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Schlagwort: März 2017

Der Frühling ist da | 27. März bis 2. April » KW 13

Was war besonders gut?

  • Ich habe mir die busuu Premium-Mitgliedschaft geholt und fleißig Arabisch gelernt.
  • Das Wetter war fantastisch und dank Zeitumstellung ist es Abends länger hell.
  • Ich habe einen ultimativen Masterplan für meine berufliche Zukunft.
  • Ich habe ein paar Bewerbungen für VA-Jobs geschrieben, mir Profile bei Jobplattformen angelegt und eine Annonce bei Ebay Kleinanzeigen geschaltet.
  • Ich dusche jetzt abends statt morgens.
  • Ich habe mir einen Jahresplan aufgehängt.
  • Ich habe eine Anfrage für einen Job als Virtuelle Assistentin bekommen.

Was will ich?

  • Ich will einen Tandempartner zum Arabisch lernen.
  • Ich möchte nach Dubai reisen.
  • Das Studentenleben muss endlich zu Ende sein. Ich brauche einen anständigen Lebensstandard.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Ich habe mich dagegen entschieden in der Uni Arabisch zu lernen und beschlossen, das Studium abzubrechen.
  • Ich habe mich entschieden mich als Web-Developer weiterzubilden und mich dann endgültig selbständig zu machen.
  • Ich möchte zu meinem Geburtstag ein Wochenende an der Ostsee verbringen.
  • Es ist mir natürlich lieber, wenn die Leute bei mir anfragen, als wenn ich mich auf irgendwelche Stellenausschreibungen bewerben muss. Daher sollte ich wohl Zeit und Energie in die Formulierung eines knackigen Verkaufstextes stecken. Den kann ich dann auf verschiedenen Plattformen posten und schauen, was passiert.
  • Ich habe mich entschieden, keine weiteren Podcasts aufzunehmen. Irgendwie ist das doch meine Sache nicht.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar für meine Familie und meine Wohnung.
  • Ich bin dankbar für das tolle Wetter.
  • Ich bin dankbar, dass ich gute Ideen habe.
  • Ich bin dankbar, dass ich mich trotz allem noch traue auf Menschen zuzugehen.
  • Ich bin dankbar, dass mein Job mir momentan noch Sicherheit gibt.
  • Ich bin dankbar, dass es vorwärts geht und ich Schritt für Schritt auf meine Ziele zugehe.
  • Ich bin dankbar, dass mein Leben mir wieder besser gefällt.
  • Ich bin dankbar, dass ich drei freie Tage pro Woche habe.
  • Ich bin dankbar für die Menschen in meinem Leben.

Ein dickeres Fell | Freitag, 31. März 2017

Moin, ihr Seiten. Heute ist der letzte Tag im März. In diesem Monat hat sich ziemlich viel verändert. Vor allem an meiner Einstellung. Ich habe mir super viel vorgenommen, mehrfach Pläne gemacht und wieder neu ausgerichtet.

Ich habe mir vorgenommen, es als Virtuelle Assistentin zu versuchen. Aber ich habe schon einen besseren Plan: Ich lasse mich zum Web-Developer weiterbilden. Auf jeden Fall will ich mich selbständig machen und dieser Wunsch ist wieder auf Platz 1 meiner Prioritätenliste gerutscht.

Ich wollte mich ja schon lange, lange, lange selbständig machen und ich habe es auch schon einmal versucht. Es hat nicht geklappt, aber daraus kann man ja nur lernen. Ich kann definitiv sagen, dass ich viel glücklicher war, als ich noch versucht habe von der Selbständigkeit zu leben.

Ich hoffe, dass mein nächster Versuch von mehr Glück gekrönt sein wird. Mit einem neuen Berufsfeld ist hoffentlich auch mehr Geld drin. Ich habe die Armut so satt. Das Studentenleben muss endlich zu Ende sein. Ich brauche einen anständigen Lebensstandard.

Vor allem aber brauche ich das, was Geld nicht kaufen kann. Zufriedenheit, Glück, Liebe. Vor allen Dingen brauche ich Menschen um mich, die mir nicht die Laune verderben, sondern mich glücklich machen. Das heißt so viel wie: Ich bin sauer. Aber es hilft ja nichts. Das Einzige, was ich wirklich brauche, ist ein dickeres Fell.

Pläne und Ziele | Donnerstag, 30. März 2017

Moin, ihr Seiten. Das mit dem abends duschen ist echt eine feine Sache, die mir richtig gut gefällt. Leider habe ich heute meinen Palästina-Skype-Call verpasst. Ich habe es einfach nicht geschafft, rechtzeitig zu Hause zu sein. So ein Mist. Ich hoffe, die nehmen mir das nicht übel.

Der heutige Tag war überaus angenehm. Zwischenzeitlich sah das Wetter nicht so gut aus, aber zum Nachmittag wurde es noch einmal richtig schön. Ich habe meine Zeit mit Arbeiten und Therapie verbracht und habe zum Abend hin dann noch gelesen. Außerdem habe ich mir einen Jahresplan aufgehängt.

Ich habe vorher immer nur 3 Monate im Voraus geplant, dann habe ich schließlich einen 6-Monats-Plan daraus gemacht und nun soll es ein ganzes Jahr sein. Ich trage mir die wichtigsten Ereignisse und Ziele, die ich erreichen will, ein und hoffe, dass mich das motiviert, die Dinge in Angriff zu nehmen.

Zum Beispiel Reisen lassen sich viel besser planen, wenn man sie längere Zeit vorher auf dem Schirm hat. Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, zu meinem Geburtstag ein Wochenende an der Ostsee zu verbringen und ich schreibe mir das auf die Wand, sodass ich es jetzt schon auf dem Schirm habe, dann wird es mir wohl eher gelingen, die dafür notwendigen Schritte rechtzeitig in Angriff zu nehmen.

Bevor ich mich mit diesem Trip befasse (Belohnung!), muss ich jedoch erst einmal klären, wie das mit der Weiterbildung ausschaut. Welche Weiterbildung will ich machen, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wird das Arbeitsamt auch wirklich die Kosten übernehmen? Fragen über Fragen, denen ich dann in den nächsten Tagen nachgehen werde.

Es macht mich richtig froh, dass meine Lebensplanung jetzt wieder eine feste Richtung hat. Und wenn ich geklärt habe, welche Weiterbildung ich mache, dann kann ich mich mit Fragen der Firmengründung befassen und dann kann ich nächstes Jahr vielleicht noch eine größere Reise unternehmen. Das alles kann ich besser abschätzen, wenn ich mehr Informationen habe.

Auf jeden Fall ist es schön auf ein Ziel hinarbeiten zu können und wenn dieses Ziel Reise heißt, na dann umso besser. Selbständigkeit, Weiterbildung, Reisen – das sind die Projekte, an denen ich momentan arbeite. Ich muss klären, inwieweit ich die Selbständigkeit auf hold legen muss, wenn ich die Weiterbildung mache. Das Ziel ist es anschließend in einem neuen Berufsfeld durchzustarten: Web-Developer will ich werden.

Damit kann man sich viel besser selbständig machen und auch viel mehr Geld verdienen als als Virtuelle Assistentin. Ich werde ja dann sehen, wo die Kohle herkommt und auf WordPress kann ich mich trotzdem immer noch spezialisieren. Wenn ich denn will.

Entspannt, sauber und wohlriechend | Mittwoch, 29. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin voll im Chill-Modus. Ich habe heute mal ausprobiert, wie es ist, wenn man abends duscht statt morgens und was soll ich sagen? Ich fühle mich großartig. Richtig entspannt, sauber und wohlriechend. Mal sehen, ob ich das in meinen Alltag integrieren werde.

Heute habe ich außer meinen zwei Jobs nicht viel gemacht. Ein Mittagsschläfchen habe ich mir zwischendrin gegönnt und wie gesagt eine schön heiße Dusche am Abend. Jetzt möchte ich nur noch ins Bett.

Meinen Plan von gestern finde ich immer noch voll gut. Jetzt muss es aber an die Ausarbeitung der Details gehen. Mich beim Arbeitsamt beraten lassen, mich für ein Weiterbildungs-Programm entscheiden, klären welche Förderung mir bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit zusteht und so weiter und so fort.

Das ist aber ein Projekt fürs Wochenende, da ich die Tage nicht so die Zeit dafür habe. Mittwoch, Donnerstag und Freitag habe ich ja immer volles Programm. Montag auch. Dafür ist der Dienstag frei und wenn ich das Studium nicht fortsetze, wird das auch erstmal bis Ende September so bleiben.

Morgen habe ich einen Skype-Call mit den Organisatoren der Palästina-Reise. Ich freue mich so irrsinnig und ich bin auch aufgeregt. Wie lang ist es her, dass ich in einem fremden Land war? Bestimmt 4 Jahre. Und dieses Mal reise ich vielleicht ganz allein. In ein ganz fremdartiges Land. Das ist nicht Europa. Das ist der Nahe Osten, Baby. Da wo ich die ganze Zeit schon hin will. Das wird so toll!

Ultimativer Masterplan | Dienstag, 28. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich habe einen Plan. Einen ultimativen Plan. Einen ultimativen Masterplan. Es passt einfach perfekt. Ich werde mein Studium nicht weitermachen. Stattdessen melde ich mich arbeitslos. Klingt das nicht nach einem perfekten Plan?

Nun die Idee dahinter ist, dass ich eine Fortbildung machen will, die mit Bildungsgutscheinen gefördert wird und die bekommt man nur, wenn man sich arbeitslos meldet. Wenn ich diese Fortbildung gemacht habe, wird das auch mit der Selbständigkeit viel einfacher gehen und das Beste an dem Plan ist: Wenn ich aus der Arbeitslosigkeit heraus gründe, habe ich Anspruch auf Gründungszuschuss.

Ist das nicht ein perfekter Plan? Ich möchte mir selbst auf die Schulter klopfen!

Das heißt, ich mache bis Oktober weiter wie bisher und setze dann meinen Plan in die Tat um. Vorher werde ich das Ganze natürlich noch mit meiner Familie absprechen und eine Beratung beim Arbeitsamt wahrnehmen.

Das Wetter war heute einfach mal phänomenal geil. 20 Grad, Sommerfeeling und das im März. Die Bäume sind noch nicht einmal grün, da kann man schon mit offenem Fenster zu Hause hocken. Auch toll ist, dass es jetzt abends länger hell ist. Man muss die Zeitumstellung ja nicht mögen, aber das ist definitiv ein Riesenvorteil davon.

Huch, das Internet ist ausgefallen. Das erinnert mich an den netten jungen Mann von der Telekom, der heute hier war und mir einen Vertragswechsel aufschwatzen wollte. Er hat das echt gut gemacht. Ich habe das zuerst gar nicht gecheckt, was Phase ist. Aber ich will keinen neuen Vertrag. Ich bin bei Kabel Deutschland zwar nicht so wahnsinnig glücklich, aber letzten Endes ist es mir auch egal.

Eigentlich will ich sowieso weg von hier und von daher brauch ich mir auch nix neues anquatschen lassen. Hach, Dubai. Da würde ich so gerne hin. Wenn das mit dem Jobwechsel klappt, kann ich mir vielleicht mal einen Trip dahin leisten. Dieses Jahr geht es erstmal nach Palästina und nächstes Jahr sehen wir dann weiter. Außerdem möchte ich meinen Geburtstag an der Ostsee verbringen. Das habe ich mir erstmal so locker vorgenommen.

Es geht mir gut, es geht mir sehr, sehr gut. Nachdem ich bei busuu auf Arabisch geschrieben habe, wie ich heiße, habe ich sofort über Nacht 30 Freundschaftsanfragen erhalten. Die Funktion, dass man von Anderen die Sprachübungen korrigieren kann und selbst korrigiert wird, ist einfach mal genial. Ich habe sooo viele Korrekturen für meine Übungen bekommen. Das ist der Wahnsinn.

Außerdem habe ich ein paar Bewerbungen für VA-Jobs geschrieben, mir Profile bei Jobplattformen angelegt und eine Annonce bei Ebay Kleinanzeigen geschaltet. Es läuft also alles ziemlich gut. Bis auf den Zahnarzttermin, den ich heute immer noch nicht gemacht habe. Dann also nächste Woche, denn heute mache ich nichts mehr.

Wie und Was und Wo? | Montag, 27. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich habe es getan: Ich habe mir die Premium-Mitgliedschaft von busuu geholt. Damit bin ich jetzt wieder aktiv am Arabisch Lernen. Mit der App macht es großen Spaß. Nachdem ich mich für den Trip nach Palestine angemeldet hatte, musste ich diesen Schritt einfach gehen, denn Arabisch zu lernen, ist doch die perfekte Vorbereitung für diesen Urlaub und wird dazu beitragen, das meiste aus der Reise herauszuholen.

Damit habe ich mich auch dagegen entschieden, in der Uni Arabisch zu lernen. Ich weiß genau, dass mir das keinen Spaß machen würde. Uni-Sprachkurse sind zu trocken und zu theoretisch. Ich will lieber auf praktischer Ebene in die Sprache eintauchen. Dafür ist die App perfekt. Wenn ich dann noch einen Tandempartner finde, bin ich perfekt gewappnet.

Wie man sehen kann, ist meine Stimmung heute besser. Das liegt nicht zuletzt an dem guten Wetter. Da wir unser Team-Meeting im Freien abgehalten haben, habe ich sogar ein bisschen Frischluft und Sonne tanken können. Außerdem habe ich nach der Arbeit einen kleinen Spaziergang gemacht.

Solche Sachen sind viel besser für mich, als mir immer und immer wieder den Kopf darüber zu zerbrechen, was ich für berufliche Perspektiven habe. Momentan geht es mir doch gut. Mein Job ist okay und ich müsste mich gar nicht so verrückt machen.

Klar wäre auf lange Sicht ein ortsunabhängiger Job toll, meinetwegen als Virtuelle Assistentin. Aber deswegen muss ich mich doch jetzt nicht so stressen. Klar, wenn ich das durchziehen will, steht mir harte Arbeit bevor und ich sollte die Sache von vornherein ernst nehmen. Da ich im Kopf alles schon ausgiebig beleuchtet habe, muss es jetzt aber an die Umsetzung gehen. Das Was und Warum ist quasi geklärt. Jetzt geht es um das Wie.

Wo ein Wille ist | 20. bis 26. März 2017 » KW 12

Was war besonders gut?

  • Ich bin immer noch voll in der Motivationsphase und lasse mich von allen möglichen Dingen inspirieren.
  • Ich habe meinen ersten Auftrag als Virtuelle Assistentin ausgeführt.
  • Wir hatten unser erstes Erfolgsteam Treffen.
  • Barbara Sher: Wishcraft gelesen.
  • Ich habe meine Bewerbung für die Reise nach Palestine abgeschickt.

Was will ich?

  • Ich will mehr Geld und ich will einen anderen Job.
  • Die größte Herausforderung liegt momentan darin, das geeignete Tempo für die Verwirklichung meiner Ziele zu finden.
  • Ich will mal woanders leben.
  • Ich will frei und selbstbestimmt arbeiten.
  • Ich will wieder Gesangsunterricht nehmen.
  • Ich will verreisen.
  • Ich will unter Leute gehen und Spaß haben.
  • Ich muss eigentlich sagen, dass ich gern einen Saisonjob hätte. Erdbeeren verkaufen oder Eis. Das macht Spaß.
  • Sehr gern würde ich auch in einem Hotel als Rezeptionistin arbeiten.
  • Ich wünschte, mich würde jemand dafür bezahlen, Online-Kurse zu machen.
  • Es muss in dieser Welt Raum geben für meine Selbstverwirklichung, auch wenn ich nicht weiß, wie diese aussehen soll.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Wenigstens 30 Audio-Aufnahmen auf Soundcloud hochladen.
  • Ich habe mir vorgenommen außerhalb der Uni Arabisch zu lernen.
  • Wahrscheinlich sollte ich nicht so streng mit mir sein und vor allem aufhören, mich mit Anderen zu vergleichen.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und es mir gut geht.
  • Ich bin dankbar, dass ich den Mut habe nach Alternativen zu suchen.
  • Ich bin dankbar, dass ich genug Essen und genug Kaffee habe. Obwohl Kaffee verdammt teuer geworden ist.
  • Ich bin dankbar, dass ich nicht aufgebe, auch wenn ich mal einen schlechten Tag habe.
  • Ich bin dankbar, dass das Wetter so gut ist.
  • Ich bin dankbar, dass ich mir wieder Sachen wünschen kann.

Beating myself up | Sonntag, 26. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin immer noch im Zweifel-und-Grübel-Modus. Obwohl die Sonne scheint und ich keinen Grund zu schlechter Laune habe, bin ich geknickt. Vor allem bin ich wütend auf mich selbst und fühle mich unzulänglich.

Nachdem ich Wishcraft gelesen habe, möchte ich mir eigentlich einen tollen Masterplan zur Erreichung all meiner Ziele erstellen. Nur scheitere ich dabei an dem ersten Punkt. Der Auswahl der Ziele. Ich verzettel mich. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich weiß nicht, was es ist, das mich wirklich glücklich machen würde. Ich will heute dies und morgen das. Ich mag mich nicht festlegen.

So wie es ist, gefällt es mir nicht. Andererseits ist es aber auch irgendwie okay und könnte ja eigentlich auch so viel schlimmer sein. Ich bin mir zum Beispiel sicher, dass ich Arabisch lernen möchte. Gleichzeitig bin ich mir aber sicher, dass ich dafür nicht 4x die Woche um 6 aufstehen will.

Dann denke ich wieder, meine Priorität sollte darauf liegen, einen Job zu finden, der mich erfüllt. Was aber, wenn es diesen Job nicht gibt? Vielleicht sollte ich doch lieber außerhalb der Uni Arabisch lernen. Das würde mir wenigstens Spaß machen. Ich weiß, dass die Sprachkurse in der Uni alles andere als spaßig sind. Ich würde es wahrscheinlich keine 3 Tage aushalten.

Vielleicht sollte ich weniger planen und mehr machen. Aber das Planen macht mir so einen Spaß. Wenn ich doch bloß nicht immer alles selber ausführen müsste. Ich würde gern für jemand Anderen etwas planen. Nur was? Und wofür?

Ich habe heute meine Bewerbung für den Trip nach Palestine abgeschickt. Deswegen denke ich wahrscheinlich die ganze Zeit an Arabisch lernen. Fakt ist aber auch, dass ich mit dem was ich mir außerhalb der Uni beigebracht habe (Memrise, Arabisch singen lernen) mehr gelernt habe, als in der Uni. Klar die Grammatik ist wichtig, aber die könnte ich vielleicht auch mit busuu lernen. Darum denke ich über eine Premium-Mitgliedschaft nach. Die aber wiederum Geld kostet.

Arbeit, Arbeit, Geld, Geld, Selbständigkeit, Job – was tue ich bloß? Erstmal Bloggen und Erdnüsse essen. Hach, wenn ich nur mit meinem Blog Geld verdienen könnte… Aber dazu müsste den erstmal irgendjemand lesen… Wenn man den ganzen selbsternannten Blogexperten Glauben schenken darf, dann will aber niemand Tagebuch-Blogs lesen. Das sehe ich ja auch an meinen Besucherzahlen. Ein Bedürfnis muss man erfüllen.

Ich wünschte, mich würde jemand dafür bezahlen, Online-Kurse zu machen. Stattdessen muss man dafür immer Geld hinblättern. Wenn man nicht gerade kostenlose Kurse macht, von denen es etliche gibt, die aber immer in irgendeiner Form eingeschränkt sind.

Wahrscheinlich sollte ich nicht so streng mit mir sein und vor allem aufhören, mich mit Anderen zu vergleichen. Ich habe ein hartes Jahr hinter mir, ich habe eine längere Krankheitsphase hinter mir und ich muss meine Wünsche nicht innerhalb von 2 Wochen in die Tat umsetzen. Die Reise nach Palästina ist schon ein großer Schritt. Über einen Jobwechsel nachzudenken ist ein großer Schritt. Mich selbständig machen zu wollen ist ein riesengroßer Schritt, der mich wieder in den Ruin treiben könnte.

Also kein Wunder, dass ich Panik habe, führt mich doch all dies raus aus meiner Komfortzone. Ich weiß allerdings auch nicht, wie meine Komfortzone aussieht. Ich würde mir so gerne meinen idealen Tag ausmalen, nur komme ich damit kein Stück voran. Wer weiß schon, was ideal ist, was perfekt wäre? Ich jedenfalls nicht, offensichtlich.

Leider gibt es im Deutschen keine Redewendung mit der man es so schön sagen könnte, wie im Englischen: Beating myself up! Das tue ich pausenlos und damit muss ich aufhören. Es muss in dieser Welt Raum geben für meine Selbstverwirklichung, auch wenn ich nicht weiß, wie diese aussehen soll. Ganz oben auf meiner Liste steht jedenfalls Gesangsunterricht und Arabisch lernen. Wenn man mal von den beruflichen Quereleien absieht.

Das liebe Geld | Samstag, 25. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich habe gerade gesehen, dass man sogar als Putzfrau mehr verdienen kann, als ich es aktuell in meinem Job tue. Das hat mich sehr wütend gemacht. Meine berufliche Situation ist also momentan untragbar. Unabhängig davon, ob ich mich selbständig machen will.

Es gibt momentan zwei Alternativen: Ein anderer Job oder die Selbständigkeit. Vielleicht auch beides gleichzeitig. Wenn ich mit der Selbständigkeit ein bisschen mehr einnehmen würde, könnte ich mir vielleicht einen Job mit weniger Stunden leisten. Nur 10 statt 20. Dann hätte ich auch mehr Zeit mich um mein Business zu kümmern.

Ich muss eigentlich sagen, dass ich gern einen Saisonjob hätte. Erdbeeren verkaufen oder Eis. Das macht Spaß. Da ist man draußen und kommt mit vielen Menschen in Kontakt. Sehr gern würde ich auch in einem Hotel als Rezeptionistin arbeiten. Das könnte ich mir auch voll gut vorstellen.

Damit bin ich also wieder an dem Punkt angekommen, an dem sich bei mir alles um Geld dreht. Ich. brauche. mehr. davon. Ich kann auch nicht mehr sparen oder auf Sachen verzichten, da ich in dieser Hinsicht schon am äußersten Ende bin. Das Einzige, woran ich wirklich sparen könnte, sind Zigaretten. Aber irgendwie bin ich noch nicht so weit, dass ich es lassen könnte.

Ich mag diesen Zustand verrückt nach Geld zu sein gar nicht. Aber Fakt ist, dass ich einen normalen Lebensunterhalt verdient habe. Ständig am Existenzminimum rumzukratzen geht auf Dauer einfach an die Substanz. Deswegen werde ich auch meinen Job nicht einfach so kündigen. Trotzdem geht mir das alles wahnsinnig auf die Nerven!

Ich habe das jetzt alles schon dreitausend Mal durchgerechnet. Es wäre möglich und es wäre wahrscheinlich gar nicht mal so unrealistisch. Ich müsste nur endlich aus dem Arsch kommen. Kann mir mal bitte jemand einen Schubs geben? Oder mich an die Hand nehmen?

Alternativen, anyone? | Freitag, 25. März 2017

Moin, ihr Seiten. Mir ist gerade eingefallen, dass ich ja Sängerin werden wollte. Daraufhin habe ich mir meine Youtube Videos angeschaut. So zum Spaß. Dabei ist mir eingefallen, wie viel Spaß mir das gemacht hat und wieviel Energie ich darein gesteckt habe.

Verdammt noch mal, ich habe arabische Lieder einstudiert. Was für eine großartige Aktion das war. Es war sooooo schwer. Die Aussprache ist alles andere als leicht. Und ich habe die ganzen Texte auswendig gelernt, weil ich nicht mit einem Zettel auftreten wollte, sondern wie ein Profi dastehen. Ich hatte solche Angst meinen Text zu vergessen und trotzdem habe ich es geschafft.

Eigentlich war das Jahr, in dem ich versucht habe, mich selbständig zu machen, eine verdammt gute Zeit. Ich habe so viele Dinge gemacht, die mir Spaß gemacht haben. Ich hatte so viel Zeit mich meinen Herzensprojekten zu widmen. Erst zum Ende hin als mir die Kohle ausging, wurde es langsam kritisch. Aber auch da hatte ich immer noch so viel Spaß am Leben und so viel Energie. Wie konnte mir das nur verloren gehen?

Fakt ist: Wenn ich einem 9 to 5 Job nachgehe, habe ich nicht die Zeit dafür mich den Sachen zu widmen, die ich liebe. Dass das nicht das Tanzen ist, habe ich mittlerweile eingesehen. Aber verdammt, es gibt da draußen so viele Dinge, die ich gern tun möchte. Ich will wieder Gesangsunterricht nehmen. Ich will verreisen. Ich will unter Leute gehen und Spaß haben.

Dafür brauche ich Geld und deswegen brauche ich irgendwie auf die ein oder andere Weise einen Job. Aber ein fester Job wird mich niemals glücklich machen können. Da bin ich mir so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Ich muss es also auf jeden Fall noch einmal versuchen mit der Selbständigkeit. Das steht fest. Ich darf keine Angst davor haben wieder zu scheitern, denn es gibt dazu praktisch keine Alternative. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, was ich alles falsch gemacht habe und ich werde dieselben Fehler kein zweites Mal machen. Hoffentlich.

Was mich an meinem Job am allermeisten stört, ist, dass ich vormittags arbeiten muss. Es tat mir so gut, den Vormittag für mich zu haben, meine Morgenseiten morgens zu schreiben und einen langsamen Start in den Tag zu haben. Auch als ich Nachmittags in der Eisdiele gearbeitet habe, war ich mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden. Nur am Geld hat es gemangelt.

Vielleicht sollte ich mich daher auch einfach erst einmal nach einem anderen Job umsehen, bei dem ich nicht Vormittags arbeiten muss. Vielleicht sollte ich auch einfach meine Arbeitszeiten so legen, dass ich Vormittags nicht arbeiten muss. Vielleicht weiß ich aber nicht, wie ich das bei meinem derzeitigen Job hinkriegen kann, um meine Stunden voll zu kriegen. De facto habe ich letztes Jahr weniger gearbeitet als jetzt. Dafür aber auch am Wochenende. Das war kein Problem.

Vielleicht ist alles doch nicht so alternativlos, wie es aussieht. Ich werde auf jeden Fall weiter nachdenken / brainstormen und vielleicht möchte sich ja jemand daran beteiligen. Hast du Ideen für Jobs, bei denen man Nachmittags / Abends arbeitet? Oder hast du eine andere Idee, wie ich meine Freiheit zurückerobern kann? Schreib sie mir in die Kommentare!