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Schlagwort: Arbeitswelt

„Menschen sind auch nur nasse Säcke.“

Kurznachrichten KW 28

Arbeit 2.0 – Literatur

Die Bachelorarbeit ist fertig und ich kann nun endlich den letzten Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0 präsentieren. Für alle, die sich also für das Thema Arbeit 2.0 interessieren, sind hier ein paar alphabetisch sortierte Buchtipps.

Zygmunt Bauman:

Verworfenes Leben. Die Ausgegrenzten der Moderne

Über die Verlierer der Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgeht.

In seinem neuen Buch blickt Zygmunt Bauman hinter die Kulissen unserer globalisierten Gegenwart.

Seine These trifft den Kern der neuzeitlichen Rationalität: Ein Ergebnis von Modernisierungsprozessen besteht in der Exklusion von Menschen aus den sozialen, nationalstaatlichen und kulturellen Zusammenhängen.

Ortlose Migranten, Flüchtlinge und für »überflüssig« gehaltene Menschen – in ihrem Schicksal manifestiert sich die Tatsache, daß die Entwicklung der modernen Gesellschaften in ökonomischer und politischer Hinsicht nicht etwa in der Integration aller besteht.

Frithjof Bergmann:

Neue Arbeit, neue Kultur: Ein Manifest

Berufung statt Beruf!

Wir leiden nicht nur an schwindenden Arbeitsplätzen, sondern vor allem auch an dem, was der Philosoph Hegel „die Armut der Begierde“ nannte. Gemeint ist damit die Unfähigkeit, Wünsche zu äußern und eigene Projekte zu realisieren.

Nicht zuletzt deshalb klammern wir uns an Jobs, die nicht nur unseren Lebensunterhalt, sondern auch unseren Platz in der Gesellschaft sichern – selbst dann, wenn sie unbefriedigend sind. Und wir verzweifeln übermäßig, wenn wir sie verlieren.

Um Abhilfe zu schaffen, müssen wir uns mehr auf das besinnen, was wir „wirklich wirklich wollen“.

Arbeit 2.0 – Links

Dieser Artikel ist Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0. Ich habe ein paar Artikel zusammengetragen, die sich mit Arbeit 2.0 bzw. Arbeit in der Wissensgesellschaft beschäftigen.

Bayern2 Dossier Arbeit 2.0 – Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung über die Digitale Bohème und deren technische Grundlagen
Inhalt: Ford bestimmte das Arbeitsmodell der Massenproduktion, Zuse den Büromenschen der Dienstleistungsgesellschaft und das Web 2.0 die flexiblen Kreativen.

In der Computerwoche schreibt Alexandra Mesmer über Arbeit 2.0 und die Generation der unter 30-Jährigen, die Arbeit neu definiert: „Sie sind immer online und wollen anders arbeiten: selbständig, ohne Zeitkorsett und Anwesenheitspflicht.“