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Schlagwort: Arbeit

Das Spiel des Lebens

Der Jahresanfang ist eine gute Zeit, um ein bisschen nach vorn zu blicken und Gewohnheiten zu verändern. Und so sortiere ich mal wieder meine Angelegenheiten und Projekte neu. Ein kürzlich von mir neu entdecktes Blog hat mich dabei besonders inspiriert.

Auf Nerdfitness, das den Untertitel „Level up your life“ trägt, bringt Steve Kamb sich und andere Menschen dazu ihr Leben zu verbessern. Wie er das macht, erklärt er in diesem Video.

Das neue Jahr

Feuerwerk 5

Hatte ich es schon erwähnt? Ich freue mich ganz ganz doll auf dieses Jahr. Das kann nur großartig werden. Und obwohl das letzte Jahr sehr arbeitsintensiv war, ist es mir doch gelungen meine Vorsätze in die Tat umzusetzen und mein Leben weitestgehend zu entschleunigen, mir weniger Stress zu machen und mir selbst mehr Freiräume zu geben.

Dadurch bin ich wesentlich produktiver und gleichzeitig glücklicher geworden. Ich schätze das Eine geht nicht ohne das Andere. Man kann nicht unglücklich und gestresst sein und auf Knopfdruck Berge von guten Leistungen erbringen. Es geht so einfach nicht.

„Menschen sind auch nur nasse Säcke.“

Kurznachrichten KW 28

Kurznachrichten – KW 14

  • Das sollten sich alle hinter die Ohren schreiben: Arbeit, die Spaß macht, ist auch mehr wert!
  • Tag 3 der Installationsbemühungen – Langsam reicht’s!
  • Ich musste gleichzeitig niesen und husten. Davon bekam ich Schluckauf.
  • Ferien. Das heißt endlich mal Zeit Liegengebliebenes abzuarbeiten und mich vernachlässigten Projekten zu widmen. Und. Vielleicht. Ein klein wenig. Zu Chillen. Wär ja mal ganz nett.
  • Liebe Sonne, wir vermissen dich. Komm bald wieder!
  • Eine kurze Geschichte vom Kopieren und Kapieren.
  • Gute Nachrichten von Frau Zypries: Das Leistungsschutzrecht wird in dieser Legislaturperiode nichts mehr werden.
  • Zu alten Männern, die seltsam verschwurbelte Kommentare zur Weltpolitik publizieren und damit einen Riesenwirbel auslösen, habe ich nichts zu sagen. Manche Debatten sind so hanebüchen, dass man sich besser nicht darauf einlässt.
  • Tanzverbot? Aber doch nicht in Berlin! Überhaupt das erste Mal in meinem Leben, das ich davon gehört habe. Zum Glück!
  • Was sagt man dazu?
  • Meistgelesener Artikel: Im Hamsterrad
  • Suchbegriff der Woche: warum kann ich nicht auf twitter

Frühstücksgast - Karl der Käfer

Kurznachrichten – KW 12

  • Fahren. Fahren. Fahren. Schleppen. Schleppen. Schleppen. Fahren. Schleppen. Schlafen. Fahren. Fahren. Fahren. Schleppen. Schleppen. Schleppen. Schlafen. Schlafen. Schla…
  • Gack Gack Gauck. Genug Geblubber.
  • Große schwere Autos fahren macht stark.
  • Arbeit folgt Arbeit folgt Arbeit folgt Arbeit.

Umzugswagenfahrerin

  • Ich würde liebend gern etwas zu aktuellen Themen schreiben, aber momentan kriege ich leider kaum etwas mit. Nur den Frühlingsanfang habe ich bemerkt. Aber den muss man wohl nicht unbedingt kommentieren.
  • Dieser Lebensabschnitt ist hiermit beendet. Auf ein Neues!
  • Sonne, Sommer, Luft & Licht. Freiheit. Liebe. Glück. Es hat sich gelohnt!
  • Unwort der Woche:Riesengarnelenschwänze
  • Suchbegriff der Woche: fit for it gottfried leibniz

Kurznachrichten – KW 11

  • „Daneben. Aber gut.“ – Ich muss erstmal meine Linie finden.
  • Wenige waren da. Dafür war es umso intensiver.
  • Dem absoluten Chaos und der totalen Plackerei folgten Müdigkeit und komatöser Schlaf.
  • Aufwachen. Ein Bad nehmen. Die Decke anstarren. Atmen. Weiteratmen. Lächeln.
  • Ohne Geschirrspüler lässt es sich leben. Ohne Spüle nicht so.
  • „schnippschnappschnabbedibibbdabbedischnibbedibibbedischnippschnarappschnapp schnabbedischnubbedibubbeddischnippschnababbeddischnibbedi“
  • Und hin und wieder fragt man sich, seit wie vielen Jahren dieses Stück Seife hier schon rumliegt. Aber dann wendet man sich etwas anderem zu und vergisst es.
  • Und es hört nicht auf. Und es hört nicht auf. Im Gegenteil scheint es immer, immer mehr zu werden. Es fühlt sich an, als würde man von einem riesigen Berg Arbeit und Durcheinander erdrückt. Kein Ende in Sicht. Und es hört nicht auf.
  • Aber es ist sooo schön hier!
  • Unwort der Woche: Hastu
  • Suchbegriff der Woche: gibt es psychopharmaka für verlorene gefühle?

Berufung Bloggen

Das Thema des dieswöchigen Webmaster Friday Bloggen als Beruf? gibt mir die Gelegenheit einige Überlegungen aus meinem letzten Artikel Arbeitskraft – mein größtes Vermögen? etwas klarer auszuformulieren. Ich möchte daher an den letzten Artikel anknüpfen und dabei die Frage des Webmaster Friday beantworten: Kann Bloggen ein Beruf sein?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal heraus finden, was eine Tätigkeit zu einem Beruf macht.

Was ist ein Beruf?

Es gibt zwei Arten von Berufen. Die Eine hängt hauptsächlich von der erworbenen Qualifikation oder Ausbildung ab, während die Andere nur in Verbindung mit einer Anstellung oder einem Arbeitsplatz zustande kommt.

Wer eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin gemacht hat, ist auch dann noch KfZ-Mechanikerin, wenn sie zwischenzeitlich arbeitlos, in Elternzeit oder anderweitig beschäftigt ist. Andere Berufe ergeben sich nur daraus, dass man eine entsprechende Anstellung findet, z. B. als Redakteurin oder Projektmanagerin. Und macht man sich selbständig, kann man sich auch gleich eine eigene Berufsbezeichnung ausdenken.

Arbeitskraft – mein größtes Vermögen?

Liebe Arbeitskraft,

kürzlich wurde ich mit einer unangenehmen Frage konfrontiert, deren Beantwortung sicher auch in deinem Interesse liegt. Da ich zumindest vermute, dass ich dir zu Dank und Demut verpflichtet bin, beschloss ich umgehend, dass in dieser Angelegenheit eine schriftliche Auseinandersetzung vonnöten sei und widme dir darum diese Zeilen. Aber eins nach dem anderen.

Es war nämlich so: Ich stand an diesem Schalter in der Bank und wartete. Hin und wieder muss man ja selbst heute noch in eine dieser Filialen gehen. Ich wartete also und stand in der Schlange dort, während mein Blick von einer matt blauen – Biederkeit und Seriosität ausstrahlenden – Karte angezogen wurde. Auf dieser war in dunkelblauer Schrift geschrieben:

Ist Ihr Auto besser versichert als Ihre Arbeitskraft? Vergleichen Sie selbst!

Etwas irritiert las ich die Inschrift erneut und wunderte mich darüber, was diese Dinge miteinander gemein haben. Wie könnte man mein Auto mit meiner Arbeitskraft vergleichen?

Arbeit 2.0 – Literatur

Die Bachelorarbeit ist fertig und ich kann nun endlich den letzten Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0 präsentieren. Für alle, die sich also für das Thema Arbeit 2.0 interessieren, sind hier ein paar alphabetisch sortierte Buchtipps.

Zygmunt Bauman:

Verworfenes Leben. Die Ausgegrenzten der Moderne

Über die Verlierer der Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgeht.

In seinem neuen Buch blickt Zygmunt Bauman hinter die Kulissen unserer globalisierten Gegenwart.

Seine These trifft den Kern der neuzeitlichen Rationalität: Ein Ergebnis von Modernisierungsprozessen besteht in der Exklusion von Menschen aus den sozialen, nationalstaatlichen und kulturellen Zusammenhängen.

Ortlose Migranten, Flüchtlinge und für »überflüssig« gehaltene Menschen – in ihrem Schicksal manifestiert sich die Tatsache, daß die Entwicklung der modernen Gesellschaften in ökonomischer und politischer Hinsicht nicht etwa in der Integration aller besteht.

Frithjof Bergmann:

Neue Arbeit, neue Kultur: Ein Manifest

Berufung statt Beruf!

Wir leiden nicht nur an schwindenden Arbeitsplätzen, sondern vor allem auch an dem, was der Philosoph Hegel „die Armut der Begierde“ nannte. Gemeint ist damit die Unfähigkeit, Wünsche zu äußern und eigene Projekte zu realisieren.

Nicht zuletzt deshalb klammern wir uns an Jobs, die nicht nur unseren Lebensunterhalt, sondern auch unseren Platz in der Gesellschaft sichern – selbst dann, wenn sie unbefriedigend sind. Und wir verzweifeln übermäßig, wenn wir sie verlieren.

Um Abhilfe zu schaffen, müssen wir uns mehr auf das besinnen, was wir „wirklich wirklich wollen“.