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Schlagwort: Buch

Die Kultur der Welt in (m)einer Hand

Meine Schädeldecke vibriert, denn meine Neuronen sind in Wallung. Ich habe einen Schatz gefunden: Das Philosophie-Archiv von Zeno.org – und: ich halte es dank Tablet PC direkt. in. meinen. Händen. Ist das nicht der Wahnsinn? Nicht? Nicht? Nicht? Ja? Ja?

Alle Bücher dieser Welt. gleichzeitig. in meiner Hand. Das wird für mich gerade Gegenwart:

Zeno.org ist die größte deutschsprachige Volltextbibliothek und man findet dort unzählige alte gemeinfreie Werke – nicht nur von Philosophen, sondern auch aus den Bereichen Literatur, Kunst, Musik, Geschichte, Religion, Sprache, Soziologie, Kulturgeschichte, Naturwissenschaften und nicht zu vergessen fachspezifische historische Lexika.

Arbeit 2.0 – Literatur

Die Bachelorarbeit ist fertig und ich kann nun endlich den letzten Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0 präsentieren. Für alle, die sich also für das Thema Arbeit 2.0 interessieren, sind hier ein paar alphabetisch sortierte Buchtipps.

Zygmunt Bauman:

Verworfenes Leben. Die Ausgegrenzten der Moderne

Über die Verlierer der Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgeht.

In seinem neuen Buch blickt Zygmunt Bauman hinter die Kulissen unserer globalisierten Gegenwart.

Seine These trifft den Kern der neuzeitlichen Rationalität: Ein Ergebnis von Modernisierungsprozessen besteht in der Exklusion von Menschen aus den sozialen, nationalstaatlichen und kulturellen Zusammenhängen.

Ortlose Migranten, Flüchtlinge und für »überflüssig« gehaltene Menschen – in ihrem Schicksal manifestiert sich die Tatsache, daß die Entwicklung der modernen Gesellschaften in ökonomischer und politischer Hinsicht nicht etwa in der Integration aller besteht.

Frithjof Bergmann:

Neue Arbeit, neue Kultur: Ein Manifest

Berufung statt Beruf!

Wir leiden nicht nur an schwindenden Arbeitsplätzen, sondern vor allem auch an dem, was der Philosoph Hegel „die Armut der Begierde“ nannte. Gemeint ist damit die Unfähigkeit, Wünsche zu äußern und eigene Projekte zu realisieren.

Nicht zuletzt deshalb klammern wir uns an Jobs, die nicht nur unseren Lebensunterhalt, sondern auch unseren Platz in der Gesellschaft sichern – selbst dann, wenn sie unbefriedigend sind. Und wir verzweifeln übermäßig, wenn wir sie verlieren.

Um Abhilfe zu schaffen, müssen wir uns mehr auf das besinnen, was wir „wirklich wirklich wollen“.

Gelesen: Computerfrauen und Zuse

Computerfrauen

Computerfrauen von Ute Hoffmann

Computerfrauen. Welchen Anteil haben Frauen an Computergeschichte und -arbeit? von Ute Hoffmann ist eine 1987 erschienene Studie zu eben jener Fragestellung.

Die Autorin untersucht das Phänomen „Frauen und Technik“ anhand von 3 Themenkomplexen: Zunächst untersucht sie die Darstellung Ada Lovelaces als „Übersetzerin“ oder „erste Programmiererin“, sie widmet sich dem großen Anteil der Arbeit von Frauen in den Computerlaboren der 40er und 50er Jahre, um anschließend geschlechtsspezifische Unterschiede im Umgang mit Technik und den Anteil von Frauen an Berufen und Bildung in der Datenverarbeitung in der damaligen Gegenwart zu analysieren.

Den dritten Teil der Arbeit fand ich über alle Maßen erschreckend. Denn obwohl sich unser Verhältnis zur Technik seit den 80er Jahren vollständig gewandelt hat und viele Aussagen heute einfach nicht mehr gültig sind, hat sich doch insgesamt nicht viel verändert.