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Schlagwort: Mut

Große Träume | 6. bis 12. März 2017 » KW 10

Was war besonders gut?

  • Ich habe mir eine handschriftliche To-Do-Liste erstellt.
  • Ich habe recherchiert, recherchiert, recherchiert.
  • Der Traum der Selbständigkeit ist wieder zum Leben erwacht.
  • Ich war voller Tatendrang und Energie.
  • Ich habe viel nachgedacht, Möglichkeiten verglichen und grobe Pläne geschmiedet.
  • Ich habe begonnen, meine Blogartikel zu vertonen.

Besonders gut war auch dieses Video. Ich habe es mir bestimmt schon 5 Mal angeschaut. Es ist einfach genial.

Was will ich?

  • Ich will wieder eigene Projekte in Angriff und mein Leben in die Hand nehmen.
  • Ich will ortsunabhängig und selbstbestimmt arbeiten.
  • Ich träume davon zu reisen oder woanders zu leben.

Was habe ich mir vorgenommen?

  • Ich möchte ein paar Domains kündigen.
  • Ich habe mir vorgenommen, Miss Picky ein neues Layout zu verpassen.
  • Ich habe mir vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Es ist sehr wichtig, mir realistische Ziele zu setzen und mich nicht zu überfordern.

Wofür bin ich dankbar?

  • Ich bin dankbar, dass meine Lebensgeister endlich wieder zurück gekehrt sind.
  • Ich bin dankbar, dass ich gute Ideen habe und dass ich so viele Informationen finde.
  • Ich bin dankbar, dass ich ein Ziel und wieder eine Richtung habe.
  • Ich bin dankbar, dass es eindeutig vorwärts geht. An meiner Einstellung hat sich in dieser Woche so viel verändert, wie vorher in einem ganzen Monat nicht.
  • Ich bin dankbar, dass ich den Mut habe neue Wege zu beschreiten. Meine Blogposts als Podcast rauszugeben, hat doch noch mal eine ganz andere Qualität. Ich mache mich dadurch noch mehr angreifbar und gebe noch mehr von mir preis.

Das kleine Künstler-Ego | Samstag, 10. September 2016

Moin, ihr Seiten. Ich bin wieder im Krankenhaus. Aber in einem anderen Krankenhaus. Auf einer Station, die speziell für junge Leute ist. Es ist eigentlich ganz nett da. Alles ist freundlich, hell und die Aussicht ist fantastisch. Es gibt einen sehr schönen Garten.

Mir ging es nämlich wieder schlechter. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und auch sonst habe ich mich absolut komisch gefühlt. Nachdem ich mich dann am Morgen übergeben habe, entschied ich, ins Krankenhaus zu fahren. Ich hätte am Dienstag eh einen Termin gehabt. Jetzt bin ich halt schon früher da.

Wie es darüber hinaus weitergeht, weiß ich immer noch nicht so recht. Ich sehe weder eine lang- noch eine kurzfristige Perspektive. Ich muss aber weiter machen. Es hat mir Mut gemacht, mich auf der Station mit ein paar Mädels zu unterhalten, die schon länger mit diesen Themen zu tun haben.

Ich denke jetzt nicht mehr, dass ich mich zusammen reißen muss. Ich denke, dass ich Geduld brauche. So ein Energielevel, wie ich vor dem Krankenhaus hatte, werde ich so schnell wohl nicht wieder erreichen und es ist vielleicht auch besser so. Vielleicht auch nicht. Demut ist die Tugend der Stunde. Mit der Dankbarkeit hapert es noch.

Ich will versuchen, mein Selbstbewusstsein wieder soweit zusammen zu kratzen, dass ich wieder auf die Bühne gehen kann. Beim Classic Open Air habe ich mich so wohl gefühlt. Das ist meine Welt. Ich bin in Theater & Oper groß geworden. Ich fühle mich da zu Hause. Ich bin bloß nicht sicher, wie ich da einen Fuß in die Tür kriegen soll. Schließlich habe ich so gesehen keine professionelle Ausbildung in dem Bereich.

Classic Open Air was absolutely wonderful. Thank you #berlin for being my capital <3

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Eventuell könnte ich das noch nachholen, aber das wird mit viel Arbeit verbunden sein und am allerdringendsten brauche ich momentan einen Job.

Am Dienstag war ich ja beim Improtheater. Da will ich nächste Woche unbedingt wieder hingehen. Ich brauche Training. Ich brauche Erfahrung. Was ich auch probieren will, sind Lesebühnen oder Poetry Slams – aber damit hatte ich bisher gar nichts am Hut. Insofern ist die Hemmschwelle riesig!

Singen will ich unbedingt auch. Gerade weil ich so lange nicht gesungen habe und mich darin jetzt so richtig schlecht fühle, MUSS ich das machen. Alles, was es wert ist, gut getan zu werden, ist es auch wert, schlecht getan zu werden und am Anfang ist es IMMER schlecht, deswegen muss man es TROTZDEM machen, sonst wird es nie was.

Wenn ich in den letzten Jahren etwas über Kunst gelernt habe, dann das. Der einzige Weg, um den Perfektionismus zu überwinden ist, etwas einfach richtig schlecht zu machen, es wird dann irgendwann von allein besser. Sobald man aus dem Training ist, beginnt der Verfall. Und die Konkurrenz schläft nicht.

Es heißt also: Alle Zweifel beiseite schieben und dann Fake it till you make it. Wenn Tanzen keinen Spaß mehr macht, brauche ich etwas anderes, das meine Lebensgeister zurück bringt, damit ich mich wieder dem Ernst des Lebens widmen kann ohne zu kollabieren.

Königin der Kelche

Gelesen: Computerfrauen und Zuse

Computerfrauen

Computerfrauen von Ute Hoffmann

Computerfrauen. Welchen Anteil haben Frauen an Computergeschichte und -arbeit? von Ute Hoffmann ist eine 1987 erschienene Studie zu eben jener Fragestellung.

Die Autorin untersucht das Phänomen „Frauen und Technik“ anhand von 3 Themenkomplexen: Zunächst untersucht sie die Darstellung Ada Lovelaces als „Übersetzerin“ oder „erste Programmiererin“, sie widmet sich dem großen Anteil der Arbeit von Frauen in den Computerlaboren der 40er und 50er Jahre, um anschließend geschlechtsspezifische Unterschiede im Umgang mit Technik und den Anteil von Frauen an Berufen und Bildung in der Datenverarbeitung in der damaligen Gegenwart zu analysieren.

Den dritten Teil der Arbeit fand ich über alle Maßen erschreckend. Denn obwohl sich unser Verhältnis zur Technik seit den 80er Jahren vollständig gewandelt hat und viele Aussagen heute einfach nicht mehr gültig sind, hat sich doch insgesamt nicht viel verändert.