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Schlagwort: Blog

Herausforderung gesucht | Dienstag, 18. April 2017

Moin, ihr Seiten. Ich würde gern bei einer kleinen 30-Tages-Challenge mitmachen, bei der man jeden Tag eine lustige Aufgabe lösen muss. Ich habe heute morgen ein bisschen gegoogelt, aber nichts gescheites gefunden. Es gibt haufenweise Challenges für Fitness und Co, aber kleine Übungen zur Steigerung des Selbstbewusstseins habe ich nicht gefunden.

Mir selbst etwas auszudenken, darauf habe ich keine Lust. Außerdem soooo schlimm, dass ich ein Seminar besuchen müsste, ist es mit meinem Selbstbewusstsein ja nicht. Ich habe bloß Lust jeden Tag ein bisschen aus meiner Komfortzone rauszugehen und zwar unter der Leitung von jemand Anderem.

Ich setze mir selbst schon genug Aufgaben. Wenn ich mir die Aufgaben selbst ausdenke, bin ich ja schon vorbelastet. Ich weiß ganz genau, welche Sachen ich nie im Leben machen würde und kann sie ganz einfach umgehen, indem ich sie mir niemals vornehme. Wenn jetzt aber jemand anderes die Aufgaben stellt, sieht ja da die Sache anders aus.

Außerdem würde ich mir auch nicht diese unendlichen Selbstvorwürfe machen, wenn ich diese Aufgaben mal nicht schaffe. Bei dem von mir gewählten Zielen hänge ich immer mit vollstem Herzblut dran und leide unendlich darunter, wenn ich meine Meilensteine nicht erreiche.

Wenn ich die Sache aber mit sportlichem Ehrgeiz betrachten könnte, getreu dem Motto Dabei sein ist alles, würde der Spaß im Vordergrund stehen und nicht das Endziel. Ich hätte jedenfalls große Lust darauf.

Im letzten Jahr habe ich einmal ein Buch  durchgearbeitet: Der Weg des Künstlers. Jede Woche ein Kapitel. Das war schön. So was will ich wieder machen. Gern in Form einer Challenge. Gern mit anderen Leuten, die daran teilnehmen und gegenseitigem Austausch. Würde mir aber auch reichen, wenn ich das nur für mich mache. Natürlich mit der Bekanntgabe der Ergebnisse im Blog. Ich schreibe ja sowieso jeden Tag.

Ah. A propos Challenge. Ich habe heute den A1 Kurs Arabisch auf Busuu abgeschlossen. Morgen gehts mit A2 weiter. Ich freue mich schon.

Von Erfolg träumen | Samstag, 18. Februar 2017

Moin, ihr Seiten. Mein neues Handy hat noch exakt 10 Minuten Zeit geliefert zu werden. Ich warte schon den ganzen Tag darauf. Meine Vermutung: Es wird heute nichts mehr. Aber was weiß ich schon. Sehr enttäuschend, ich freue mich doch darauf das gute Stück endlich in den Händen zu halten.

Die Wartezeit habe ich mir damit versüßt, die Beiträge der Blogparade von HabitGym durchzulesen. Da geht es um kleine Ideen mit großen Auswirkungen und das hat mich doch tatsächlich auf eine kleine Idee gebracht.

Vielleicht sollte ich meine Blogeinträge wieder morgens verfassen. Das Konzept heißt ja eigentlich Morgenseiten und sollte das erste sein, was man morgens tut. Dafür müsste ich zwar eine halbe Stunde früher aufstehen, aber es würde sich bestimmt lohnen. So hätte ich nicht nur eine Routine für mich, sondern auch für meine (imaginären) Leser, die sich auf regelmäßige Beiträge zur festen Zeit freuen könnten.

Auch über Blogvermarktung und Blogvernetzung habe ich mir Gedanken gemacht, in der Hoffnung, dass mein kleines Blog auch einmal groß rauskommt. Andererseits bin ich mir auch gar nicht sicher, ob ich mir überhaupt ein großes Publikum wünsche. Schließlich ist das hier ja eigentlich ziemlich privater Scheiß und die Vorstellung, dass jede Einzelheit meines Lebens von anderen wahrgenommen und kommentiert wird, ist irgendwie nicht ganz so verlockend.

Es kommt also wie immer auf das Maß an. Einerseits wünsche ich mir Erfolg als Bloggerin, andererseits möchte ich kein Ratgeberblog sein und den Leuten erzählen, was sie tun sollen. Ich möchte auch nichts verkaufen. Ich möchte einfach nur meine Gedanken ins Internet schreiben, damit ich sie mir nach einiger Zeit noch einmal durchlesen kann und sehe, wo ich Fortschritte gemacht habe, wo es vorwärts geht, was stagniert und wo Verfall droht.

So Handy, noch eine Minute. Mach es doch nicht so spannend!

Meine Launenhaftigkeit hat sich in der letzten Zeit stark verbessert. Mittlerweile geht es mir größtenteils durchgehend gut. Ich hoffe, das wird noch besser, jetzt wo mein Medikament noch weiter reduziert wurde, sodass ich wieder optimistisch in die Zukunft blicken und von dem großen Erfolg träumen kann.

Meditieren | Mittwoch, 15. Februar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin eine Hobby-Bloggerin. Bloggen ist ein Hobby von mir. Ich mache das aber nicht beruflich, was eigentlich schade ist. Gern würde ich mit meinen Blogs mehr Erfolg haben, sodass ich mich damit selbständig machen könnte, aber leider geht das nicht.

Mit dem Kochblog hätte das vielleicht sogar noch geklappt, aber die Voraussetzungen, um ein Kochblog zu betreiben, sind mittlerweile leider nicht mehr gegeben. Ich habe keine Kamera, ich habe kein Licht, ich koche nix. So ist der Stand der Dinge.

Dass ich mit meinem täglichen Tagebuch Geld verdienen könnte, wage ich ganz stark zu bezweifeln. Aber dass mein Bauchtanz-Blog nicht den Durchbruch gebracht hat, ist eigentlich echt schade. Das war doch eine gute Nische und hatte alle Voraussetzungen, um durch die Decke zu gehen. Ich hatte zumindest einen Plan.

Nur leider habe ich die Zielgruppe überschätzt. Es hat sich als nicht so lukrativ ergeben, wie ich mir das erhofft hätte und so könnte man sagen, dass ein weiteres Selbständigkeitsprojekt von mir gescheitert ist. (Nicht jetzt, schon vor 2 Jahren, aber trotzdem). Das zeigt aber auch, dass es selbst für mich andere Wege gibt mich selbständig zu machen als Tanzunterricht.

Ich muss es mir also nicht mehr so sehr zu Herzen nehmen, dass mein Tanzprojekt gescheitert ist, ich hatte ja vorher schon ein gescheitertes Projekt. Das ist bloß nicht so aufgefallen, weil ich es nebenher gemacht habe und nicht hauptberuflich.

A propos nebenbei. Ich habe eine 2,0 in meiner Klausur gekriegt. Damit kann ich echt leben.

Hmm. Aber wer weiß, vielleicht besteht ja Potential für ein neues Blogprojekt. Ich müsste nur eine neue Nische finden, die mich interessiert und das sollte am besten eine sein, die sich von Vornherein gut monetarisieren lässt.

Kochen war da ja optimal, das lässt sich super monetarisieren. Bauchtanz im Nachhinein nicht so gut. Zu wenig Partnerprogramme. Zu wenig GUTE Produkte.

Aber was würde mich interessieren? Darüber müsste ich noch einmal meditieren.

Zu Hause schlafen | Dienstag, 13. September 2016

Moin, ihr Seiten. Heute darf ich zu Hause schlafen. Testweise. Um zu sehen, wie ich damit klar komme. Bin eigentlich gerade erst zur Tür rein und zack sitze ich schon am Computer und schreibe an meinen Seiten.

Morgenseiten sind es zur Zeit ja eigentlich nicht, weil es gar nicht morgens ist. Es ist schon gleich 19 Uhr. Zur Zeit geht es aber nicht anders, wegen Krankenhaus und allem.

Laut Statistik ist der beliebteste Beitrag auf diesem Blog der Kokos-Himbeer-Smoothie. Wird wohl eine Weile dauern, eh die neuen Beiträge auch irgendwie gut ranken.

Es stimmt schon, dass die negativen Gedanken irgendwie stark mit dem Zuhause verbunden sind. Auf jeden Fall kann ich ihnen hier nicht entkommen. Anderswo fällt es mir leichter mich zu distanzieren. Hier trifft mich immer wieder die Hoffnungslosigkeit. Wenn ich hier bin, will ich nichts anderes außer Schlafen. Das war nicht immer so.

Ich denke, dass das aber auch an der Hitze liegt. Ich sage es ja nur ungern, aber dieser Sommer ist für mich einfach ruiniert und da braucht der sich jetzt auch nicht mehr solche Mühe geben. Wenn ich die Fenster aufmache, ist es unglaublich laut in meiner Wohnung und ich ertrage das zur Zeit ganz schlecht.

Ich habe ein paar Stellenangebote gefunden, die mich interessieren könnten, aber beworben habe ich mich noch nirgendwo. Einen Schritt nach dem Anderen. Zunächst will der Lebenslauf überarbeitet werden und das geht irgendwie nicht so zwischen Tür & Angel bzw. Krankenhaus & Zuhause.

Die Theatergruppe schwänze ich heute. Wollte meinen Abend zu Hause genießen. Aber meinen Tanzunterricht werde ich diese Woche auf jeden Fall geben.

Ich habe mich in der letzten Zeit oft gefragt, ob mir das viele Schreiben überhaupt gut tut oder ob ich nicht davon eine Pause machen sollte. Nun ist es aber doof, dass ich gerade einen neuen Blog gestartet habe und so gesehen schon jetzt die Schnauze voll davon habe.

Vielleicht sollte ich die Morgenseiten auch wirklich nur morgens schreiben. Vielleicht sollte ich auch einfach aufhören zu Jammern und die 30 Posts durchziehen, die ich mir vorgenommen habe. Dann kann ich ja weiter sehen. Dieser Beitrag ist die Nummer 13. Bleiben also noch mindestens 17.

Ich werde mal ein bisschen abwaschen, ein bisschen Spazieren gehen, versuchen Kraft und Motivation zu tanken und melde mich dann morgen (und diesmal wirklich) früh zurück. Heute bin ich doch arg müde!

Königin der Kelche

Miss Pickys Pläne für 2014

Frohes Neues Jahr!

Züri-Faescht 2013
Foto: Airflore (CC BY-NC-ND 2.0)

Zum Jahreswechsel schauen die meisten ja gern zurück und besinnen sich darauf, was das scheidende Jahr an Veränderungen, Freude und Kummer gebracht hat, um sich dann für das kommende Jahr neue Ziele zu setzen. So auch ich. Peer Wandiger ruft nämlich zur Blogparade auf, an der ich mich gern beteiligen möchte.

Das Jahr 2013 war insgesamt ein sehr schönes Jahr. Ich war immer gut beschäftigt und habe viel dazu gelernt. Das will ich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Mein Leitsatz wird sein: Jeden Tag etwas dazulernen.

Dies betrifft auch und besonders die Ernährung.

Meine Ernährung

Ich habe sehr viel über (meinen) Körper und über Ernährung gelernt, tappe aber an vielen Stellen noch im Dunkeln. Ich möchte diesen Kurs im neuen Jahr unbedingt fortsetzen und weitere Experimente dazu anstellen, was mir gut tut und was mir schadet.

Ich werde versuchen noch mehr darauf zu achten, wo mein Essen herkommt. Für viele Produkte habe ich noch keine optimale Bezugsquelle gefunden und werde in dieser Hinsicht zukünftig noch weiter recherchieren. Ich bin insbesondere auf der Suche nach Vorzugsmilch. Die bekommt man in Berlin leider nicht an jeder Ecke.

Meine Fragen, Erkenntnisse und Fortschritte dokumentiere ich hier im Blog.

Mein Blog

Miss-Picky.de ist noch ganz jung und doch haben sich schon einige Leser/innen hier her verirrt. Das freut mich natürlich und motiviert mich sehr. Es gibt schon einige sehr gute Blogs zur Paleo-Ernährung, die ich verfolge und die mir immer wieder weiterhelfen. Warum ich mich nun mit einem eigenen Blog dazu geselle, hat zu allererst einmal egoistische Gründe:

  1. Ich möchte meinen Weg dokumentieren und Neues lernen. Am besten lerne ich, wenn ich mein Wissen anwenden bzw. weitergeben kann. Fragen von Leser/inne/n motivieren mich dazu, mich mit Themen auseinander zu setzen, mit denen ich mich sonst vielleicht nie beschäftigt hätte.
  2. Schon bei meinem letzten Kochblog bestand mein wichtigstes Motiv darin, mir ein virtuelles Kochbuch mit meinen eigenen Rezepten zu erstellen, das ich – im Gegensatz zu analogen Kochbüchern – per Suchmaschine durchstöbern kann.
  3. Außerdem glaube ich, dass eine kohlenhydratreduzierte Kost vielen Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen könnte und möchte daher zur Bekannheit dieser Ernährungsformen beitragen. Dabei behaupte ich nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und allgemeingültige Aussagen treffen zu können. Jede/r sollte für sich selbst ausprobieren, mit welcher Ernährung er/sie sich am besten fühlt.

Soviel zur Motivation. Wie sehen denn nun konkret meine Pläne für Miss-Picky.de aus?

Pläne

Ich möchte jede Woche wenigstens einen Artikel veröffentlichen. Dies sollen vor allem und in aller erster Linie Rezepte sein. Aber nicht nur. Auch Rezeptsammlungen teile ich gern, das hab ich ja schon mit diesem Artikel gezeigt. Wenn ich etwas finde, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte, werde ich damit sicher nicht hinter dem Berg halten und vielleicht wird sich auch die ein oder andere Hintergrundinformation hierher verirren. Aber das nur unter Vorbehalt, denn ich bin selbst in erster Linie noch damit beschäftigt Licht ins Dunkel zu bringen.

Nachdem ich nun schon an einigen Blogparaden teilgenommen habe, möchte ich 2014 selbst ein Blogevent veranstalten. Unter welchem Motto das ganze stehen soll, weiß ich noch nicht, werde mir aber bis spätestens Februar etwas überlegt haben. Denn in diesem Monat soll es spätestens so weit sein.

Außerdem habe ich Pläne für eine Interviewreihe mit verschiedenen Leuten, die sich Paleo ernähren. Ich finde es spannend zu sehen, wie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Alltagssituationen die Paleo-Ernährung in ihr Leben integrieren, warum sie dies tun und welche Veränderungen sich dadurch für sie ergeben haben.

Wie du vielleicht schon gesehen hast, habe ich schon im alten Jahr begonnen eine FAQ-Seite einzurichten. Dort sammele ich Antworten auf häufig gestellte Fragen. Momentan sind das noch nicht so sehr viele, aber mit der Zeit soll ein ausführliches Archiv entstehen, das eine gute erste Anlaufstelle für Neueinsteiger/innen in die Paleo-Ernährung sein kann. Fragen dafür nehme ich gern entgegen.

Soweit meine Vorsätze. Ich hoffe darauf in diesem Jahr mit Miss-Picky.de voll durchzustarten. 🙂

Meine Ziele scheinen mir recht moderat und absolut machbar. Das Hauptaugenmerk liegt darauf regelmäßig und kontinuierlich neue Beiträge zu veröffentlichen. Dann sollte sich der Rest hoffentlich größtenteils von allein ergeben. Was hast du dir fürs neue Jahr vorgenommen?

Interview for One

Anstelle eines Jahresrückblicks oder ähnlichen silvesterlichen Bräuchen, gibt es hier auf Erdbeerfleisch das Interview for One. Hierzu beantworte ich Fragen, die von meinen mehr oder weniger imaginären Freunden – ihr findet sie in meiner Blogroll – auf ihrem Blog gestellt wurden und betrinke mich dabei. Cheerio!

Rote Nase - Orange Appelsina - Psychokiller

Was blogge ich nur?

Smiley aus Obst

Nachdem ich meinen gesamten Feedreader durchgelesen habe und noch zahlreiche weitere mehr oder weniger interessante Webseiten angeschaut habe, weiß ich immer noch nicht worüber ich bloggen soll.

Wie handhabt ihr das? Was inspiriert euch zu euren Blogposts? Wann kommen euch die besten Ideen?

Berufung Bloggen

Das Thema des dieswöchigen Webmaster Friday Bloggen als Beruf? gibt mir die Gelegenheit einige Überlegungen aus meinem letzten Artikel Arbeitskraft – mein größtes Vermögen? etwas klarer auszuformulieren. Ich möchte daher an den letzten Artikel anknüpfen und dabei die Frage des Webmaster Friday beantworten: Kann Bloggen ein Beruf sein?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal heraus finden, was eine Tätigkeit zu einem Beruf macht.

Was ist ein Beruf?

Es gibt zwei Arten von Berufen. Die Eine hängt hauptsächlich von der erworbenen Qualifikation oder Ausbildung ab, während die Andere nur in Verbindung mit einer Anstellung oder einem Arbeitsplatz zustande kommt.

Wer eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin gemacht hat, ist auch dann noch KfZ-Mechanikerin, wenn sie zwischenzeitlich arbeitlos, in Elternzeit oder anderweitig beschäftigt ist. Andere Berufe ergeben sich nur daraus, dass man eine entsprechende Anstellung findet, z. B. als Redakteurin oder Projektmanagerin. Und macht man sich selbständig, kann man sich auch gleich eine eigene Berufsbezeichnung ausdenken.