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Schlagwort: Neun der Kelche

Eine große Wundertüte | Freitag, 23. Juni 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern war ich wesentlich ruhiger und entspannter als am Tag zuvor. Ich bin gespannt, wie es heute wird. Mein Gemütszustand ist ja aktuell eine große Wundertüte, aus der ich mich großzügig bedienen darf. Dabei ist aber völlig unklar, was man rausholt, wenn man reingreift, was die Planung etwas erschwert.

Den gestrigen Tag habe ich gut durchgestanden. Nur war ich nach der Therapie auf einmal sooo müde und habe mich erstmal schlafen gelegt. Gestern Abend bin ich dann auch früh schlafen gegangen, mit dem Resultat, dass ich nun heute schon vor 6 wach bin und mich merkwürdig fühle.

Heute habe ich zugesagt, zu einem digitalen Nomadentreffen zu gehen. Wenn nicht eine Freundin von mir mitkommen würde, würde ich es wahrscheinlich sausen lassen, da ich mich gerade so instabil fühle und wenig Lust auf eine große Anzahl fremder Menschen habe. Aber vielleicht sollte ich mich von den Gefühlen auch nicht so verwirren lassen und meinen Alltag beherzt angehen.

Heute ist der letzte Tag des Jimdo Gründerslams und ich bin so aufgeregt, ob meine Idee überzeugen kann. Es würde mich irrsinnig freuen! Ich kann mir nicht vorstellen, den Hauptgewinn zu gewinnen, aber wenigstens eine Runde weiter würde ich gern kommen und mit Fachleuten über meine Idee sprechen.

Meine Idee ist noch gänzlich unausgereift und ich habe absolut keine Ahnung, wie ich mein Ziel erreichen kann. Ich bräuchte ein Team, ich bräuchte Kapital und wahrscheinlich würde die Sache erst nach langer Zeit Geld abwerfen, deswegen bin ich auch nicht sicher, ob es überhaupt lukrativ wäre. Es würde aber auf jeden Fall die Welt besser machen und ein Stück weit vereinfachen. Insofern scheint es mir in jedem Fall ein lohnenswertes Unterfangen zu sein.

Schließlich und endlich muss ich auch ein wenig Urlaub in meiner Komfortzone machen. Das steht auf jeden Fall auf meinem Plan und ich finde, es hört sich ganz fantastisch an, auch wenn ich nicht sicher bin, was es bedeutet. Für morgen habe ich mir vorgenommen, etwas zu kochen. Das habe ich schon lange nicht gemacht und ich bin sicher, dass es mir helfen wird, runterzukommen. Wirklich schade, dass ich nur für mich allein koche. Das macht nur halb so viel Spaß.

Meditieren | Mittwoch, 15. Februar 2017

Moin, ihr Seiten. Ich bin eine Hobby-Bloggerin. Bloggen ist ein Hobby von mir. Ich mache das aber nicht beruflich, was eigentlich schade ist. Gern würde ich mit meinen Blogs mehr Erfolg haben, sodass ich mich damit selbständig machen könnte, aber leider geht das nicht.

Mit dem Kochblog hätte das vielleicht sogar noch geklappt, aber die Voraussetzungen, um ein Kochblog zu betreiben, sind mittlerweile leider nicht mehr gegeben. Ich habe keine Kamera, ich habe kein Licht, ich koche nix. So ist der Stand der Dinge.

Dass ich mit meinem täglichen Tagebuch Geld verdienen könnte, wage ich ganz stark zu bezweifeln. Aber dass mein Bauchtanz-Blog nicht den Durchbruch gebracht hat, ist eigentlich echt schade. Das war doch eine gute Nische und hatte alle Voraussetzungen, um durch die Decke zu gehen. Ich hatte zumindest einen Plan.

Nur leider habe ich die Zielgruppe überschätzt. Es hat sich als nicht so lukrativ ergeben, wie ich mir das erhofft hätte und so könnte man sagen, dass ein weiteres Selbständigkeitsprojekt von mir gescheitert ist. (Nicht jetzt, schon vor 2 Jahren, aber trotzdem). Das zeigt aber auch, dass es selbst für mich andere Wege gibt mich selbständig zu machen als Tanzunterricht.

Ich muss es mir also nicht mehr so sehr zu Herzen nehmen, dass mein Tanzprojekt gescheitert ist, ich hatte ja vorher schon ein gescheitertes Projekt. Das ist bloß nicht so aufgefallen, weil ich es nebenher gemacht habe und nicht hauptberuflich.

A propos nebenbei. Ich habe eine 2,0 in meiner Klausur gekriegt. Damit kann ich echt leben.

Hmm. Aber wer weiß, vielleicht besteht ja Potential für ein neues Blogprojekt. Ich müsste nur eine neue Nische finden, die mich interessiert und das sollte am besten eine sein, die sich von Vornherein gut monetarisieren lässt.

Kochen war da ja optimal, das lässt sich super monetarisieren. Bauchtanz im Nachhinein nicht so gut. Zu wenig Partnerprogramme. Zu wenig GUTE Produkte.

Aber was würde mich interessieren? Darüber müsste ich noch einmal meditieren.

Auf in die Uni | Dienstag, 18. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Bwah! Ich will nicht in die Uni. Buhuhuhu. Was habe ich mir da nur eingebrockt? Muss das denn sein?

Es ist mir überhaupt nicht klar, wieso ich solche Panik davor schiebe. Ich fühle mich, als säße ich in der Falle. Entkommen kann ich nun nicht mehr. Ich muss da hin. Schließlich wollte ich es so.

Neun der KelcheMorgen muss ich zur Arbeit. Werde ich davor auch so eine schlimme Angst haben? Ist ja nicht auszuhalten. Tatsächlich fühle ich mich so schlecht, wie schon seit Wochen nicht mehr.

Alles Zetern und Jammern nutzt ja doch nichts. Ich muss da durch. Ich wünschte nur, es wäre ein bisschen leichter. Warum nur ist alles so schwer auf einmal? Es sind doch nur Lehrveranstaltungen. Die tun doch nicht weh.

Wobei es eigentlich schon gestern schlecht war. Meine Wohnung tut mir immer noch nicht gut. Ich fühle mich hier nicht zu Hause. Ich fühle mich hier nicht sicher. Ich fühle mich hier nicht wohl. Schon komisch das alles.

Lazy Sunday | Sonntag, 16. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Heute ist theoretisch mein letzter offizieller Gammeltag. Morgen sollte es mit dem Job losgehen und die Uni beginnt dann auch wirklich. Nach wie vor bin ich unschlüssig, ob ich das alles wirklich möchte, aber ich habe auch keine andere Wahl. Ich habe mich jetzt für diese Sachen entschieden und ich muss sie erst mal durchziehen.

Es ist auch schön, dass die Ungewissheit und das Durcheinander erst einmal ein Ende haben. Vielleicht wird dann alles andere auch besser. So nach und nach. Wann ich einen Therapieplatz kriege, steht noch in den Sternen. Ich habe auch ein bisschen Angst vor der Therapie. Ich weiß nicht, wie so etwas abläuft und was das bringt, aber theoretisch sollte es mir ja helfen und deswegen werde ich es machen.

Neun der KelcheNeue Verhaltensmuster lernen, wird mir sicher gut tun, damit ich mich nicht wieder in so eine blöde Situation reinmanövriere, in der der einzige Ausweg der Krankenwagen ist.

Ich frage mich auch wieder einmal, ob es gut ist, hier so öffentlich darüber zu sprechen, oder ob ich mir das lieber klemmen sollte. Alles, was Sie sagen, kann einmal gegen Sie verwendet werden. Und es scheinen tatsächlich auch ein paar Leute zu lesen, was ich hier schreibe, insofern sollte ich mich vielleicht nicht zu sicher fühlen 😀

Früh aufstehen muss ich nächste Woche dann auch. Eigentlich ist es mir relativ egal, wann ich aufstehe. Nur momentan versuche ich möglichst lange im Bett zu bleiben, damit die Tage etwas kürzer werden. Klingt komisch ist aber so. Ich stehe viel später auf, als ich aufwache. Ich ertrage die Tage immer noch nicht so gut und ich ziehe es vor, sie kurz zu halten. Ich schlafe viel zu viel. Meine Psyche soll sich erholen.

Langsam aber sicher | Donnerstag, 13. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Heute ist endlich mein Arzt-Termin, auf den ich einen ganzen Monat lang warten musste. Bin gespannt, was man mir bezüglich meiner Weiterbehandlung sagen wird. Ich hab ja irgendwie das Gefühl, dass dabei nichts rauskommt, aber man kann ja nicht wissen, vielleicht wird es auch voll der Durchbruch.

Ich habe mich entschieden, mich nicht länger runterziehen zu lassen, von allem, was so nervt und mich stattdessen wieder mal ein wenig proaktiver zu verhalten und nach Möglichkeiten umzuschauen. Ich hoffe, dass der Arbeitsvertrag heute in meinem Briefkasten landet, damit ich am Montag in meinem neuen Job durchstarten kann.

Neun der KelcheAußerdem kümmere ich mich mehr oder weniger liebevoll um meinen Haushalt. Nachdem ich gestern den ganzen Tag rumgegammelt habe, ist das Geschirr heute definitiv fällig!

Mittlerweile habe ich auf Miss Picky 36 Morgenseiten veröffentlicht und 28 Tarotkarten. Ich nutze die Tarotkarten als zufällige oder schicksalsbehaftete Verknüpfung der einzelnen Tage. So dass ich hin und wieder mal alte Beiträge durchlese und schaue, an welchem Punkt ich früher einmal war.

Zur Zeit sind es noch zu wenig Beiträge, um Listen von Einträgen zu generieren. Auf meinem alten Blog hat das super funktioniert. Ich weiß nur andererseits nicht, inwiefern mir das Inspiration gibt oder mich weiterbringt. Aber theoretisch soll es einen Einblick in mein Gefühlschaos geben.

Heute fühle ich mich einigermaßen zuversichtlich, nachdem ich gestern Abend ein paar Entscheidungen getroffen habe. Andererseits fühle ich mich auch immer noch ein bisschen überfordert von der harten Realität und so werde ich es langsam angehen. Einen Schritt nach dem anderen.