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Schlagwort: Die Welt

Durchhalten | Dienstag, 13. Juni 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern war meine Stimmung schon nicht besonders gut, heute ist sie noch einmal einen Ticken schlechter. Ich bin einfach nur genervt von meinem Alltag und habe keine Lust mich den Sachen zu widmen, die ich als Zeitverschwendung ansehe. Nur leider gibt es momentan keinen Weg daraus zu kommen, zumindest nicht kurzfristig, deswegen muss ich es einfach durchziehen. Die schlechte Laune hilft dabei aber nicht gerade.

Gestern habe ich eine Seite zum Thema Drink gebaut und außerdem den PHP Quizzer fertig gestellt. Das alles habe ich noch vor der Arbeit geschafft. Nach der Arbeit war ich am Potsdamer Platz, habe gut gegessen und mir eine Sonnenbrille gekauft. Das war schon lange mal fällig, meine letzte Sonnenbrille stammt noch von meinem Amerika-Trip 2004. Jetzt kann sie endlich in Rente gehen.

Ich bin sehr zufrieden damit, wie es mit der Lernerei voran geht, auch wenn es ein bisschen langweilig ist. Ich merke so langsam, dass meine Informatik-Ausbildung nicht für die Katz gewesen ist und ich sehr schnell Fortschritte mache, weil das alles nicht wirklich Neuland für mich ist.

Allerdings ist das Nachbauen von Projekten auch nicht besonders anspruchsvoll. Ich müsste eigentlich ein eigenes PHP-Projekt programmieren, da würde ich sicher schnell an meine Grenzen stoßen. Das werde ich aber bestimmt auch bald in Angriff nehmen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie es aussehen soll. Aber immer schön eins nach dem Anderen.

Heute steht eine Website zum Thema Printing Company an. Da weiß ich einfach mal überhaupt nicht, was ich da nehmen soll und kann mir auch nicht vorstellen, wie die Seite aussehen soll. Da ich auch relativ spät aufgestanden bin und es vor der Arbeit wahrscheinlich gar nicht mehr schaffen werde, verschiebe ich die Aufgabe einfach mal auf später und hoffe, dass sich bis dahin ein bisschen Inspiration bei mir eingestellt hat.

Ich hoffe auch, dass meine Stimmung im Laufe des Tages besser wird. Schließlich ist alles nicht so schlimm. Ich habe bloß keine Lust. Aber ich brauche das Geld und deswegen muss ich es machen. Es könnte alles so viel schlimmer sein, sage ich mir immer und immer wieder, aber irgendwie ist das kein Trost, denn es könnte auch alles so viel besser sein, ist es aber nicht.

Das Geheimnis meines Vintage-Kleidungsstils | Dienstag, 11. April 2017

Moin, ihr Seiten. Der Termin beim FIGD hat nicht viel zutage gebracht. Ich muss mit dem Arbeitsamt quatschen, bevor ich irgendetwas anderes entscheiden oder tun kann. Das wusste ich auch schon vorher. Leider steigert das meine Motivation einen Termin bei den Damen und Herren zu machen in keinster Weise. Ich werde aber wohl nicht drum rum kommen und es ganz brav und artig in Angriff nehmen. Allerdings nicht mehr heute.

Der heutige Tag war trotzdem erfolgreich. Ich habe meine Eltern besucht und mir eine Hose gekauft. Das letzte Mal, dass ich mir persönlich eine Hose gekauft habe, muss Jahre her sein. Die Hosen, die ich aktuell habe, sind alles Erbstücke oder Geschenke. Damit ist das große Geheimnis meines Vintage-Kleidungsstils gelüftet. Ich kaufe keine Klamotten. So einfach ist das.

Nun habe ich es aber doch getan und ich bin sehr glücklich darüber. Wie es nun mal so ist, war ich eigentlich auf der Suche nach Oberteilen, bin aber mit einem Unterteil nach Hause gekommen.

Darüber hinaus habe ich mir ein Crop Top gekauft, das so heiß ist, dass ich es niemals außerhalb meiner 4 Wände tragen kann. Da es aber nur 2,95€ gekostet hat, konnte ich es einfach nicht im Laden lassen.

Der Sommer kommt bestimmt und vielleicht bin ich dann mutiger oder werde zumindest zu Hause heiß aussehen. Das ist ja auch nicht verkehrt. Vielleicht sollte ich mal auf Kleiderkreisel nach hübschen Oberteilen schauen, aber ob es eine gute Idee ist, etwas zu kaufen ohne es anzuprobieren, weiß ich nicht. Bei Pullovern, Jacken, Kleidern und ähnlichem geht es wohl ganz gut ohne. Aber bei Oberteilen hört der Spaß vielleicht auf. Bei Hosen ganz sicher. Auf jeden Fall schadet es nicht, dort mal ein bisschen zu stöbern.

Ja, der Frühling ist da und meine Depression ist verschwunden. Ich habe wieder Lust aus dem Haus zu gehen und etwas aus mir zu machen. Meine Haare werde ich nicht wieder so kurz schneiden. Jetzt lass ich sie erstmal wieder länger wachsen. Schön, wenn man immer etwas verändern kann. Dann wird es nicht langweilig.

Und Tschüß | Sonntag, 30. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Heute ist mein letzter Tag mit Mussia in Birkenwerder. Das heißt, ich fahre nachher nach Hause. Gestern habe ich angefangen Harry Potter und der Halbblutprinz zu lesen. Mal sehen, ob ich damit heute fertig werde oder ob ich das Buch mitnehmen muss. Am liebsten wäre es mir, es hier fertig zu lesen.

Morgen beginnt dann die Arbeitswoche. Ich sehe schon, dass Montag wahrscheinlich nicht mein liebster Arbeitstag sein wird, da ich da voll arbeite und an den anderen Tagen nur halb. Außer Dienstags, da bin ich in der Uni.

Die WeltHalbtags arbeiten ist eigentlich voll in Ordnung. Da hat man wenigstens noch was vom Tag. Vom heutigen Tag werde ich auch viel haben, ich bin nämlich verhältnismäßig früh aufgestanden. Zeitumstellung sei Dank.

Ich experimentiere zur Zeit mit meinen Medikamenten und ich denke, es hängt auch damit zusammen. Auf jeden Fall fühle ich mich deutlich besser. Ohne. Die Frage ist nur, ob das anhält.

Ich will sie noch nicht ganz absetzen. Ich will nur erstmal gucken, wie es mir ohne geht. Wenn es mir schlecht geht, kann ich sie ja jederzeit wieder nehmen.

Entspannte Unentschlossenheit | Samstag, 22. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Der Morgen ist schon längst vorbei. Es ist fast 15 Uhr. Wer hätte gedacht, dass ich so lange schlafen kann? Da das bis auf Weiteres der letzte Langschläfertag ist, gönne ich mir den Luxus mal.

Ich habe aber trotzdem heute schon meinen Memrise Arabisch Kurs neu gestartet und werde in der nächsten Zeit wohl alles wiederholen, was ich bisher gelernt habe. Ich weiß ja noch nicht, ob ich in der Uni Arabisch weiterlernen will. Eventuell werde ich einen Einstufungstest machen. Ich will auf keinen Fall bei 0 anfangen, aber bei B1 einzusteigen scheint mir dann doch ein wenig zu Hardcore zu sein.

Die WeltNach wie vor weiß ich nicht, inwiefern meine Qualifikationen mir beruflich nutzen werden. Ich weiß einfach nicht, in welcher Branche ich arbeiten möchte. Ein Volontaritat oder Trainee-Programm könnte interessant sein, wenn ich nur wüsste, für welchen Bereich ich mich entscheiden soll.

Aber erstmal ist das alles nicht wichtig. Mindestens ein halbes oder ein ganzes Jahr an der Uni stehen mir bevor, bis dann werde ich hoffentlich wieder auf der Höhe sein und mich entscheiden können, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Wer weiß, was sich bis dahin für Möglichkeiten aufgetan haben.

Vielleicht ist das die beste Wahl: Mich nicht krampfhaft unter Druck zu setzen eine lebenslange Entscheidung zu treffen, sondern es einfach auf mich zukommen zu lassen.