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Schlagwort: Identität

Fällt die Feste, wie sie feiern

Kurznachrichten KW 43

  • Eine Strumpfhose für die man Hosenträger braucht, ist eine schlechte Strumpfhose.
  • „Oh! Heute habe ich noch gar nichts in Alkohol aufgelöst.“
  • Auf CARTA gibt es einen ausführlichen Artikel von Bruno Kramm über die GEMA mit dem Titel
    Das GEMA-Elend: Wehrt Euch endlich:

    „Wer an die große Chance einer Reform nicht glaubt, die sich nun im Widerhall der immer lauter werdenden Proteste eröffnet, sei daran erinnert, dass alle Medienmonopole im Zuge technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und manchmal auch mit der Kraft des Gesetzes zerschlagen wurden. Wer hätte sich in den Siebzigern vorstellen können, dass eines Tages das Post- und Telekommunikationsmonopol fallen würde?“ (Quelle)

  • Über Sinn und Unsinn von Ausweis(kontrollen): Ein niederländischer Journalist testete ein halbes Jahr lang, wie weit er mit einem nicht-amtlichen falschen Ausweis kommen würde.
    Fazit: Es fiel niemandem auf. Un-glaub-lich!

    „Die niederländischen Medien berichten seit gestern über den Fall des Journalisten Brenno de Winter, der mit einem FoeBuD-Lichtbildausweis Zutritt zu zahlreichen Ministerien, zum nationalen Cyber-Abwehr-Zentrum bekam und mit Phantasie-Identität sogar an der Parlamentswahl teilnehmen konnte. Der selbstgemachte Ausweis wurde problemlos überall akzeptiert, obwohl im Hintergrund das Brandenburger Tor in Berlin zu sehen ist – nicht gerade ein Hoheitssymbol der Niederlande.“ (Quelle)

  • Der Isarmatrose berichtet unter dem Titel Soziale Netzwerke: “Auf ewig binden” über einen Workshop zum Thema “Alternative Social Networking”, der auf der internationalen Konferenz „Digital Backyards“ statt fand:

    „Auf dem Workshop wurde eine Vielzahl interessanter Projekte vorgestellt und den Veranstaltern von der Berliner Gazette gelang es, kluge und kreative Denker an einen Tisch zu bringen, die gemeinsam über Alternativen zu den existierenden sozialen Netzwerken diskutierten. Es besteht zwar Uneinigkeit über den Weg, allerdings teilen alle dasselbe Ziel, und in der kreativen Vielfalt liegt vielleicht auch der innovativste Ansatz für eine neue Form der Netzwerke in einer digitalisierten Gesellschaft.“ (Quelle)

  • Ich bin nicht Erdbeerfleisch. Ich bin die Orange. Mein Blog heißt Erdbeerfleisch. Merkt euch das!
  • Gesehen: Cutie Honey <3 <3 <3
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Was noch so war oder sein wird

Im Hamsterrad

Ich denke sehr oft, dass ich Müll rede. Das alles, was ich tue und sage falsch ist. Und dumm – vor allem dumm! Ich denke dann, dass ich besser still sein sollte, weil ich nichts beizutragen habe, schon gar nichts wertvolles. Dann versuche ich das umzusetzen und mich zu verstecken, davonzulaufen und vor allem zu schweigen.

Es ist halt manchmal nicht einfach Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe unter einen Hut zu kriegen. Eigentlich ist das sogar eher selten der Fall.

Ich fürchte mich vor Erwartungen, habe Angst davor perfekt sein zu müssen. Das, was Andere in mir sehen, könnte ein Irrtum sein, eine Täuschung – nicht Ich. Wie könnte ich jemals so sein, wie Andere mich sehen? Unmöglich! Ich kann und will nicht sein, wie ich gesehen werde. Ich will anders sein. Und muss mich daher immer neu erfinden, während ich vor meinem Schatten davon laufe.

Ich möchte nicht jammern. Tatsächlich hasse ich Leute, die jammern. Ich möchte auch eigentlich nichts von mir zeigen: Es könnte Erwartungen wecken und gegen mich verwendet werden. Nur kann man nicht großartig sein, wenn man alles von sich versteckt. Wer könnte es dann wertschätzen? Was nützen einem all die Pseudonyme und die Geheimniskrämerei, wenn am Ende doch immer wieder dasselbe mehr oder weniger weinende/lachende Ich steht?