Ein sonniger Montag | Montag, 22. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist kaum zu glauben, wieviele verstorbene Personen ich in meiner facebook Freundesliste habe. Das sind bestimmt schon 5. Wie geht man damit um? Heute wurde ich von facebook benachrichtigt, dass eine dieser Personen Geburtstag hat. Ein bisschen komisch, aber vielleicht doch auch keine schlechte Sache von facebook an die Person erinnert zu werden.

Heute haben wir eine neue Woche. Diese Woche gibt es einen Feiertag am Donnerstag. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich freue mich auch sehr darauf, an meinem neuen Kundenprojekt weiterzuarbeiten. Der vorherige Kunde ist glücklich und zufrieden. Das Geld für das Projekt halte ich bald in den Händen und auch sonst läuft gerade alles.

Vornehmen will ich mir für diese Woche eigentlich nichts. Ich habe auch so genug zu tun. Ich hoffe, ich finde auch ein bisschen Zeit um mich zu entspannen. Aber da bin ich ganz zuversichtlich. Es stehen eigentlich keine außergewöhnlichen Termine an und so werde ich wohl die Zeit finden, mich um mich zu kümmern.

Heute kann ich damit schon anfangen. So wie es aussieht, werde ich es diesen Monat wohl nicht schaffen, alle Web-Projekte zu erledigen, die ich mir vorgenommen habe. Aber das macht nichts. Die Zeit läuft ja weiter und ich kann es einfach später machen.

Wichtiger ist mein Kundenprojekt und mein Trello Klon, auf den ich aber aktuell gar keine Lust habe. Ich möchte es wenigstens hinkriegen, dass man Karten hinzufügen kann. Das sollte doch machbar sein. Ich verstehe nicht, wieso ich mich so dagegen sträube, daran weiterzuarbeiten.

You better work bitch | Sonntag, 21. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Als ich mir vorgenommen habe, mich nebenbei selbständig zu machen, bin ich naiverweise nicht davon ausgegangen, dass ich ununterbrochen arbeiten würde. Aber da ich aktuell 3 Jobs habe, ist es kein Wunder, dass genau dies nun der Fall ist.

Gestern war irgendwie der Wurm drin, nichts hat so richtig funktioniert. Tatsächlich hat mir sogar ein Plugin das komplette WordPress Dashboard zerschossen, was mich mordsmäßig frustriert hat. Ich kann aber so gesehen wahnsinnig stolz auf mich sein, da es mir in relativ kurzer Zeit gelungen ist, den Fehler wieder zu beheben und nun läuft alles ganz wunderbar.

Daran kann man gut sehen, dass ich schon eine große Erfahrung im Umgang mit WordPress habe und sogar schwerwiegende Probleme gut beheben kann. Andererseits macht mir das Rumklicken in WordPress nicht so wahnsinnig viel Spaß. Bin gespannt, wie das Projekt läuft, mit dem ich heute beginne.

Ja, es ist Sonntag und ich muss arbeiten. Ich muss sogar richtig viel arbeiten. Die Mäßigkeit sagt mir, ich muss meine Kräfte einteilen und da hat sie wohl recht. Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht überanstrenge und mich zu sehr stresse. Aber zur Zeit ist alles noch im Rahmen, denke ich.

Es ist ja auch jetzt nur so eine Phase, in der so wahnsinnig viel zu tun ist. Das wird ja bald besser, wenn ich mit Job #2 aufhöre. Job #1 sollte auch besser werden, da ich mir die Stunden anders einteile. Bleibt nur das Problem mit dem fehlenden Wochenende, denn für Job #3 muss ich auf jeden Fall am Wochenende arbeiten.

Kaum zu glauben, dass ich vor nur wenigen Monaten noch völlig lethargisch war und mich zu nichts motivieren konnte, außer auf der Couch zu hängen und Bücher zu lesen bzw. Gameboy zu spielen. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Aber es ist offenkundig, dass meine Stimmung und Motivation vor allem vom Stand der Sonne abhängig sind.

Kaum ist das Wetter besser und die Sonne geht früh auf, stehe auch ich schon frühmorgens auf der Matte, bereit mich an die Arbeit zu machen. Und eigentlich tut es mir auch gut, so viel zu arbeiten. Dabei komme ich wenigstens nicht auf dumme Gedanken. Ich hoffe nur, dass der Winter nicht wieder so schlimm wird.

1,2,3 im Sauseschritt | Samstag, 20. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Die Zeit rennt. Wahnsinn, dass wir schon wieder Wochenende haben und der Monat ist auch bald rum. So ist das also, wenn man Spaß hat bzw. ununterbrochen arbeitet. Ich habe jetzt für nächste Woche meine Arbeitszeiten angepasst. Ich will den langen Montag loswerden und dafür lieber Montag und Dienstag jeweils 4 Stunden arbeiten. Dann habe ich zwar keinen freien Tag mehr, aber hey, es gibt ja noch das Wochenende.

Ich erhoffe mir, dass der Job dadurch entspannter wird und mehr Spaß macht. Theoretisch arbeite ich ja schon in der richtigen Branche und ich kriege auch hin und wieder die Aufgabe Designvorlagen umzusetzen. Insofern ist das also an sich gar nicht so verkehrt diesen Job zu machen.

Wenn das Tanzen wegfällt, habe ich nur noch diesen Job und dann wird mein Leben sowieso viel entspannter, weil nur 4 Stunden pro Tag zu arbeiten, sollte eigentlich gechillt sein und mir viel Raum geben, mich um meine weiteren Projekte zu kümmern.

Für das Wochenende habe ich mir gar nichts vorgenommen. Ich habe genug Arbeit, die auf mich wartet. Außerdem will ich ja noch jQuery lernen. Und Einkaufen gehen. Und ehe ich mich versehe, ist der Tag auch schon wieder um.

Meine Anmeldung für das Ada Lovelace Festival hat geklappt, das heißt ich werde im Oktober zum ersten Mal in meinem Leben an so einer Konferenz teilnehmen. Ich bin gespannt. Gern wollte ich hier ein Video von der Konferenz einfügen, aber die Veranstalter haben eine Domainsperre auf das Video gelegt. So etwas nerviges! Mache ich halt keine Werbung für sie.

Der frühe Vogel | Freitag, 19. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Das Treffen mit meiner Tandempartnerin gestern war sehr gut. Ich habe viel gelernt. Heute bin ich superfrüh aufgestanden. Um 6. Einfach so. Voller Energie und Tatendrang. Ich muss zugeben, es ist die Sonne, die mir diesen Schub gibt. Sie lässt mich einfach nicht länger schlafen. Also heißt es Kaffee trinken und dann ran an den Speck.

Mit Speck meine ich jQuery. Ich habe gestern Abend schon begonnen, mir Videos dazu anzuschauen und ich mache damit direkt weiter. Das ist das Gute daran, früh aufzustehen. Ich habe noch vor der Arbeit Zeit etwas zu erledigen. Denn wann ich sonst dazu komme, ist ungewiss. Nach der Arbeit fahre ich direkt weiter nach Birkenwerder zu meinem Unterricht. Um 14 Uhr fahre ich hin, um 19 Uhr zurück. Dabei geht der Unterricht nur 2,5 Stunden.

Gestern habe ich einen Großteil meiner Zeit in überfüllten S-Bahnen verbracht, was bei diesen Temperaturen wahrlich noch weniger schön ist als sonst. Irgendwie hatte ich gestern das Glück, dass jedes Mal, wenn ich zu einem Bahnsteig kam, die Durchsage erfolgte, dass eine Signalstörung vorliege. Dadurch stauten sich natürlich die Menschen, die mit der Bahn fahren wollten und es wurde megavoll.

Ich hoffe, dass ich heute von diesem Glück verschont bleibe. Für heute wünsche ich mir einen entspannten Tag ohne größere Dramen. Ich möchte so gerne in React programmieren. Ich weiß aber nicht was. React gefällt mir richtig gut. Es ist eben für Webanwendungen gemacht und dementsprechend einfach ist es, jene damit umzusetzen.

Schon vorgestern, als ich den Nietzsche Zitat Generator geschrieben habe, ist mir an einigen Stellen der Gedanke gekommen, wie viel einfacher es doch wäre, bestimmte Punkte in React zu schreiben. Deswegen will ich unbedingt bald mal ein React Projekt machen. Diesen Monat werde ich das allerdings nicht mehr schaffen und nächsten Monat steht PHP an, also muss ich das erstmal vertagen. Das macht aber gar nichts, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

So viel Arbeit, so wenig Zeit | Donnerstag, 18. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Der Sommer ist da. Heute werden bis zu 25 Grad und es bleibt auch in den nächsten Tagen so. Ich finde das super. Mir gefällt es, wenn es richtig schön warm draußen ist. Heute steht wieder volles Programm auf dem Plan. Zusätzlich zu den üblichen Sachen treffe ich mich mit einer Tandempartnerin. Bin gespannt, wie das wird. Ob ich es überhaupt schaffe, mich 5 Minuten auf Arabisch auszudrücken? Wir werden sehen.

Gestern hatte ich die grandiose Idee, meinen Chef zu fragen, ob wir nicht meine Stunden reduzieren wollen. Ich habe es aber nicht getan. Mein Mann hat mir geraten, damit noch zu warten. Und vielleicht werde ich ja wirklich in einem Monat schon genug Aufträge haben, sodass ich es ganz kündigen kann. Das glaube ich aber kaum.

Meine Idee war, dass der Job erträglicher wird, wenn ich die Stunden dort ein wenig reduziere und ich vielleicht sogar länger dort arbeiten werde, als ich mir ursprünglich vorgenommen hatte.

Denn eigentlich ist der Job ja okay, es gibt nur ein paar Punkte, die mir auf die Nerven gehen. Ich denke, wenn ich weniger Stunden arbeiten würde, würde sich das besser ausgleichen.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich das Thema heute ansprechen oder damit warten soll. Natürlich wäre das auch ein Gehalts-Verlust. Mir steht sowieso schon ein Gehalts-Verlust vom Tanzen bevor. Werde ich das mit meiner neuen Arbeit ausgleichen können?

Ich denke, für das nächste Projekt, das ich annehme, werde ich auf jeden Fall den Stundensatz etwas hochschrauben. Es wundert mich sowieso, dass so viele Kunden auf Stundenbasis bezahlen wollen. Ist das nicht für die Kunden schlecht kalkulierbar, wenn man nur einen Stundensatz vereinbart? Schließlich wissen sie dadurch nicht, wie lange ich für ein Projekt brauche und können ihre Finanzierung dementsprechend schlecht planen. Aber gut, dass soll meine Sorge nicht sein, wichtig ist nur, dass ich das Geld bekomme.

Am Wochenende steht schon ein neues Kundenprojekt in den Schlaglöchern, der alte Kunde will auch noch ein paar Anpassungen und so arbeite ich momentan durchgängig ohne einen Tag frei zu haben. Das ist in Ordnung so, schließlich lerne ich dazu. Aber ich muss auch aufpassen, dass ich mir nicht zu viel an die Backe binde, es gibt auch noch andere Sachen zu tun.

Zum Beispiel muss ich bis zum 6. Juni meinen Trello Klon fertig stellen. Vorher will ich aber noch die Web-Projekte bei CodeCademy und freeCodeCamp machen und den Advanced Javascript Kurs absolvieren. Das alles bis Ende des Monats. Das sind nur noch 2 Wochen. Nächsten Monat steht schließlich PHP auf dem Plan. Außerdem könnte ich mir in meinem Web-Developer-Kurs den jQuery-Teil zugute führen. So wie es aussieht, arbeitet fast niemand mit reinem Javascript, da es mit jQuery viel einfacher ist.

Das Gute ist, dass nächste Woche ein Feiertag ist, so kann ich vielleicht ein bisschen Zeit einschieben, um mit meinen Sachen voran zu kommen. Ganz unabhängig davon, ob ich mit meinem Chef über meine Arbeitszeit spreche oder nicht.

Froh zu sein, bedarf es wenig | Mittwoch, 17. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Das Wetter ist fantastisch. Die Sonne knallt und es ist schon richtig warm. Gestern habe ich einen Nietzsche-Zitat-Generator gebaut. Das war viel einfacher als gedacht und hat mir richtig großen Spaß gemacht. Es ist nicht perfekt. Auf dem Handy sieht es zum Beispiel nicht gut aus und es gibt noch einige andere Punkte, die man verbessern könnte, aber im Großen und Ganzen ist es ziemlich gut geworden.

Damit habe ich mir gestern also die Zeit vertrieben. Ich habe noch ein paar andere Übungen auf CodeCademy gemacht, für meinen Kunden gearbeitet und beim Bafög-Amt war ich auch. Außerdem habe ich einen Termin für mein Sprachtandem vereinbart.

Heute muss ich arbeiten und Tanzunterricht geben. Viel anderes werde ich wohl nicht schaffen. Der Rest der Woche sieht ähnlich voll aus. Muss ich also wieder das Wochenende abwarten, ehe ich weiter in meine Zukunft investieren kann.

Heute vor einem Jahr ging es mir richtig gut. Ich war selbständig, hatte keinen lästigen Nebenjob, war hochmotiviert, voller Ideen und hatte Freude am Leben. Diesen Zustand hätte ich gern wieder.

Leider muss ich aber noch geduldig sein und vorerst meinen Verpflichtungen nachgehen, ehe ich den Sprung wagen kann. Ich habe nämlich keine Rücklagen, auf die ich zurückgreifen kann und ich würde es gern vermeiden wieder in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Es ist einfach nicht schön, wenn man sich den Kopf darüber zerbrechen muss, wie man die Miete bezahlt und wenn man im Supermarkt viele Dinge beiseite legen muss, weil man sie sich nicht leisten kann.

Viel brauche ich ja nicht. Mit rund 1000 Euro im Monat könnte ich meine Kosten schon mal decken. Wahnsinn, ist das viel. Aber ich muss ja essen und Miete bezahlen und Krankenversicherung und all die vielen anderen Dinge. Deswegen ist mein Ziel auch 2000 Euro einzunehmen, aber bis ich soweit bin, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen.

Um Geld zu verdienen, brauche ich aber Kunden. Deswegen muss Netzwerken und Kontakte knüpfen an oberster Stelle der Prioritätenliste stehen. Außerdem natürlich die Weiterbildung, sonst wird das nix mit den spannenden Jobs.

Networking-Neuland | Dienstag, 16. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Der kleine Exkurs zu ReactJS war ja ganz interessant, aber ich glaube, ich bin noch nicht soweit. Ich will lieber diesen Monat wirklich erst einmal Javascript machen. Deswegen habe ich mir gestern noch einen Kurs auf Udemy geholt in Advanced Javascript. Es gab ein Angebot für 10 Euro, da musste ich zuschlagen.

Vorher mache ich aber noch die Code Cademy Web Projects und die Free Code Camp Intermediate Front End Development Projects. Dann bin ich auch bereit für den fortgeschrittenen Stuff. Soweit der Plan, den ich gestern gemacht habe. Heute steht erstmal noch mein Kundenprojekt an und dann muss ich zum BaFöG-Amt. Zack, ist auch dieser Tag wieder verbraten.

Ich kann es kaum glauben, aber ich habe mich gerade für ein Studententicket beim Ada Lovelace Festival 2017 angemeldet. Eigentlich stehe ich ja solchen großen Veranstaltungen eher skeptisch gegenüber, andererseits habe ich es aber auch noch nie probiert bei so einem Event dabei zu sein. Vielleicht ist es ja ganz toll. Das werden wir herausfinden. Frauen und Technik ist auf jeden Fall neuerdings meine Sparte und deswegen schadet es nicht, dort einmal reinzuschnuppern.

Theoretisch steht bei mir für nächste Woche auch ein WordPress-Meetup an. Ich weiß aber noch nicht, ob ich da hingehe. Ich ziere mich noch. Schließlich weiß ich nicht, was ich dort sagen soll. Da werden sicherlich viele Leute mit viel mehr Ahnung als ich sein. Das schüchtert mich ein. Womit wir wieder bei den Problemen von Frauen und Technik wären.

Vielleicht ist es keine schlechte Idee, die anderen Teilnehmer vorher zu stalken, um zu sehen, dass das auch nur Menschen sind. Es könnte sich dabei allerdings auch herausstellen, dass sie keine Menschen sind. Hahaha. Mhmhja. Vielleicht sollte ich da wirklich mal hingehen und mir anschauen, wie so ein Networking Event abläuft. Das ist ja alles totales Neuland für mich und vermutlich ein Riesenschritt raus aus der Komfortzone.

 

Anderen Herren dienen | Montag, 15. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Das Wochenende war von Arbeit geprägt. Ich habe insgesamt 8 Stunden für meinen Kunden gearbeitet. Außerdem habe ich die Steuererklärung gemacht. Ganz schön stressig diese nebenberufliche Selbständigkeit, aber ich hoffe, dass es sich auszahlen wird. Ich hoffe, dass ich bald die Freiheit habe, zu arbeiten, wann und wo ich möchte.

Dazu muss aber erst einmal der Geldeingang stimmen und wo ich jetzt darüber nachdenke, alles zu kündigen, sieht es damit natürlich bisher schlecht aus. Ich habe aber noch einige Kundenprojekte vor mir und so hoffe ich, dass das in ein paar Wochen schon besser aussehen wird. Es bleibt natürlich das Problem mit den doppelten Einnahmen und dem Jobcenter, aber ich sehe nicht, wie ich das lösen kann.

Diese Woche steht erst einmal nichts besonderes an. Das ist aber okay, schließlich habe ich auch so genug zu tun. Mit React bin ich gestern nicht wirklich vorangekommen und auch bei meinem Arabisch-Projekt muss ich mich mal ein bisschen reinknien, wenn ich mein Ziel schaffen will. Ganz zu schweigen von dem Trello Klon.

Ich könnte jetzt wieder erzählen, wie sehr ich mir wünsche, heute zu Hause zu bleiben und an meinen Projekten zu arbeiten, aber es nützt ja nichts. Ich muss raus in die Welt und anderen Herren dienen. Noch bin ich Knecht. Aber bald werde ich das hinter mir lassen und darauf freue ich mich schon sehr.

Zuerst beende ich das Tanzen. Dadurch habe ich mehr Zeit für meine Web-Arbeit. Ich werde also damit mehr Geld verdienen können und dann bin ich hoffentlich bald soweit meinen Brotjob auch kündigen zu können. Dann bin ich frei und nur noch den Launen meiner Kunden unterworfen.

Es wäre schön mal für ein paar Monate woanders zu wohnen. Muss ja nicht gleich das Ausland sein. Ich war bis jetzt immer in Berlin und ich will mal was anderes sehen. Ich fände es auch besser für längere Zeit irgendwohin zu gehen und nicht nur eine kurze Reise zu machen. So kriegt man doch mehr von dem Ort der Wahl mit. Auf jeden Fall will ich weg.

Augen zu und durch | Sonntag, 14. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern habe ich ziemlich viel gearbeitet und auch heute habe ich viel zu tun. Dabei will ich doch eigentlich nur lernen. Gestern habe ich mit React begonnen und ich muss sagen: Wow. Ich bin begeistert. So hatte ich mir das mit dem Programmieren vorgestellt. Bin gespannt, wie lange es dauert, ehe ich mich darin einigermaßen zurecht finde, aber grundsätzlicht sieht das schon eher so aus, wie das, wo ich hin will.

Auf jeden Fall stapelt sich hier gerade die Arbeit. Ich habe ein Kundenprojekt für das noch ziemlich viel zu tun ist. Damit müsste ich jetzt eigentlich sofort durchstarten, aber ich will doch viel lieber programmieren. Außerdem will ich meinen Job kündigen. Vielleicht sollte ich wirklich einmal fragen, ob ich nicht homeoffice machen kann. Das würde mir auf jeden Fall besser gefallen. Bisher habe ich mich aber nicht getraut.

Es ist natürlich ein bisschen blöd, hier so öffentlich über die Probleme, die ich mit meinem Job habe, zu schreiben und ich habe das Bedürfnis auch schon mehr als einmal unterdrückt. Dieser Job nimmt einfach so verdammt viel Zeit in meinem Leben in Anspruch. Das liegt wohl in der Natur der Sache.

Nun ist er aber auch momentan meine Haupteinnahmequelle. Deswegen sollte ich mich nicht beklagen. Theoretisch ist es mir zur Zeit auch gar nicht möglich zwei Haupteinnahmequellen zu haben, wegen des Hartz-IV-Antrages, der in meinem Haushalt noch läuft. Denn wenn ich zu viele Einnahmen habe, werde ich auf einmal dazu verdonnert meinen Partner zu unterstützen. Darauf habe ich wenig Lust, will ich doch mein Geld für mich haben.

Diese ganze Bürokratie geht mir so verdammt auf die Nerven. Ich möchte davon gern verschont bleiben und mich um meine Angelegenheiten kümmern können. Vielleicht ist der Zeitpunkt nicht günstig, um sich selbständig zu machen. Ich muss wahrscheinlich noch ein paar Monate warten. Das wiederum zehrt aber an meinen Nerven, denn ich möchte lieber heute als morgen frei sein. Zum BaFöG-Amt muss ich auch noch rennen, um mir einen negativen Bescheid zu holen und Nachweise von meinem Arbeitgeber brauche ich auch.

Es stellt sich also heraus, dass es ziemlich stressig ist, sich nebenbei selbständig zu machen. Was habe ich auch erwartet. Es nützt aber nichts, sich darüber zu beklagen und zu jammern. Ich muss mich an die Arbeit machen. Ärmel hochkrempeln, Pobacken zusammen kneifen, Augen zu und durch. Es gibt keinen anderen Weg.

Ein Tag für mich | Samstag, 13. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin heute um halb 7 mit dem Gefühl aufgewacht: Ja, endlich mal einen Tag für mich! Das heißt, heute habe ich Zeit mich um meine Sachen zu kümmern. Ich will jetzt ReactJS lernen, denn ich habe einen Auftrag bei dem ich das brauchen kann. Zum Glück gibt es dazu Kurse bei CodeCademy, die werde ich mir für den Anfang vorknöpfen. Wir tauchen jetzt also richtig in die alltagstaugliche Programmierung ein. Spannend!

Andererseits ist der Javascript-Teil bei freeCodeCamp auch ziemlich verlockend, da ziemlich umfangreich. Wo fange ich da bloß an? Ich muss wahrscheinlich aufpassen, dass ich meine Erwartungen an den heutigen Tag nicht zu hoch schraube, ansonsten folgt die Ernüchterung auf dem Fuß. Ich kann ja gar nicht alles auf einmal schaffen und ich weiß gerade kaum, wo ich anfangen soll.

Der Trello Klon steht auch noch auf dem Plan, schließlich habe ich mir das als Ziel für das Erfolgsteam gesetzt und mein Kunde möchte auch, dass ich heute für ihn arbeite. Außerdem muss ich auch noch Einkaufen gehen und Essen machen und so etwas.

Dennoch denke ich, dass ich jetzt erstmal mit ReactJS anfangen werde und dann weitersehe. Dazu esse ich Mandeln und Rosinen und trinke Kaffee. Die letzte Tasse Kaffee, denn die Milch ist alle.

Gestern beim Sprachtreffen bin ich ziemlich schnell an meine Grenzen gestoßen. Ich habe zwar ziemlich viel verstanden, aber ich hatte auch das Gefühl, dass ich gar keine syntaktisch korrekten Sätze bilde, sondern nur einzelne Wörter aneinander reihe und das Ganze so gar keinen Sinn macht.

Trotzdem wurde ich verstanden, was gut ist und ich werde auf jeden Fall auch wieder zu so einem Treffen gehen, weiß aber nicht, ob es gleich nächste Woche schon sein wird. Es ist aber auf jeden Fall für den Lernprozess sehr förderlich, eine Gruppe zu haben, mit der man sich austauschen kann. Vielleicht steigert das auch meine Motivation mich wieder mehr um diese Sache zu kümmern. Ich will einfach mehr ausdrücken können und mir fehlen noch so viele Wörter.

Fakt ist: Ich mache Fortschritte. Fakt ist: Ich komme voran. Ich muss einfach Geduld mit mir haben und mir die Zeit geben, die ich brauche. Dann wird das alles schon irgendwie gehen. Ich habe mit dem Web-Developer Kurs gerade mal vor zwei Wochen angefangen und mit dem Arabisch lernen vor anderthalb Monaten. Wenn man das mal in diesem Kontext betrachtet, dann sieht es doch so aus, als ob ich ziemlich viel dazugelernt hätte. Ich brauche mir also keine Sorgen zu machen, festzustecken. Ich sollte viel eher aufhören, ständig Meta-Dialoge darüber zu führen und alles reflektieren und hinterfragen zu müssen.