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Schlagwort: Der Eremit

1,2,3 im Sauseschritt | Freitag, 15. September 2017

Moin, ihr Seiten. Kaum zu glauben, dass schon Freitag ist! Diese Woche ging verdammt schnell rum. Ich habe mir aber auch keine ruhige Minute gegönnt und mich konsequent mit Spanisch bombardiert. Das ist großartig, denn ich mache riesige Fortschritte. Ich fürchte nur, dass mein Arabisch darunter leidet. Das ist natürlich schlecht, denn ich habe bald eine Prüfung.

Also muss ich meinen Arabisch Input drastisch erhöhen und das Spanisch etwas runterschrauben. Gestern war ich bei einem Rhetorik-Club. Das war ein sehr interessantes Erlebnis, aber definitiv nicht mein Fall. Aber so als Kontrastprogramm zu dem was ich sonst so mache, vielleicht mal gar nicht schlecht.

Ich bin schon sehr gespannt auf das kommende Semester. Wie wohl mein Stundenplan aussehen wird? Welche Kurse kann ich belegen? Was werde ich alles lernen? Arabisch? Russisch? Spanisch sowieso. Wie werden meine Arbeitszeiten sein? Habe ich Zeit zum Kontorsionskurs und zum Bauchtanz zu gehen? Und werde ich es schaffen meine Therapie unterzubringen?

Im März will ich ins Ausland gehen. Wo und was genau weiß ich noch nicht. Momentan denke ich Frankreiche wäre am attraktivsten. Aber wie ich mich kenne, werde ich vielleicht übermorgen schon ein neues Reiseziel ins Auge gefasst haben.

Dubai ist jedenfalls erstmal vom Tisch. So akut dringend möchte ich da nicht mehr hin. Irgendwann ganz sicher! Aber eine touristische Erfahrung würde mir wahrscheinlich genügen.

Hablo Español | Montag, 11. September 2017

Moin, ihr Seiten. Das Buch, das ich seit gestern lese, Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht, ist wirklich gut! und ich will es auch gleich weiterlesen.

Ich bin nach wie vor mega überrascht, wie unendlich einfach Spanisch ist. Ich hab das Gefühl, mit mir ist irgendwas nicht normal, weil ich nach nur zwei Wochen schon so viel verstehe. In drei Monaten spreche ich dann fließend oder was? Kann doch nicht sein! Das ist unrealistisch! Ich habe ja erwartet, dass ich relativ schnell spanisch sprechen lernen kann. Aber so schnell?

Von dieser Verunsicherung lasse ich mich aber nicht abhalten, sondern mache einfach konsequent weiter. Diese Quälerei mit dem Arabisch hat meine Meta-Fähigkeiten wohl stark verbessert. Aber auch hier gebe ich nicht auf. Ich habe zwar gestern nichts gemacht, für Arabisch, aber ich habe ja auch noch 4 Wochen Zeit.

Auf jeden Fall ist es eigentlich recht angenehm, zwei Sprachen parallel zu lernen. Wir haben das in der Schulzeit ja auch so gemacht. Je tiefer man in die Sprachen eintaucht, desto seltener kommen Verwechsler vor. Generell ist es nicht so schwer beides auseinander zu halten.

Umgangssprachliches Arabisch habe ich dagegen erst einmal hinten angestellt. 1) weil ich schon so genug Gequassel im Kopf habe und 2) weil ich von dieser Ägyptisch-Verschwörung irritiert bin. Kaum habe ich mich entschieden, levantinisches Arabisch zu lernen, bin ich auf einmal von Ägyptern umgeben. Auch die Reisemöglichkeiten nach Ägypten erschlagen mich schier.

Muss ich also wohl oder übel beides lernen. Aber bitte nicht gleichzeitig. Da sind dann doch die Ähnlichkeiten zu groß als dass man es sauber auseinander halten könnte. Meine Lernliste reicht schon wieder bis zum Mond und zurück. Da heißt es fein ordentlich einen Schritt nach dem Anderen.

Wer zuletzt lacht | Mittwoch, 26. Juli 2017

Moin, ihr Seiten. Tatsächlich habe ich gestern alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, bis auf eine Sache: Ich konnte meine Daten nicht auf meinen neuen Rechner übertragen, weil die Festplatte zu klein ist. Das ist natürlich überaus ärgerlich und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Nur noch einmal schlafen, dann ziehe ich wieder auf meinem Landsitz ein. Draußen ist es regnerisch. Ich frage mich echt, ob das Wetter noch mal besser wird dieses Jahr. Meine Wetter-App sagt, dass es nächste Woche warm wird. Nun, dann wollen wir das doch mal glauben.

Gerade habe ich mir noch die lustigen Sprüche angeschaut, die ich während meiner Psychose auf facebook gepostet habe. Ich kann nach wie vor darüber lachen und finde, ich habe wirklich viele richtig lustige Sachen produziert. Leider bin ich die Einzige, die das witzig fand, allen anderen hat es eher Angst gemacht. Humorlose Welt.

Es ist völlig offenkundig, dass ich MEIN Publikum einfach noch nicht gefunden habe. Es muss doch Leute geben, die mit meinem verqueren Humor etwas anfangen können. Bis ich die gefunden habe, werde ich mich einfach selbst unterhalten. Ich versuche mittlerweile mein Leben mit Humor zu sehen und in jeder Situation etwas witziges zu finden. Aber das ist nicht so leicht.

In den allermeisten Fällen kann ich nur über meine eigene Dummheit lachen und das wiederum findet mein Ego nicht so schmeichelhaft. Es fängt dann an zu schmollen und versucht mich runterzuziehen, was ihm auch immer gelingt. Ich muss mir also echt mehr Mühe geben mit meinen Witzen.

Entzug Woche 1 | 19. bis 25. Juni 2017 » KW 25

Was habe ich erreicht?

Was war besonders gut?

  • Anfang der Woche war es sehr warm.
  • Ich habe kurzzeitig mit meinem Schicksal Frieden geschlossen.

Was will ich?

  • Ich will in allererster Linie klarkommen. Dank Medikamentreduktion bin ich aus meinem Gewohnheitstrott rausgeworfen und muss nun lernen, mit den vielen Reizen zurecht zu kommen.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Ich will eine ruhige Kugel schieben und Urlaub in meiner Komfort-Zone machen.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass ich am Leben bin.
  • Ich bin dankbar, dass ich ein außergewöhnliches Individuum mit einer außergewöhnlichen Hirnaktivität bin.
  • Ich bin dankbar, dass ich nun wieder alles wahrnehme, auch wenn es zur Zeit noch ein wenig überwältigend ist.
  • Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe mir eine Auszeit zu nehmen.
  • Ich bin dankbar, dass ich alles habe, was ich zum Leben brauche.
  • Ich bin dankbar, dass ich mir aktuell keine Sorgen um meine Zukunft machen muss.

Serve you well | Dienstag, 30. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Die Zeit rennt und ich bin mit meinem Arabisch lernen nicht voran gekommen. Es sind immer noch 5 Lektionen offen, dafür habe ich ein paar andere Übungen gemacht. Es bleibt die Frage, ob ich meine Prioritäten richtig gesetzt habe. Bis Ende des Monats werde ich diese Lektionen wohl nicht mehr schaffen, aber hoffentlich bis Ende der Woche. Dann bin ich zwar ein bisschen spät dran, aber immer noch im Rahmen.

Gestern habe ich eine Restaurant Webseite gebaut, mit klickbarem Menü. Außerdem habe ich begonnen an zwei Blogposts für Erdbeerfleisch zu arbeiten. Heute steht eine Buch-Seite auf dem Plan. Außerdem will ich mir Trello vorknöpfen. Mal sehen, ob ich beides schaffe. Ich will ja außerdem noch JavaScript Übungen machen, solange der JavaScript Monat noch nicht abgelaufen ist.

Gestern habe ich außerdem den Support von meinem Server angeschrieben. Ich wollte wissen, ob es möglich ist auf einen betreuten Server umzusteigen, leider ist es das nicht. Ich muss also alles selber machen.

Ich wollte meine PHP-Version aktualisieren, da mir bei Erdbeerfleisch der Speicherplatz ausgeht. Davon raten sie mir aber dringends ab. Stattdessen empfehlen sie mir meinen Server komplett neu zu installieren.

Davor habe ich nun aber große Angst, da ich mich mit Backups nur schlecht bis gar nicht auskenne. Was wenn ich es nicht hinkriege, nach der Neuinstallation alles wieder aufzuspielen? Dann sind alle meine Inhalte weg. Schlecht, schlecht, schlecht.

Ich sehe ja ein, dass es gut wäre, den Server neu zu installieren. Ihre Begründung ist ziemlich stichhaltig, aber das wird wohl nicht das erste Projekt sein, dem ich mich widme. Stattdessen versuche ich erst einmal den Erdbeerfleisch-Speicherplatz auf andere Weise zu erhöhen. Da sind die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft.

 

Kopf immer senkrecht halten | Freitag, 14. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Ich bin ein bisschen nervös, weil ich von meiner Arbeitsstelle nichts gehört habe. Wenn die sich das anders überlegt haben sollten, wäre das ein Riesendrama, weil ich den anderen Termin zum Probe-Arbeiten abgesagt habe und dann quasi wieder von vorn anfangen müsste mit den Bewerbungen. Darauf habe ich GAR keine Lust. Das muss gefälligst klappen.

Der gestrige Arzttermin war gut. Ich habe eine lange Liste mit Instituten gekriegt, von denen ich mir nun eines aussuchen darf, bei dem ich mich vorstelle. Mal sehen. Mein Unterricht gestern war auch gut.

Der EremitDas Gespräch mit der Ärztin hat mir auf jeden Fall Mut gemacht. Bei einer Krankheit hat man halt „Pech gehabt“, das lässt sich gar nicht anders darstellen und es ist gut, dass ich wenigstens nichts chronisches oder unheilbares habe, sondern ganz gut behandelt werden kann. Trotzdem muss sich meine Psyche erst einmal wieder erholen und das kann dauern.

Mein Leben ist momentan reichlich chaotisch, obwohl ich immer noch nicht besonders viel zu tun habe. Ich stecke inmitten dem Uni-Beginn und bin davon ziemlich verunsichert. Will ich das? Soll ich das? Was bringt das? Gleichzeitig steht ein neuer Job an und ich bin auch diesbezüglich verunsichert. Pack ich das? Bringt mir das was? Wird das was?

Ich halte die Ohren steif und versuche mich durchzumuscheln. Es wird sich alles auflösen und es wird sicher alles irgendwie gut werden. Die Frage ist nur wann…