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Schlagwort: Bube der Kelche

Das Gute ist so nah | Freitag, 22. September 2017

Moin, ihr Seiten. Hui, diese Woche ist aber schnell rumgegangen und morgen ist auch noch Herbstanfang. Bis zu meinem Geburtstag ist es dann nicht mehr weit. Nur noch ein Jahr habe ich dann für meine Unter-30-Bucketliste. Ich werde wohl kaum alles davon schaffen. Aber versuchen will ich es auf jeden Fall. Ich habe auch neulich noch einen Punkt hinzugefügt: Spanisch lernen.

Einige Dinge sind ja ziemlich leicht, aber ich finde einfach nicht die richtigen Leute, um sie umzusetzen. Vielleicht wäre mein Geburtstag ein guter Anlass, um mal in eine Karaokebar zu gehen. Mal sehen, mal sehen. Ich muss auch eigentlich den ersten Punkt meiner Liste ein bisschen umformulieren: Weiterbildung als Web-Developer ist kein konkretes Ziel, das sich erreichen lässt. Ich werde es ändern in freeCodeCamp: Front End Development Certification.

Immerhin habe ich einen Punkt von der Liste schon abhaken können. Ob ich aber im nächsten Jahr nach Dubai reisen werde, weiß ich nicht. Geplant habe ich es nicht und so richtig wichtig erscheint es mir zur Zeit auch nicht.

Ich hoffe, ich kann im Dezember nach Mexiko. Ich hoffe, es gibt dort keine weiteren Erdbeben und ich hoffe, dass ich bis dahin mein Leben hier einigermaßen auf die Reihe kriege. Mein Unterhalt ist gesichert, spaßige Unternehmungen gibt es genug und auch meine Ambitionen sind nach wie vor hoch.

Es sollte also trotz kalter Jahreszeit alles irgendwie durchzustehen sein. Die Zeit wird schneller vergehen, als ich gucken kann, das tut sie ja jetzt schon und alles wird irgendwie gut werden. Ich versuche zuversichtlich zu sein.

Neugier und Abenteuergeist | Mittwoch, 09. August 2017

Moin, ihr Seiten. Morgen ist es soweit. Morgen beginnt meine Reise. Ich weiß, ich rede schon seit Wochen von nichts anderem mehr, aber das liegt in der Natur der Sache. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für mich. Leider hat sich die dämliche Erkältung bislang nicht verkrümelt. Mein Koffer ist aber immerhin gepackt. Sogar ein neues Buch habe ich von Amazon geschickt bekommen, nachdem das erste bei irgendeinem Nachbarn verschollen ist.

Ich bin also bereit, stehe in den Startlöchern und kann es kaum erwarten. Heute noch arbeiten, morgen bin ich in einer anderen Welt. Tel Aviv heißt mein erstes Ziel. Von dort aus geht es über Jerusalem nach Hebron, wo ich eine Woche verbringen werde. In dieser Zeit werden wir auch viele andere Orte besuchen: Ramallah, Bethlehem, das tote Meer. Darauf freue ich mich ganz besonders!

Die zweite Woche verbringe ich in Jerusalem und Nazareth, also Israel, während ich zuvor in Palästina gewesen sein werde. Zwei Länder in zwei Wochen. Ein ziemlich volles Programm wenn ihr mich fragt.

Überall heilige Orte. Religion ist ja eigentlich gar nicht mein Thema, aber dort werde ich wohl nicht drum rum kommen. So viele Religionen (und heilige Orte) auf kleinem Raum. Dazu kommen politische Probleme, soweit das Auge reicht. So sehen jedenfalls meine Vorurteile aus. Ich bin gespannt, inwieweit mir die Realität die Augen öffnen wird.

Ich bin froh, dass ich mir so ein schweres, exotisches, konfliktreiches Urlaubsziel ausgesucht habe, anstatt einfach nach Mallorca zu fahren und am Strand zu liegen. Es zeigt immerhin, dass ich noch nicht vollständig verblödet bin und noch über ein gewisses Maß an Neugier und Abenteuergeist verfüge.

Morgen hört ihr noch einmal von mir, dann bin ich für zwei Wochen weg. Auf dass es die besten zwei Wochen meines Lebens werden mögen.

Challenges accepted | Donnerstag, 25. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich endlich einmal wirklich frei. Keine Arbeit, keine Kunden, ganz viel Zeit für mich. Womit fange ich also an? Gestern habe ich mir vorgenommen an einer Challenge teilzunehmen: 100 Days of Code. Ich wollte ja schon lange an einer Challenge teilnehmen und nun ist es endlich so weit.

100 Tage sind natürlich ziemlich viel. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde. Ich bin auch gespannt, wieviel man in 100 Tagen lernen kann. Mein Javascript Monat ist ja nun schon fast vorbei und bei mir stapeln sich die Aufgaben, Kurse und tiefergehenden Inhalte, die ich noch behandeln möchte. Ich denke, nach den 3 Monaten werde ich definitiv zu Javascript zurückkehren und daran weitermachen. Vor allem React interessiert mich wie gesagt.

Gestern ist es mir gelungen, zwei Projekte bei Github reinzustellen: den Trello Klon, der immer noch nicht fertig ist und ein neues Portfolio-Projekt. Das Portfolio soll richtig cool werden, mit vielen special Effects. Schließlich will ich zeigen, was ich kann und nicht nur darüber reden.

Es ist Wahnsinn, wie kreativ man mit Webseiten sein kann. Es gibt so fantastische Projekte auf Codepen zu bewundern. Da habe ich mich gestern ein bisschen inspirieren lassen und auch gleich einen coolen Effekt geklaut.

Außerdem habe ich mich bei einer weiteren Challenge angemeldet, wie ich beim Checken meines Email-Postfachs festgestellt habe: 30 Days 30 Sites. Gut dass sich die beiden Challenges nicht widersprechen und ich sie wunderbar beide machen kann. 🙂

So viel Arbeit, so wenig Zeit | Donnerstag, 18. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Der Sommer ist da. Heute werden bis zu 25 Grad und es bleibt auch in den nächsten Tagen so. Ich finde das super. Mir gefällt es, wenn es richtig schön warm draußen ist. Heute steht wieder volles Programm auf dem Plan. Zusätzlich zu den üblichen Sachen treffe ich mich mit einer Tandempartnerin. Bin gespannt, wie das wird. Ob ich es überhaupt schaffe, mich 5 Minuten auf Arabisch auszudrücken? Wir werden sehen.

Gestern hatte ich die grandiose Idee, meinen Chef zu fragen, ob wir nicht meine Stunden reduzieren wollen. Ich habe es aber nicht getan. Mein Mann hat mir geraten, damit noch zu warten. Und vielleicht werde ich ja wirklich in einem Monat schon genug Aufträge haben, sodass ich es ganz kündigen kann. Das glaube ich aber kaum.

Meine Idee war, dass der Job erträglicher wird, wenn ich die Stunden dort ein wenig reduziere und ich vielleicht sogar länger dort arbeiten werde, als ich mir ursprünglich vorgenommen hatte.

Denn eigentlich ist der Job ja okay, es gibt nur ein paar Punkte, die mir auf die Nerven gehen. Ich denke, wenn ich weniger Stunden arbeiten würde, würde sich das besser ausgleichen.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich das Thema heute ansprechen oder damit warten soll. Natürlich wäre das auch ein Gehalts-Verlust. Mir steht sowieso schon ein Gehalts-Verlust vom Tanzen bevor. Werde ich das mit meiner neuen Arbeit ausgleichen können?

Ich denke, für das nächste Projekt, das ich annehme, werde ich auf jeden Fall den Stundensatz etwas hochschrauben. Es wundert mich sowieso, dass so viele Kunden auf Stundenbasis bezahlen wollen. Ist das nicht für die Kunden schlecht kalkulierbar, wenn man nur einen Stundensatz vereinbart? Schließlich wissen sie dadurch nicht, wie lange ich für ein Projekt brauche und können ihre Finanzierung dementsprechend schlecht planen. Aber gut, dass soll meine Sorge nicht sein, wichtig ist nur, dass ich das Geld bekomme.

Am Wochenende steht schon ein neues Kundenprojekt in den Schlaglöchern, der alte Kunde will auch noch ein paar Anpassungen und so arbeite ich momentan durchgängig ohne einen Tag frei zu haben. Das ist in Ordnung so, schließlich lerne ich dazu. Aber ich muss auch aufpassen, dass ich mir nicht zu viel an die Backe binde, es gibt auch noch andere Sachen zu tun.

Zum Beispiel muss ich bis zum 6. Juni meinen Trello Klon fertig stellen. Vorher will ich aber noch die Web-Projekte bei CodeCademy und freeCodeCamp machen und den Advanced Javascript Kurs absolvieren. Das alles bis Ende des Monats. Das sind nur noch 2 Wochen. Nächsten Monat steht schließlich PHP auf dem Plan. Außerdem könnte ich mir in meinem Web-Developer-Kurs den jQuery-Teil zugute führen. So wie es aussieht, arbeitet fast niemand mit reinem Javascript, da es mit jQuery viel einfacher ist.

Das Gute ist, dass nächste Woche ein Feiertag ist, so kann ich vielleicht ein bisschen Zeit einschieben, um mit meinen Sachen voran zu kommen. Ganz unabhängig davon, ob ich mit meinem Chef über meine Arbeitszeit spreche oder nicht.

Nur HTML im Kopf | Sonntag, 7. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Heute bin ich um 6 Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen, weil ich nur HTML im Kopf hatte. Ich denke, damit ist klar, was ich gestern den ganzen Tag gemacht habe. Ich war zu Hause und habe Bootstrap und HTML 5 gelernt. Dabei habe ich 2 Portfolio-Webseiten mit Bootstrap gebaut, eine könnt ihr hier ansehen.

Ich würde gern noch weitere CSS-Frameworks ausprobieren. Braucht vielleicht noch jemand eine (Portfolio-)Webseite, die ich zusammen klicken kann? So viel übrigens zu meinem Lernplan. Statt Javascript habe ich Bootstrap gemacht. Gern würde ich noch andere Frameworks ausprobieren und das werde ich auch tun.

Heute bekomme ich Elternbesuch, das heißt die Wohnung muss auf Vordermann gebracht werden. Abends gehen wir dann zu einem Konzert. Eigentlich würde ich lieber zu Hause bleiben und mich meinen Webseiten widmen, zumal ich morgen wieder einen langen Arbeitstag habe, aber versprochen ist versprochen.

So schade, dass ich meinen Job noch nicht kündigen kann. Gestern hat sich ein neuer Kunde bei mir gemeldet, dem ich bei der Erstellung seiner WordPress-Seite helfen soll. Mache ich doch gern. Und das ganz ohne Werbung. Nur über eine Ebay-Kleinanzeigen Annonce. Darüber haben sich schon 3 Leute gemeldet. Einem konnte ich bereits weiterhelfen, bei einem hats nicht geklappt und wie es jetzt läuft, werden wir ja sehen.

Ob ich mit den Webseiten künstlerisch ausgelastet bin, wird sich auch zeigen. Ich bin ja keine Designerin, aber ich sehe schon, ob etwas gut aussieht oder nicht. Nur das mit dem Selbstkreieren klappt nicht so gut. Ich habe einfach keinen Plan, welche Farben man nehmen könnte oder welche Schriftarten. Ich mach das einfach frei nach Schnauze und meistens ist das Ergebnis so lala.

Reisen ist momentan überhaupt nicht attraktiv. Ich bin mit meiner Heimarbeit voll und ganz ausgelastet und es macht mir auch Spaß, sodass ich zur Zeit gar nicht weg will. Am Dienstag werde ich mich aber wohl zum Arbeiten irgendwo anders einquartieren, denn bei uns wird das Wasser abgestellt und da habe ich keine Lust hier rumzuhängen.