Zum Inhalt

Schlagwort: Acht der Münzen

Jetzt und Hier | Dienstag, 29. August 2017

Moin, ihr Seiten. Heute werde ich also meine Kündigung schreiben. Es ist das erste Mal, dass ich einen Job von mir aus kündige, sonst sind die Verträge immer einfach so ausgelaufen und ich habe ein bisschen Bammel. Klar ist es mein Recht jederzeit zu kündigen, aber trotzdem bange ich vor den Reaktionen. Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen und es wird sicherlich eine Überraschung sein, dass ich gehe.

Ich muss aber diesen Schritt machen. Ich will schließlich voran kommen und ich will Veränderungen sehen. Vor allem aber will ich jetzt mein Leben genießen. Jeden einzelnen Tag. Und nicht mehr in Vergangenheit oder Zukunft leben. Pläne schmieden ist ja schön und gut, aber es kommt sowieso immer anders als gedacht. Manchmal sogar besser als erwartet 😉

Voller Inbrunst lerne ich jetzt Spanisch. Nach dem ganzen Arabisch ist es so schön mal eine Sprache zu lernen, die richtig EINFACH ist. Ich denke, in ein paar Monaten werde ich schon einigermaßen fließend sprechen können. Es ist wirklich leicht und es macht großen Spaß. Natürlich lerne ich auch weiterhin Arabisch, habe aber meinen Lernplan stark abgewandelt. Ich will diese Sprache wirklich beherrschen und ich gebe niemals auf!

Meine Zukunft ist total ungewiss, deswegen konzentriere ich mich jetzt auf die Gegenwart. Es gibt so vieles, das ich möchte, bin aber gleichzeitig auch nicht sicher, ob ich es wirklich möchte. Wie könnte ich wissen, ob etwas das Richtige für mich ist, bevor ich es ausprobiert habe? Und bei manchen Dingen gibt es ja auch kein Zurück. Insofern warte ich damit, bis ich mir wirklich sicher bin.

Also probiere ich, teste und hangel mich so durch. Nichts ist für die Ewigkeit. Alles ist vergänglich. Schlechte Zeiten gehen vorbei, gute aber auch. Das durfte ich in diesem Jahr fest stellen. Nun kommt es nur darauf an, zu lernen, das zu akzeptieren. Auch wenn es schwer fällt.

Genervtheit bringt einen nicht weiter | 8. bis 14. Mai 2017 » KW 19

Was habe ich erreicht?

  • Ich habe fast 50% des Web-Developer Kurses abgeschlossen.
  • Der Termin beim Arbeitsamt war eine totale Zeitverschwendung.
  • Ich habe eine Webseite für einen Kunden erstellt, den JavaScript Teil des Web-Developer Kurses abgeschlossen und einen Reaction Tester in JavaScript geschrieben. Ich bin sehr stolz auf mich.
  • Ich habe mich bei freeCodeCamp angemeldet und eine Hedy Lamarr tribute page erstellt.
  • Ich war beim Arabisch Tandem Treffen und habe mich wacker geschlagen.
  • Ich habe mit ReactJS begonnen und bin ziemlich begeistert.

Was war besonders gut?

  • Montag Morgen fühlte ich mich ziemlich energiegeladen und ausgeschlafen.
  • Das Treffen mit dem Erfolgsteam war sehr erfolgreich. Wir haben alle Ziele aufgeschrieben, die wir in einem Monat erreichen wollen und haben gleich einen festen Termin für das nächste Treffen festgelegt.

Was will ich?

  • Es wäre so schön, wenn ich genug Kunden hätte, um mir ein Einkommen zu sichern, dann müsste ich nicht mehr festangestellt irgendwo arbeiten.
  • Ich habe darüber nachgedacht, Gitarre zu lernen.
  • Nachdem ich gesehen habe, wie einfach es ist, einen Online-Shop unter WordPress einzurichten, denke ich nun auch darüber nach, ob ich nicht etwas hätte, das ich verkaufen könnte.
  • Ich möchte eigentlich mindestens 4 Javascript-Projekte zu meinem Portfolio hinzufügen. Dabei habe ich letzte Woche noch gesagt eins für Javascript, eins für PHP und eins für Python. Das reicht vielleicht auch erstmal.
  • Nachdem ich gesehen habe, wie einfach es ist, mit Bootstrap ein One-Page-Layout zu erstellen, kann ich es kaum erwarten, mein eigenes zu bauen.
  • Ich hoffe sehr, dass ich ab August soweit auf eigenen Beinen stehen kann, dass ich mir durch Web-Arbeiten meine Lebenshaltungskosten finanzieren kann.
  • Das ist es, was ich vom Leben erwarte: mein eigener Chef zu sein und mir den Alltag flexibel einteilen zu können.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Ich plane einen Blogbeitrag zum JavaScript lernen auf Erdbeerfleisch zu verfassen.
  • Ich möchte diesen Monat den Arabisch A2-Kurs bei Busuu abschließen.
  • Als Ziel für das Erfolgsteam habe ich mir vorgenommen meinen Trello Klon fertigzustellen.
  • Selbständig zu sein und remote zu arbeiten, ist mein festes Ziel.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin in dieser Woche wenig dankbar und dafür viel genervt. Dabei läuft doch alles in die richtige Richtung.
  • Dankbar bin ich für mein tolles Erfolgsteam und die Arabisch-Tandemgruppe. Es ist doch besser zusammen zu arbeiten, als alles allein im finsteren Kämmerlein mit sich selbst auszumachen.
  • Außerdem bin ich dankbar für das gute Wetter. Es ist jetzt endlich mal ein bisschen wärmer draußen.
  • Nicht dankbar bin ich für den Papierkram, von dem ich gerade erschlagen werde.
  • Dafür bin ich dankbar, dass das mit den Kunden so schnell und gut klappt.

Der Lernplan ist hier | Samstag, 6. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern war ich den ganzen Tag unterwegs und bin extrem knülle und mit mega Kopfschmerzen nach Hause gekommen. Heute habe ich eigentlich auch viel vor, aber ich frage mich, ob das wirklich das Richtige ist oder ich lieber einen Schritt zurück treten sollte. Andererseits interessieren mich die Veranstaltungen aber wirklich sehr… Deswegen weiß ich jetzt auch nicht, ob ich hingehen oder zu Hause bleiben soll.

Dieses Mal gibt es ja leider kein langes Wochenende, das heißt am Montag geht der Wahnsinn wieder los. Ich frage mich, wie ich in dieser kurzen Zeit bis dahin alles schaffen soll, was ich mir vorgenommen habe. Ich will ja auch noch Zeit haben, um zu lernen.

Ich habe mir jetzt vorgenommen 3 Monate Web-Development intensiv zu machen und zwar in der Form, dass ich im Mai Javascript, im Juni PHP und im Juli Python behandeln werde und für jedes dieser 3 Themen ein Projekt für mein Portfolio erstelle.

Die anderen Themen werde ich nur am Rand behandeln, da sie nicht so wichtig bzw. relativ simpel sind (Bootstrap oder WordPress zum Beispiel). Nichtsdestotrotz will ich mir diese Sachen wenigstens anschauen, auch wenn ich sie nicht weiter vertiefen werde.

Wenn ich einen ersten Einblick in die Programmiersprachen meines Vertrauens geworfen habe, kann ich entscheiden, womit ich fortfahren und worauf ich mich spezialisieren will. Als Frontend-Entwickler wäre es natürlich Javascript, als WordPress-Entwickler PHP und als Backend-Entwickler Python. Ich weiß aber noch nicht, in welche Richtung ich gehen möchte.

WordPress wäre natürlich naheliegend, aber ich glaube, mir gefällt PHP einfach nicht so richtig. Außerdem gibt es für WordPress schon so viele Templates und Plugins, dass ich da keinen Markt für mich sehe. Es wäre aber vielleicht für Übungszwecke gar nicht schlecht ein eigenes Template zu erstellen und zu verschenken. Macht sich sicherlich auch gut in meinem Portfolio.

Ja, die Weiterbildung umfasst mein Denken zurzeit völlig, obwohl ich tagsüber auch mit vielen anderen Dingen beschäftigt bin. Gestern zum Beispiel habe ich einen Couchsurfer aus Paris durch die Stadt geführt.

Der Entschluss steht | Sonntag, 19. März 2017

Moin, ihr Seiten. Hach, wie schön wäre doch das Leben, wenn man selbständig wäre und mit seiner Leidenschaft Geld verdienen könnte. Aber ist das überhaupt realistisch? Ist die Konkurrenz nicht viel zu groß und einem immer einen Schritt voraus? Ist es überhaupt möglich ausreichend Kunden zu finden, um seine Rechnungen bezahlen zu können?

Seid dabei, wenn ich es ausprobiere. Ich habe mich entschieden, es als Virtuelle Assistentin zu versuchen und ich werde das durchziehen. Das heißt, dass ich mir als erstes Mal ein Angebot erarbeite und dann damit auf Kundenfang gehen werde.

Die eigene professionelle Website kann warten. Ich habe schon genug professionelle Websites, die mittlerweile vor sich hindümpeln und mir nur Kosten verursachen. Aus Nostalgie will ich sie aber auch nicht schließen, denn der Content ist ja doch irgendwie wertvoll. Für mich auf jeden Fall!

Diesmal werde ich es aber anders machen! Ich werde meine Zeit nicht damit verschwenden Ewigkeiten an einer Website rumzubasteln (Prokrastination!), sondern damit beginnen Kunden zu suchen und zu arbeiten. Erst wenn ich sehe, dass es sich lohnt, werde ich im zweiten Schritt eine Website erstellen.

Eine solche Website soll vor allem Kunden generieren und dafür braucht es Traffic, womit wir beim zweiten Problem wären. Einfach die Website ins Netz zu stellen und zu warten, dass Kunden kommen, wird nicht funktionieren. So viel weiß ich mittlerweile schon über das Online-Business. 😉

Couchen & Grübeln | Samstag, 21. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich sitze auf meiner Couch und höre Musik. Um 12 bin ich verabredet. Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Ich bin gespannt, was der heutige Tag bringen wird. Einkaufen muss ich auf jeden Fall gehen.

In den sozialen Netzwerken gibt es seit gestern nur ein Thema: Trump. Nun habe ich ja gestern schon gesagt, dass mich der Typ eigentlich überhaupt nicht interessiert, aber scheinbar kommt man daran einfach nicht vorbei. Offensichtlich macht dieser Mann vielen Leuten Angst. In seiner Position kann er aber auch viel Unheil anrichten. Hoffen wir einfach das Beste, direkt betroffen sind wir ja nicht.

Gestern schon hat es mich gewundert, dass sich so viele Menschen für die Inauguration eines US-Präsidenten interessieren. Sowas hat es in meinem Erfahrungsradius noch nie gegeben. Dann folgten die Meldungen über das Verschwinden von Inhalten zum Klimawandel & Co von der Website des weißen Hauses.

Aber solange ich auf meiner Couch sitzen und Musik hören kann, ist mir das alles relativ egal. Mehr berührt hat mich da doch eine andere Meldung, nämlich die, dass der Noteinsatz, der gestern die S-Bahn lahmgelegt hat, daher rührte, dass ein Mann von einer Brücke stürzte und von der S-Bahn überfahren wurde.

Es ist leicht sich darüber aufzuregen, dass die S-Bahn nicht fährt, aber wenn man dann mitbekommt, dass ein Menschenleben dahinter liegt, möchte man seine Klagen am liebsten wieder zurück nehmen. Wie gut es uns doch allen geht.

Auf ein Neues | Mittwoch, 11. Januar 2016

Moin, ihr Seiten. Also gut. Der Rückzug ist beendet. Ich bin wieder da und ich werde wieder hier schreiben. Ich habe die alten Beiträge durchgelesen und sie waren nicht so schlecht, wie ich befürchtet habe. Teilweise viel Gejammer, aber so ging es mir zu der Zeit halt.

Ich möchte jeden Tag schreiben und es ist nicht gut, wenn ich das für mich behalte. Anscheinend gibt es doch Leute, die es interessiert, was ich zu sagen habe. Und auch, wenn das nicht immer das allergeistvollste ist, so ist es doch gut genug, um andere daran teilhaben zu lassen.

Zu gern wäre ich einer von diesen lustigen Twitterern, die immer einen fröhlichen Spruch auf den Lippen haben. Darüber habe ich in den letzten Tagen viel nachgedacht. Es würde meinem Ego sehr schmeicheln eine große Anzahl von Followern zu haben, die an meinen gelegentlichen Geistesblitzen teilhaben würden.

Leider ist mir – über diesen Überlegungen – kein lustiger Tweet eingefallen. So krampfhaft geht das wohl nicht. Ich habe durchaus schon kurzweilige Zweizeiler verfasst, Aphorismen nannte man das früher, aber momentan steht mir der Sinn wohl nicht danach. Geduld! Derweilen kann ich vielleicht etwas altes ausgraben.

Andere künstlerische Aktivitäten halten sich aktuell in Grenzen. Ich habe zu Weihnachten ein Malbuch für Erwachsene bekommen. Ich vertreibe mir jetzt also die Zeit damit Mandalas auszumalen. Das beruhigt mich.