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Schlagwort: Rad des Schicksals

Ruhig, Brauner! | Dienstag, 27. Juni 2017

Moin, ihr Seiten. Nachdem ich gestern den ganzen Abend Candy Crush gespielt habe, ging es mir schon deutlich besser. Wie es heute wird, weiß ich nicht. Ich beobachte das weiter und möchte nichts versprechen. Zumindest ist dieses kontinuierliche innere Rauschen verschwunden und ich hoffe, es kommt auch nicht wieder.

Ich habe jetzt Zeit es ruhig angehen zu lassen und mich um mich zu kümmern, da ich die ganze Woche krank geschrieben bin. Ich hoffe, meine Konzentrationsfähigkeit kommt langsam zurück, sodass ich mich endlich mal wieder meinen 30 Seiten widmen kann. Darüber hinaus will ich mich meinem Haushalt widmen. Aufräumen, abwaschen, einkaufen, kochen.

Sinnlos durch die Weltgeschichte spazieren möchte ich eigentlich nicht mehr. Stattdessen möchte ich schon gern etwas sinnvolles tun, weiß aber nicht, wie das aussehen soll. Wahrscheinlicher ist aber, dass ich diese Woche komplett vergammeln werde. Ich hoffe sehr, dass ich in der nächsten Woche wieder in der Lage bin arbeiten zu gehen.

Auf meine Reise kann ich mich gerade gar nicht freuen. Zu tief sitzt die Angst, dass es mir bis dahin nicht gut gehen wird und alles in einem Fiasko endet. Warum habe ich mir auch so eine große Reise vorgenommen? Es wäre alles viel risikoärmer, wenn ich in Europa bleiben würde und mir hier etwas schönes ansähe. Genug zu erkunden gibt es hier ja definitiv.

Auch der Traum von der Selbständigkeit macht mir gerade eher Angst als Motivation. Wenn ich selbständig bin, kann ich mich nicht einfach mal eine Woche krankschreiben lassen. Dann muss ich Augen zu und durch sagen und meinen Lebensunterhalt trotzdem irgendwie verdienen. Deswegen ist es gerade so wie es ist ganz gut und ich habe keinen Grund zu klagen.

Wenn mir die Konzentration schon so leicht abhanden kommt, wie soll ich dann als Selbständige kontinuierlich arbeiten? Es ist noch ein weiter Weg. Mit meiner Wohnsituation bin ich auch unzufrieden, sehe aber nicht, wie ich daran etwas ändern kann. Ich habe mir die Suppe eingebrockt, ich muss sie auch auslöffeln. Geduld muss ich haben, worauf ich aber warte, kann ich auch nicht sagen.

Gestern habe ich gedacht, ich müsste mir vielleicht mal wieder einen Wunsch erfüllen und habe in mein Wunschbuch geschaut. Etwas leicht umsetzbares habe ich dort aber nicht gefunden, es sind alles größere Projekte, die der Vorbereitung bedürfen. Ich hoffe sehr, dass mein Gesundheitszustand sich stabilisiert und ich später noch einmal die Motivation finden werde mich vor den Computer zu setzen und etwas zu arbeiten. Drückt mir die Daumen, dass ich das schaffe.

Quo vadis? | Sonntag, 30. April 2017

Moin, ihr Seiten. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten endlich wieder mein eigener Boss zu sein. Ich hoffe sehr, dass der Web-Developer Kurs mir dabei hilft, bisher sieht es aber danach aus, als würden dort nur die absoluten Basics behandelt und in HTML und CSS bin ich ja bereits ziemlich fit.

Ich habe also einen langen Weg vor mir und ich werde mir wohl meinen eigenen Lernplan zusammen stellen müssen, wenn ich mit dem Kurs durch bin. Gestern habe ich schon mal nach Übungsprojekten gesucht, die man in Javascript machen kann, bin aber nicht so recht fündig geworden. Eventuell muss ich mir meine eigenen Herausforderungen ausdenken.

Das Gleiche habe ich ja schon einmal für PHP gemacht. Damals habe ich ein eigenes WordPress Template erstellt, was gar nicht sooo schwer war. Aber mittlerweile sind die Templates so komplex geworden, dass ich mir kaum vorstellen kann, da mitzuhalten. Vielleicht muss ich das aber auch gar nicht.

Gestern war ich bei einem Konzert der syrischen Gruppe Musiqana. Anschließend habe ich mich noch mit einem Couchsurfer getroffen. Wir waren am Tegeler Hafen. Dort ist es wirklich sehr schön. Tagsüber wahrscheinlich sogar noch schöner.

Ich finde es schade, dass es in Berlin so eine große Szene an Orientalischen Bands und Konzerten gibt, die so völlig frei von Orientalischen Tänzerinnen ist. Es ist so schade, dass die Leute nicht zusammen arbeiten. Die Musiker würden von der Zusammenarbeit mit Tänzerinnen auch profitieren, es würde ihre Konzerte wirklich aufwerten, aber anscheinend sieht das niemand außer mir.

Mich macht das wirklich, wirklich traurig. Es zeigt mir auch, wie wenig ich mit meiner Arbeit erreicht habe. Gleichzeitig hat mich das Konzert aber auch noch aus anderen Gründen traurig gemacht. Schließlich soll es bei mir mit der Tanzerei jetzt vorbei sein und ich habe noch nichts gefunden, um dieses Vakuum in meinem Leben zu füllen. Naja, noch herrscht kein wirkliches Vakuum, ich gebe ja noch Unterricht.

Aber Auftritte mache ich schon lange keine mehr und ich weiß nicht, ob ich noch mal welche machen werde. Vielleicht würde ich es sogar machen. Auf jeden Fall kann ich mir gar nicht vorstellen, ein komplett kunstfreies Leben als Webentwicklerin zu führen. Irgendeine kreative Entfaltungsmöglichkeit brauche ich auf jeden Fall. Was es aber sein wird, steht momentan noch in den Sternen, denn auch das Singen pausiert momentan bei mir.

Irgendwie fühle ich mich momentan nicht selbstbewusst genug, um auf die Bühne zu gehen. Vielleicht würde mir das Proben aber auch das Selbstbewusstsein geben und ich muss es nur mal schaffen über meinen Schatten zu springen und etwas in Angriff zu nehmen. Fakt ist aber auch mal, dass mein Alltag momentan schon ziemlich voll gepackt ist und ich nicht so recht weiß, wo ich es unterbringen soll.

Klar, wenn der Wille da wäre, würde sich auch ein Weg finden, aber daran hapert es ja gerade. Ich verbuche meine mangelnde Motivation einfach mal unter Regeneration von meiner Krankheit und konzentriere mich erstmal auf andere Dinge: Leute kennen lernen, Reisen planen, mich weiterbilden.