzt nicht die Regel wird, dass ich schlecht schlafe. Das kann ich nämlich gar nicht gebrauchen. Vielleicht liegt es einfach nur am Vollmond. Das wäre die Erklärung, die mir am liebsten ist.

Diese Woche ist es an der Zeit, mich wieder meinen Web-Projekten zu widmen. Ich sollte also auf jeden Fall mit der nächsten der 30 Sites weitermachen. Das Thema lautet Motivational Speaker und ich weiß wie immer nicht so recht etwas damit anzufangen. Was soll denn bitte ein Motivational Speaker sein und wen kann ich da porträtieren? Ich werde mir etwas naheliegendes vornehmen und nicht zu viel Ehrgeiz in die Seite stecken. Einfach nur, um wieder in die Gänge zu kommen.

Arbeiten muss ich heute auch. So wie jeden Tag. Das Wochenende war viel zu kurz, so wie ich es vorhergesagt habe. Aber es nützt ja nichts, sich darüber zu beschweren. Ich sollte froh sein, dass ich eine Arbeit habe, die mir Halt gibt und hilft, meine Tage zu strukturieren. Das Geld, dass ich dafür bekomme, ist auch nicht zu verachten. Bis ich soweit bin, auf eigenen Füßen zu stehen, werde ich die Arbeit auf jeden Fall machen müssen und ich sollte einfach aufhören, mich darüber zu beklagen.

Die Arbeit ist definitiv nicht mein größtes Problem, das weiß ich. Meine Gesundheit ist es, auf die ich achten muss. Diese Woche steht ein Ereignis an, das stark triggernd wirken könnte. Ich hoffe, ich werde alles gut überstehen. Zum Glück habe ich am Freitag einen Arzttermin. Endlich kann ich mich mal über die Absetzsymptome auslassen.

Ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis ich mich wieder stabil fühle. Zur Zeit ist daran noch nicht zu denken. Ich lenke mich weiterhin ab und versuche klarzukommen. Die erste Arbeitswoche habe ich überstanden, jetzt wird sich zeigen, wie es weitergeht. Der schlechte Schlaf trägt natürlich nicht dazu bei, mich besser zu fühlen. Meine Wohnsituation macht mir auch schlechte Gefühle. Wie soll es nur weitergehen? Wie soll ich das bloß noch ein ganzes Jahr oder länger aushalten?

In die Gänge kommen | Sonntag, 09. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Die Studioshow gestern war ganz schön. Meine Schülerinnen haben gut getanzt und auch ich habe meinen Auftritt erfolgreich über die Bühne gebracht. War das nun mein letzter Auftritt? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen, aber ich werde dem Tanzen nun keine Priorität mehr einräumen. Wenn sich etwas ergibt, gut. Wenn nicht, auch gut.

Wer weiß, vielleicht kriege ich ja Lust mal wieder ein paar Euro durch Adwords durchzujagen und mir die ein oder andere Buchung abzuholen. Auf jeden Fall bin ich bald erstmal von dem Tanzunterricht befreit und das war ja eines meiner Hauptziele dieses Jahr. Noch 3x Tanzen. Dann ist Schluss. Ende. Finito. Und damit auf jeden Fall endgültig. Dann kann ich mich ganz auf meinen Teilzeitjob und meine Web-Developer-Karriere konzentrieren.

Ängste und Unsicherheiten habe ich jetzt erstmal ausgeblendet. Ich möchte mich nicht verrückt machen, von dem was passieren könnte, sondern einfach einen Schritt nach dem Anderen gehen und darauf vertrauen, dass es schon irgendwie gut werden wird. Vielleicht muss ich erst eine Sache abschließen, bevor ich mich der nächsten widmen kann. Sinn macht das auf jeden Fall.

Gestern habe ich zwar geschrieben, dass meine Schonfrist zu Ende ist, ob ich heute aber etwas arbeiten werde, habe ich noch nicht entschieden. Ich schaue mal und entscheide dann spontan. Erst einmal werde ich meine Eltern zum Mittagessen besuchen und mich nachmittags vielleicht noch mal für ein Schläfchen hinlegen. Ich bin nämlich müde. Außerdem habe ich ein bisschen Kopfschmerzen.

Wahnsinn, dass das Jahr schon zur Hälte rum ist. Der Sommer kommt aber auch irgendwie nicht in die Gänge. Genau so wie ich. Ich komme auch nicht richtig in die Gänge. Hänge rum, lenke mich ab, versuche zu meiner alten Stärke zurückzufinden.

Ende der Schonfrist | Samstag, 08. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Heute ist also der 8. Juli. Ein Tag, der schon lange in meinem Kalender stand. Heute ist die Studioshow. Es wird vermutlich meine letzte sein. Vielleicht aber auch nicht, wer weiß das schon. Große Änderungen stehen mir bevor und ich freue mich darauf. Erst einmal muss ich aber den heutigen Tag rumkriegen.

Ich habe immer noch keine Laune, bin aber mittlerweile so genervt davon, dass ich das nicht einmal mehr thematisieren will. Immerhin ist Wochenende, sodass ich zumindest endlich einmal ausschlafen konnte. Leider wird das Wochenende viel zu kurz sein, das weiß ich jetzt schon.

Anstatt mich den trüben Gedanken hinzugeben, sollte ich fix unter die Dusche hüpfen und mich dann auf meinen Auftritt vorbereiten. In knapp 3 Stunden muss ich schon los. Wieder einmal weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Gern würde ich mich mit meinen Wünschen und Zielen beschäftigen und mir etwas tolles vornehmen, aber zur Zeit gibt es nur negatives zu berichten.

Von meinen Juni-Zielen habe ich so gut wie nichts geschafft. Ein paar Sachen habe ich immerhin erledigt, darunter der Reisepass, den ich endlich bekommen habe, der Trello Clone, das Spiel des Lebens, die Shoutbox und die ersten 14 von 30Days30Sites. Reicht das schon, um mich als Web-Developer selbständig zu machen?

Die nächste Frage, der ich mich in dieser Hinsicht widmen muss, ist: Wie komme ich an Jobs? Dann muss ich mich auch noch darum kümmern, mich weiter weiterzubilden. Zu viele Udemy-Kurse sind bei mir noch offen. Nicht nur, dass ich meine PHP-Projekte, den Web-Developer Kurs und Co noch nicht abgeschlossen habe, es warten auch noch WordPress Plugins und Templates auf mich. Darauf freue ich mich ja ganz besonders.

Ich sehe schon, es wird Zeit die Sachen wieder in die Hand zu nehmen. Heute werde ich ganz sicher nicht dazu kommen, aber morgen! Morgen will ich auf jeden Fall anfangen wieder zu arbeiten. Komme, was wolle. Es ist wohl an der Zeit mich von meiner schlechten Laune nicht mehr herunterziehen zu lassen und mich an die Arbeit zu machen.

Einen neuen Laptop sollte ich mir auch bestellen, damit ich wieder gut arbeiten kann. Ich habe zwar keine Lust, das Betriebssystem neu zu installieren und meine Daten umzuziehen, aber machen muss ich es früher oder später sowieso. Deswegen nützt es auch nichts, es herauszuzögern. Ich werde gleich mal meine Finanzen checken. In dieser Hinsicht sieht es in der letzten Zeit durchaus rosig aus. Endlich einmal! Das wurde aber auch Zeit.

Die Hoffnung | Freitag, 07. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich scheinbar etwas mehr Energie als an den Tagen zuvor. Müde und missmutig bin ich trotzdem. Es ist einfach mal jeden Tag dieselbe Leier. Aufstehen, zur Arbeit gehen, eventuell noch etwas unternehmen und dann wieder schlafen. Damit beginnt das Karussel von vorn. Ich bin nicht krank genug, um mich davon zu befreien, aber auch nicht gesund genug, um das genießen zu können.

Ich versuche mir etwas Sinnhaftes aus den Fingern zu saugen, um wenigstens die Morgenseiten hinzukriegen. Aber Spaß macht es nicht und viel Sinnvolles kommt auch nicht dabei raus. Ich bin immer noch unentschlossen, ob ich mich zwingen sollte, etwas Ernsthaftes zu tun oder ob ich einfach versuchen sollte, zu entspannen und quäle mich mit diesen Gedanken selbst. Vielleicht sollte ich mich einfach damit abfinden, dass ich es aktuell nicht schaffe, mich zu motivieren.

Vielleicht ist einfach nicht die Zeit für den Ernst des Lebens und ich sollte die Füße still halten und versuchen, gesund zu werden. Die aktuelle Tarotkarte sagt das auch: Ich kann nicht immer siegreich hervorgehen. Ich muss mich mit dem, was übrig bleibt, zufrieden geben.

Mit der Zufriedenheit hapert es halt momentan. Meine Bewältigungsstrategie besteht darin den Kopf tief zu halten, abzuwarten und zu hoffen, dass es von allein wieder vorbeigeht. Als wäre es eine Erkältung… Ja, Geisteskrankheiten sind nicht fein und ich kann jedem nur empfehlen, sich davon nicht anstecken zu lassen.

Ich würde gern behaupten, dass zumindest ein Ende in Sicht ist, habe aber nichts, worauf ich diese Vermutung stützen kann. Ich hoffe einfach, dass diese schlechte Laune sich nicht dauerhaft bei mir eingenistet hat und es nächste Woche schon besser mit mir sein wird. Etwas anderes habe ich momentan nicht.