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Kategorie: Miss Picky

Auf zu neuen Ufern

Tulpen

Blicken wir den Tatsachen ins Auge: Dieser Blog wird sich nicht wieder erholen und auch die Eule hat genug von der vielen Aufregung. Darum ist es hier fürs Erste vorbei mit der Bloggerei.

Tatsächlich lief Erdbeerfleisch, wenn ich ehrlich bin, nie so wie ich es mir vorgestellt hatte. In keiner Hinsicht. Die meiste Zeit war es ein Krampf. Und auch wenn es mir grundsätzlich schwer fällt, loszulassen, so ist doch der Zeitpunkt gekommen, es einzusehen:

Dieses Blog hat keine Zukunft.

In der nächsten Zeit werde ich daher diese Seite komplett umbauen. Ich werde nichts löschen, alle Artikel bleiben bestehen, aber sie werden nicht mehr im Mittelpunkt der Seite stehen, sondern nur noch im Hintergrund als Archiv fungieren.

In erster Linie soll der Name Erdbeerfleisch und diese Webseite hier zukünftig meiner beruflichen Selbständigkeit dienen.

Da noch nicht ganz klar ist, wie diese aussehen wird und wann es so richtig losgeht, kann ich auch noch nicht so wirklich sagen, wie diese Seite dann aussehen wird und wann ich die wirklich großen Neuerungen in Angriff nehmen werde…

Aber sie werden kommen.

Ich blogge weiterhin hier:

Und ganz neu:
Mein persönliches Blog findest du ab sofort unter yuliyah.wordpress.com

Ich sage der deutschen Blogosphäre Adieu und probiere mein Glück nun in Englisch und auf internationalem Parkett! See you there!

And don’t forget to think big. Sky is the limit. Cheers!

Das Spiel des Lebens

Der Jahresanfang ist eine gute Zeit, um ein bisschen nach vorn zu blicken und Gewohnheiten zu verändern. Und so sortiere ich mal wieder meine Angelegenheiten und Projekte neu. Ein kürzlich von mir neu entdecktes Blog hat mich dabei besonders inspiriert.

Auf Nerdfitness, das den Untertitel „Level up your life“ trägt, bringt Steve Kamb sich und andere Menschen dazu ihr Leben zu verbessern. Wie er das macht, erklärt er in diesem Video.

Miss Pickys Pläne für 2014

Frohes Neues Jahr!

Züri-Faescht 2013
Foto: Airflore (CC BY-NC-ND 2.0)

Zum Jahreswechsel schauen die meisten ja gern zurück und besinnen sich darauf, was das scheidende Jahr an Veränderungen, Freude und Kummer gebracht hat, um sich dann für das kommende Jahr neue Ziele zu setzen. So auch ich. Peer Wandiger ruft nämlich zur Blogparade auf, an der ich mich gern beteiligen möchte.

Das Jahr 2013 war insgesamt ein sehr schönes Jahr. Ich war immer gut beschäftigt und habe viel dazu gelernt. Das will ich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Mein Leitsatz wird sein: Jeden Tag etwas dazulernen.

Dies betrifft auch und besonders die Ernährung.

Meine Ernährung

Ich habe sehr viel über (meinen) Körper und über Ernährung gelernt, tappe aber an vielen Stellen noch im Dunkeln. Ich möchte diesen Kurs im neuen Jahr unbedingt fortsetzen und weitere Experimente dazu anstellen, was mir gut tut und was mir schadet.

Ich werde versuchen noch mehr darauf zu achten, wo mein Essen herkommt. Für viele Produkte habe ich noch keine optimale Bezugsquelle gefunden und werde in dieser Hinsicht zukünftig noch weiter recherchieren. Ich bin insbesondere auf der Suche nach Vorzugsmilch. Die bekommt man in Berlin leider nicht an jeder Ecke.

Meine Fragen, Erkenntnisse und Fortschritte dokumentiere ich hier im Blog.

Mein Blog

Miss-Picky.de ist noch ganz jung und doch haben sich schon einige Leser/innen hier her verirrt. Das freut mich natürlich und motiviert mich sehr. Es gibt schon einige sehr gute Blogs zur Paleo-Ernährung, die ich verfolge und die mir immer wieder weiterhelfen. Warum ich mich nun mit einem eigenen Blog dazu geselle, hat zu allererst einmal egoistische Gründe:

  1. Ich möchte meinen Weg dokumentieren und Neues lernen. Am besten lerne ich, wenn ich mein Wissen anwenden bzw. weitergeben kann. Fragen von Leser/inne/n motivieren mich dazu, mich mit Themen auseinander zu setzen, mit denen ich mich sonst vielleicht nie beschäftigt hätte.
  2. Schon bei meinem letzten Kochblog bestand mein wichtigstes Motiv darin, mir ein virtuelles Kochbuch mit meinen eigenen Rezepten zu erstellen, das ich – im Gegensatz zu analogen Kochbüchern – per Suchmaschine durchstöbern kann.
  3. Außerdem glaube ich, dass eine kohlenhydratreduzierte Kost vielen Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen könnte und möchte daher zur Bekannheit dieser Ernährungsformen beitragen. Dabei behaupte ich nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und allgemeingültige Aussagen treffen zu können. Jede/r sollte für sich selbst ausprobieren, mit welcher Ernährung er/sie sich am besten fühlt.

Soviel zur Motivation. Wie sehen denn nun konkret meine Pläne für Miss-Picky.de aus?

Pläne

Ich möchte jede Woche wenigstens einen Artikel veröffentlichen. Dies sollen vor allem und in aller erster Linie Rezepte sein. Aber nicht nur. Auch Rezeptsammlungen teile ich gern, das hab ich ja schon mit diesem Artikel gezeigt. Wenn ich etwas finde, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte, werde ich damit sicher nicht hinter dem Berg halten und vielleicht wird sich auch die ein oder andere Hintergrundinformation hierher verirren. Aber das nur unter Vorbehalt, denn ich bin selbst in erster Linie noch damit beschäftigt Licht ins Dunkel zu bringen.

Nachdem ich nun schon an einigen Blogparaden teilgenommen habe, möchte ich 2014 selbst ein Blogevent veranstalten. Unter welchem Motto das ganze stehen soll, weiß ich noch nicht, werde mir aber bis spätestens Februar etwas überlegt haben. Denn in diesem Monat soll es spätestens so weit sein.

Außerdem habe ich Pläne für eine Interviewreihe mit verschiedenen Leuten, die sich Paleo ernähren. Ich finde es spannend zu sehen, wie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Alltagssituationen die Paleo-Ernährung in ihr Leben integrieren, warum sie dies tun und welche Veränderungen sich dadurch für sie ergeben haben.

Wie du vielleicht schon gesehen hast, habe ich schon im alten Jahr begonnen eine FAQ-Seite einzurichten. Dort sammele ich Antworten auf häufig gestellte Fragen. Momentan sind das noch nicht so sehr viele, aber mit der Zeit soll ein ausführliches Archiv entstehen, das eine gute erste Anlaufstelle für Neueinsteiger/innen in die Paleo-Ernährung sein kann. Fragen dafür nehme ich gern entgegen.

Soweit meine Vorsätze. Ich hoffe darauf in diesem Jahr mit Miss-Picky.de voll durchzustarten. 🙂

Meine Ziele scheinen mir recht moderat und absolut machbar. Das Hauptaugenmerk liegt darauf regelmäßig und kontinuierlich neue Beiträge zu veröffentlichen. Dann sollte sich der Rest hoffentlich größtenteils von allein ergeben. Was hast du dir fürs neue Jahr vorgenommen?

Meine Top 5 Weihnachtswünsche 2013

Da mich nun schon etliche Leute gefragt haben, was ich mir eigentlich zu Weihnachten wünsche, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht und veröffentliche nun hier meinen Wunschzettel.

Ich hoffe sehr, der Weihnachtsmann liest auch Erdbeerfleisch. Oder zumindest seine Helferlein. 😉

Parfum

ParfumsIch kenne mich mit Parfums nicht aus, ich interessiere mich nicht für sie und ich gehe nicht gern in Parfümerien.

Gut riechen möchte ich aber trotzdem!
Deswegen würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn mir jemand zu Weihnachten ein schönes Parfum schenken würde.

Kosmetik und Pflegeprodukte sind auch gute Geschenke (vor allem, wenn sie hochwertig sind). Ich habe selten die Muße mir solche Sachen selbst zu kaufen, habe sie aber ab und zu ganz gern um mich.

200. Artikel: Ein Stöckchen

Feuerwerk
Foto: Claus Kusmitsch (CC BY 2.0)

Hey, wisst ihr was? Dies ist der 200. Artikel auf Erdbeerfleisch. Ich bin schwer beeindruckt, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich schon soo viele Posts veröffentlicht habe. Daher lasst uns einen Moment inne halten und uns die 10 beliebtesten Erdbeerfleisch-Blogposts aller Zeiten ansehen:

  1. Die Einleitung – Methodische Überlegungen
  2. Berufung Bloggen
  3. Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
  4. Die hohen Tannen atmen heiser
  5. Ken FM, Pressefreiheit und Streitlust
  6. Was ist Diaspora*?
  7. Global Workspace Theory nach Dehaene und Naccache
  8. Eremitage (Sankt Petersburg) in Bildern
  9. Auferstehungskirche (Sankt Petersburg)
  10. Neuroethik

 

Schön, schön. So vielfältige und spannende Blogposts. Der heutige Beitrag wird auch ein buntes Sammelsurium an verschiedenen Einzelinformationen werden — anders gesagt: ein Interview. Die Stachelbeere hat mir nämlich ein Stöckchen zugeworfen. Und ich lasse mich nicht lumpen und beantworte brav ihre Fragen. Los geht’s!

Emil-Fischer-Hörsaal

Aus der Rubrik Warum ich meine Uni liebe

Da gehe ich in der ersten Semesterwoche nichtsahnend in eine Vorlesung in der Hessischen Straße 1/2 und finde mich plötzlich in einem monumentalen altertümlichen Hörsaal wieder. Völlig beeindruckt von diesem Denkmal der Berliner Wissenschaftsgeschichte habe ich nicht gezögert und vor Beginn meiner Vorlesung schnell noch ein paar Fotos mit meinem Handy geschossen.

Warum hat dieser Hörsaal bei mir so einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Zunächst einmal ist er riesig, allerdings nicht in der Tiefe, wie man dies von Hörsälen gewöhnt ist, sondern in der Höhe. Er geht über mindestens zwei, wenn nicht sogar 3 Stockwerke.

Dementsprechend ist der Anstieg der treppenförmig angeordneten Sitzreihen nicht langsam und kontinuerlich, sondern super steil. Zwischen zwei Sitzreihen befindet sich meinen Schätzungen zufolge ein Höhenunterschied von mindestens 30 bis 50 Zentimetern. Der ganze Raum ist mit Holz verkleidet und wirkt dadurch imposant und altertümlich. Ein riesiges Periodensystem der Elemente prangt über dem Saal.

Die ersten Hirnzellen dürften bereits geschmolzen sein.

Kurznachrichten Juni 2013

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Molly und die wilden Tomaten

Kurznachrichten Mai 2013

Tomaten
Foto: Martin Wölfle (CC BY-ND 2.0)

  • Ich muss viel trinken, damit mein Gehirn richtig arbeitet.
  • Ein Wirtschaftssystem, in dem Krieg und Zerstörung wirtschaftsförderlich sind, kann kein gutes System sein.
  • Ich möchte ein Parfum, das nach Tomatenpflanzen duftet.
  • Mir fehlt nicht die Routine, sondern die Prioritäten.
  • Dass ich meinen freien Montag in diesem Semester aufgeben musste, trägt auch sehr stark zu diesem Unwohlsein bei. Mein Rhythmus ist durcheinander.
  • Suchbegriff des Monats: schönste metro station der welt
  • Meistgelesener Artikel: Die Einleitung – Methodische Überlegungen
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Leben wir in verschiedenen Welten?

Normalerweise beschwöre ich ja keine Generationenkonflikte und linke auch nicht auf die Artikel sogenannter „Qualitätsmedien“. Bei beidem muss ich heut mal eine Ausnahme machen. Ich geriet nämlich kürzlich an einen ZEIT-Artikel von Anita Blasberg mit dem Titel „Die schon wieder!“, der mich in Gedanken schon eine ganze Weile beschäftigt.

Die Autorin zeichnet darin ein Portrait von unserer gealterten Gesellschaft und auch wenn einige Argumente etwas überspitzt sind, treffen sie doch einen wesentlichen Punkt. Ich zitiere – und setze mich damit einer unsicheren Rechtslage aus, für die übrigens eben jene hier kritisierten Generation verantwortlich ist:

Die Babyboomer sind und waren immer: die Mehrheit. Sie sind es gewohnt, dass das, was sie beschäftigt, auch die ganze Gesellschaft beschäftigt. Jetzt, in ihren besten Jahren, sitzen sie an den Schaltstellen des Landes: Die Kanzlerin ist eine Babyboomerin, genau wie die meisten deutschen Ministerpräsidenten. Die Gruppe der über 48-Jährigen stellt die große Mehrheit der Konzernvorstände sowie die einflussreichsten Publizisten.