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Schlagwort: Januar 2017

Gute Laune | 30. Januar bis 5. Februar » KW 5

Was habe ich getan?

Neben dem üblichen Heck-Meck (Arbeiten usw.) war ich bei zwei Leuten zu Besuch. Außerdem habe ich die Hälfte der Woche zusammen mit meiner Katze auf meinem Landsitz verbracht.

Ich habe darüber nachgedacht, ob es mir etwas bringen würde, die Zeit zurück zu drehen und bin zu keinem Ergebnis gekommen.

Was war besonders gut?

Meine Laune war besonders gut. Ich war ziemlich gut drauf, woran das liegt, kann ich allerdings nicht sagen. Einfach mal die Dinge so nehmen, wie sie kommen, ohne viel drüber nachzudenken.

Was will ich?

Ich will GameBoy spielen.

Was habe ich mir vorgenommen?

Ich möchte die Javascript-Aufgabe gut hinkriegen und ich möchte die Klausur bestehen. Ich werde einfach mein Bestes geben.

Was macht die Kunst?

Die Kunst schlummert vor sich hin.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die da sind.
  • Ich bin dankbar für meine schöne Wohnung.
  • Ich bin dankbar, dass meine Finanzen sich langsam erholen.
  • Ich bin dankbar, dass der Fahrstuhl wieder geht.

 

Anders dumm | Dienstag, 31. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Auch diesen Tag habe ich irgendwie überstanden. Ich habe mich zwar wieder nach Kräften dagegen gesträubt in die Uni zu gehen, habe es dann aber natürlich doch gemacht. Jetzt ist es nur noch eine Woche und dann die Klausur. Das werde ich doch wohl noch schaffen.

Auf die Klausur bin ich nicht wirklich gut vorbereitet und ich denke, das wird auch nicht viel besser werden. Ich bin echt nicht sicher, was mich da erwartet und entsprechend unsicher, ob ich bestehen werde oder nicht. Ist aber eigentlich auch egal. Ich werde mein Bestes geben und dann sehen wir halt, was dabei rauskommt.

Nun bin ich zu Hause und werde mich gleich auf die Couch begeben und ein bisschen lesen. Die Katze ist ganz süß und leistet mir Gesellschaft. Sie hat sich auf den Stuhl neben mir gelegt und schlummert dort vor sich hin. Zuerst dachte ich, der Futterneid hätte sie dorthin gelockt, aber das war anscheinend ein Irrtum.

Heute Morgen habe ich darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn ich die Zeit zurück drehen könnte. Ob es einen Punkt gibt, zu dem ich zurückkehren könnte, um das ganze Schlamassel, das über mich hereingebrochen ist, zu verhindern, habe ich mich gefragt. Ich bin nicht sicher. Hätte ich mich wirklich auch anders entscheiden können? Vielleicht nicht.

Auf jeden Fall war ich früher ziemlich dumm. Ich habe ernsthaft geglaubt, wenn man etwas Schlechtes beendet, käme automatisch etwas Besseres. Das war ein ziemlicher Trugschluss. Ich habe gelernt, dass es auch noch schlimmer werden kann. Die ganzen Ratgeber, die predigen, man müsste sich von schlechten Einflüssen befreien, damit etwas Besseres kommen kann, haben einfach mal Unrecht. Im Nachhinein ist das, was man zuvor als schlecht beurteilt hat, vielleicht auf einmal gar nicht mehr so schlimm im Vergleich zu dem, was man sich stattdessen eingehandelt hat.

Leider kann ich die Zeit nicht zurück drehen. Darum ist das alles bloß Spekulation und dummes Gelaber. Denn dumm bin ich wahrscheinlich immer noch. Nur anders dumm.

Das Gelbe vom Ei | Montag, 30. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Es ist kaum zu glauben, aber dieser Monat ist schon fast rum. Nur noch einen Tag hat der Januar. Und ich habe gar nichts großartiges gemacht und werde das Ruder wohl auch nicht mehr rumreißen. Nun ja.

Einen langen Arbeitstag hatte ich und entsprechend müde bin ich auch. Zudem war die Nacht furchtbar. Ich bin wieder mit Bauchschmerzen aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Anschließend bin ich mal wieder fast in der Dusche umgekippt. Das macht doch keinen Spaß so.

Ich hoffe, dass heute Nacht besser wird. Immerhin muss ich morgen nicht früh raus. Dafür muss ich eine kleine Weltreise zur FU machen, die von meinem Landsitz aus betrachtet, am anderen Ende der Stadt liegt. Anderthalb Stunden werde ich wohl brauchen. Zum Glück ist es nur ein Mal.

Die Katze war ganz artig. Obwohl sie den ganzen Tag allein drinnen verbracht hat, war sie nicht böse auf mich, sondern hat sich – im Gegenteil – gefreut, als ich nach Hause gekommen bin. Es ist total schön, wenn sich jemand freut, wenn man nach Hause kommt. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Puh. Mir fallen die Augen zu, dabei wollte ich doch noch ein bisschen lesen. Mal sehen, ob ich später darauf noch Lust habe oder ob ich einfach nur noch ein bisschen in meine elektronischen Geräte starre und dann ins Bett falle. Ferngesehen habe ich neulich. Das habe ich ja seit Jahren nicht getan. Naja. Auch nicht das Gelbe vom Ei. Da verpasst man wohl nix.

Jenseits der Arbeitszeiten | 23. bis 29. Januar 2017 » KW 4

Was habe ich getan?

Arbeiten, Tanzen, Schlafen, Lesen, Spielen – ganz und gar nichts außergewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass meine Therapie bewilligt wurde und wir auch sofort mit der ersten Sitzung gestartet sind.

Was war besonders gut?

Besonders gut war das Wetter. Es war die Tage ziemlich sonnig und das war nach dem ganzen Grau zur Abwechslung mal ganz schön.
Beim Tanzen waren in dieser Woche zwei Neue, in jeder Gruppe Eine.

Was will ich?

Ich will vor allen Dingen Zufriedenheit. Ich will nicht mehr von allem genervt sein. Ich will, dass soziale Kontakte für mich nicht mehr anstrengend, sondern bereichern sind. Ich weiß aber nicht, wie ich das anstellen soll. Ich möchte auch jenseits der Arbeitszeiten Spaß haben.

Was habe ich mir vorgenommen?

Ich habe mich bei Codecademy und Codewars angemeldet und lerne nun JavaScript zu programmieren.
Ich habe mir eine App installiert, um meine Stimmung zu tracken. Mein Handy fragt mich nun also jeden Abend, wie mein Tag war.

Was macht die Kunst?

Ich habe fast jeden Tag gebloggt. Am Freitag Abend waren meine Webseiten leider down, so dass ich nichts schreiben konnte. Außerdem habe ich ein bisschen in meinem Malbuch gemalt und viel künstlerischer wird es in der nächsten Zeit wohl auch nicht werden.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen habe.
  • Ich bin dankbar, dass meine Familie mich unterstützt und zu mir steht.
  • Ich bin dankbar, dass ich nicht aufgebe.

Freizeit – Fluch und Segen | Sonntag, 29. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich möchte am liebsten im Erdboden versinken. Ich sollte eigentlich heute mit der Katze zum Tierarzt fahren, aber es war mir leider nicht möglich, das Auto vom Hof zu kriegen. Es ist so kacki eingeparkt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, rauszufahren. Das ist mir so peinlich! Wirklich blöd und ärgerlich.

Ich bin also auf meinem Landsitz und langweile mich. Gestern habe ich die 6. meiner Uni-Hausaufgaben fertig gemacht, heute ist die 7. dran und dann bin ich endlich fertig damit. Nebenbei esse ich Chips und Süßigkeiten. Gestern habe ich fast nur das gegessen und hatte dann nachts richtige Bauchschmerzen.

Ohnehin war die Nacht eher bescheiden, um es mal nett auszudrücken. Geschlafen habe ich nicht besonders gut und wurde wieder einmal viel zu früh wach. Und jetzt ärgere ich mich immer noch über diese blöde Geschichte mit dem Auto. War ja klar, dass ich nicht einparken kann, aber dass ich auch nicht ausparken kann, das ist neu.

Insgesamt ist die Laune eher mies, der Tag bietet keine spannenden Aussichten. Außer den Hausaufgaben habe ich nicht wirklich was zu tun. Ich bin unzufrieden. Diese latente Unzufriedenheit ist irgendwie immer da, aber unter der Woche kann ich mich durch Arbeit & Co davon ablenken, am Wochenende gelingt mir das nicht so gut.

Dabei will ich Freizeit. Sogar sehr. Wenn ich jedoch Freizeit habe, frustriert mich das nur. Ich will keine Termine. Ich will mich mit niemandem verabreden. Das bedeutet nur Stress, denke ich mir und hänge wieder ein Wochenende allein zu Hause rum. Ich möchte wieder mit meiner eigenen Gesellschaft zufrieden sein und mich nicht mehr langweilen.

Ich brauche doch Zeit für mich, denke ich mir, die brauchte ich früher doch auch. Aber anscheinend brauche ich sie nicht mehr, denn ich werde nicht glücklich dabei. Mehr als alles andere wünsche ich mir eine Beziehung, die mich erfüllt. Alles ist so viel einfacher, wenn man sich nicht so allein fühlt. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Nur noch Fastfood | Samstag, 28. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern Abend konnte ich leider nicht schreiben, weil mein Blog down war. Das hat mich sehr geärgert und ich habe einen kurzen Moment darüber nachgedacht zu wordpress.com zu wechseln, habe mich dann aber dagegen entschieden.

Es hätte natürlich Vorteile zu wordpress.com zu wechseln. Andererseits habe ich ja noch meinen anderen alten Blog Erdbeerfleisch.de Vielleicht sollte ich mit dem mal fusionieren. Das wäre bestimmt besser.

Hier auf Miss Picky sind die Besucherzahlen zwar hoch, aber das liegt nur an den alten Kochblog-Einträgen. Nachdem die Plätzchenrezepte in der Weihnachtssaison überbeliebt waren, ist jetzt der Kokos-Himbeer-Smoothie der Renner.

Dabei will ich doch gar kein Kochblog mehr. Kochen macht mir in letzter Zeit überhaupt keinen Spaß mehr. Was schade ist… Aber so ist es nun mal. Eine anständige Kamera mit der man schöne Essensfotos machen könnte, habe ich auch nicht mehr. Zudem ist das Licht in dieser Wohnung so schlecht, dass eh keine schönen Fotos dabei rauskommen würden.

So weit ist es mit mir gekommen: Ich esse fast nur noch Fastfood, weil ich keine Lust habe zu kochen. Und so jemand wollte mal ein Foodblogger sein, kaum zu glauben.

Aber zurück zu dem Blogproblem: Wenn ich mich nur endlich mal entscheiden könnte, was ich will und nicht ständig die Plattformen wechseln würde – wordpress.com, Erdbeerfleisch.de, Miss Picky, Leila Yuliyah – hätte ich vielleicht auch mal ein paar treue Follower, die sich für mich interessieren würden. Virtuelle Persönlichkeitsspaltung habe ich das genannt und es macht ja auch bis zu einem gewissen Punkt Sinn.

Auf jeden Fall sind ab heute eine Woche Ferien in Brandenburg, weswegen ich meinen Job als Katzensitter wieder ausüben darf und mich bald auf den Weg ins Outback machen muss. Eigentlich wollte ich gestern mein Buch auslesen, habe das aber nicht geschafft, sodass ich es heute wohl oder übel mitnehmen muss.

So richtig gut ist meine Laune nicht, so richtig schlecht aber auch nicht. Irgendwas dazwischen.

Fragwürdige Inhalte | Donnerstag, 26. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Vielleicht sollte ich doch erst Eis essen und dann bloggen. Eigentlich hatte ich mich für das umgekehrte Verfahren entschieden: Erst Kunst und dann Nusseis. Getreu meinem Motto. Aber irgendwie will mir nichts rechtes einfallen, was ich schreiben kann.

Aber das Gute ist ja, sobald die Finger erst einmal in Bewegung sind, kommen auch die Worte geflossen und auch wenn der Inhalt dessen, bestenfalls fragwürdig ist, so bringt man auf diese Weise doch immerhin etwas auf Papier und kann im Idealfall seinen Schreibstil verbessern. Zack. Zwei Absätze.

Ich bin wieder einmal recht müde. Ich schlafe in letzter Zeit schlecht. Oder besser, ich wache zu früh auf und kann dann nicht mehr schlafen. Wenn ich schon den Luxus des um 8 Aufstehens habe, dann brauche ich doch um 6 nicht schon wach sein. Was soll das denn?

Es ist aber auch verfluxt dunkel. Muss an diesem Neumond liegen. Bewölkt ist der Himmel definitiv nicht. Tagsüber war es ziemlich hell, die Sonne hat auch wundervoll geschienen. Mal ganz was neues nach dem trüben Grau der letzten Wochen.

Leider leider funktioniert der Fahrstuhl in meinem Haus nach fast einer Woche immer noch nicht. Das ist mehr als ärgerlich, denn ich wohne ziemlich weit oben in einem 7-stöckigen Haus. Morgen muss ich wieder arbeiten und dann tanzen. Mein Handy fragt mich jetzt jeden Abend, wie mein Tag war. Dank der Tagebuch-App, die ich installiert habe.

Die Qual der Wahl | Mittwoch, 25. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Die halbe Woche ist schon wieder rum. Gestern habe ich mir eine App installiert, mit der man die Stimmung tracken kann. Ich bin nämlich traurig, dass diese Studie vorbei ist, an der ich teilgenommen habe, bei der jeden Tag nach Stimmung etc. gefragt wurde. Deshalb dachte ich, ich könnte ja mein Schicksal an die Hand nehmen und meine Stimmung selbst tracken.

Ich bin schon sehr gespannt, was da raus kommt. So eine Statistik zu sehen, mit Informationen zu Laune und Aktivitäten ist schon spannend. Mir macht es jedenfalls großen Spaß mir solche Sachen anzuschauen.

Heute ist meine Stimmung zwar besser, aber insgesamt bin ich noch nicht wieder auf der Höhe. Ich frage mich, ob ich das jemals sein werde bzw. was passieren müsste, damit ich mich mal eine längere Zeit am Stück kontinuierlich gut fühlen würde. Mich kotzt einfach alles so an und das wiederum nervt mich.

Es ist schon nicht einfach und es hilft auch nicht wirklich, der guten alten Zeit nachzutrauern und daran zu denken, wie gut es mir früher ging. Das mache ich nämlich permanent. Ich vergleiche mich mit einem Phantom, das in meiner Erinnerung wahrscheinlich so verzerrt ist, wie es in Wirklichkeit niemals war.

Trotzdem fühle ich mich so, als wäre im Vergleich zu früher etwas verloren gegangen, ich weiß aber nicht, was es ist und wie ich es zurück bekommen kann. Ist es die Sorglosigkeit? Der Glaube daran, dass alles gut wird und ich alles schaffen kann? Der Glaube an das Gute in der Welt?

Ich habe definitiv das große Ganze aus dem Blick verloren. Ich habe kein Ziel mehr. Vielleicht fehlt mir dadurch der Antrieb. Meine Wünsche sind nicht stark genug, um meinen Hintern in Bewegung zu bringen. Eigentlich ist mir alles relativ gleichgültig und ich krieche von Tag zu Tag. Zwischenzeitlich ist ja immer wieder alles okay.

Es sind nur diese immer wiederkehrenden Momente. Dieses „Soll das alles sein?“, „Wird es jetzt immer so bleiben?“ und „Warum ich?“.

Früher dachte ich immer, man könnte mit dem, was man liebt, Geld verdienen. Ich dachte, ich gehöre zu den Menschen, die etwas finden, was ihnen Erfüllung verschafft. Mittlerweile habe ich resigniert. Es gibt nichts mehr, was ich genug lieben würde, um mit dieser Beschäftigung glücklich zu werden. Ich weiß nicht, was das sein soll.

Eigentlich möchte ich vielerlei Dinge auszuprobieren, aber ich bin jetzt in einem Alter, in dem man sich festlegen muss. Schließlich möchte ich auch ein vernünftiges Einkommen haben und eigentlich auch nicht länger 10€/h Jobs machen.

Ich sehe keine offenen Türen mehr, um mal ein Fazit zu ziehen. Sie sind alle verschlossen. Ich weiß nicht, was dahinter steckt, aber ich muss eine Wahl treffen. Eine folgenschwere Entscheidung.

Neue Berufung? | Dienstag, 24. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Mein Kreislauf und die Dusche haben sich heute gar nicht gut vertragen. Mir ist mal wieder richtig schwarz vor Augen geworden und ich wäre fast umgekippt. Als Ausrede um nicht in die Uni zu gehen, reicht das aber nicht aus. Schließlich geht es jetzt schon wieder.

Gestern habe ich mich auf Codecademy und Codewars angemeldet und lerne nun JavaScript zu programmieren. Mit Codewars war ich erstmal ein bisschen überfordert. Die Aufgaben sind schwer und mir fehlen die Grundlagen. Darum habe ich erstmal einen Kurs bei Codecademy gemacht, da fangen sie bei 0 an. Die Aufgaben bei Codewars kann ich dann immer noch machen.

Ob aus mir noch einmal eine Programmiererin wird? Ich weiß nicht genau, wieviel man dafür können muss, um den Einstieg zu schaffen. Eigentlich habe ich in meinem Leben schon recht viel programmiert, aber immer im schulischen bzw. universitären Rahmen. Auch haben wir dort nicht mit Websprachen gearbeitet. Ich habe das Gefühl, die Programme, die wir geschrieben haben, waren sehr realitätsfern. Aber natürlich waren es auch nur Übungen.

Mal sehen, mal sehen. Theoretisch habe ich viel mehr Programmiererfahrung als viele Leute, die ich kenne. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es für eine Professionalisierung nicht reicht. Ich bin auch nicht sicher, ob ich das möchte. Schließlich ist das auch nicht gerade mein Lieblingshobby und 8 Stunden täglich Code schreiben, grenzt irgendwo an Folter.

Schon gestern habe ich mich darüber gewundert, wie man es hinkriegen kann, jeden Tag 8 Stunden am Stück zu arbeiten und ich komme aus dem Staunen nicht heraus. 40 Stunden pro Woche, das ist so viel. Wer hat sich das nur ausgedacht? Es wäre doch viel entspannter 30 Stunden pro Woche zu arbeiten. Das könnte ich mir sogar richtig gut vorstellen. Aber 40?

Organisierte Gesellschaft | Montag, 23. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Knülle bin ich von der Arbeit und Kopfschmerzen habe ich. Das ist lästig. Darüber hinaus ist eigentlich alles ganz okay, wenn man davon absieht, dass der Zucker in diesem Haushalt alle ist. Es wäre wirklich sehr ärgerlich, wenn ich morgen früh meinen Kaffee ohne Zucker trinken müsste.

So ein schönes Leben habe ich. Jeden Morgen Kaffee, dazu Milch und Zucker. Ein Frühstück gibt es auch. Und wenn ich will kann ich jederzeit Nusseis essen. Man sollte die kleinen Dinge nicht vergessen. Außerdem kann ich mich mit tausenderlei Dingen ablenken, wenn ich schlechte Laune habe. Ich habe Bücher, Spiele, und schließlich und endlich Internet.

Ich bin so müde. Ich will eigentlich nur noch ins Bettchen. Ich will nicht mal mehr Nusseis essen. Der Tag heute war anstrengend genug und dann diese Kopfschmerzen.

Morgen habe ich Uni. Letzte Woche war ich ja nicht da, diese Woche muss ich wieder gehen. Ich habe mittlerweile gar keinen Nerv mehr dafür und bin froh, dass die Semesterferien bald da sind.

Ich traue es mich ja kaum zu sagen, aber ich kann mir überhaupt gar nicht vorstellen, wie Leute jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Ich bin ja nach nur einem Tag schon so knülle, dass ich gar nichts mehr auf die Reihe kriege. Wie würde das bei 5 Tagen aussehen? Und wie kriegen das die Leute hin, die dann zusätzlich noch Kinder bespaßen dürfen? Ist doch krass. Krass wie diese Gesellschaft organisiert ist…