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Schlagwort: Sängerin

Spätsommer | Montag, 12. September 2016

Moin, ihr Seiten. Heute vor einem Jahr bin ich beim Panke-Parcours aufgetreten. Ich höre mir gerade die Videos davon an. Nicht schön, aber selten 😉 War auch erst mein zweiter Auftritt als Sängerin arabischer Lieder. Weiterverfolgt habe ich dieses Projekt danach aus verschiedenen Gründen nicht mehr.

Montag ist immer der Tag, an dem ich mir die Beiträge der vorangegangenen Woche durchlese und schaue, welche Änderungen sich ergeben haben. Was war gut, was war schlecht, woran sollte ich weiter arbeiten. Ich denke, die letzte Woche war zwar ziemlich zähflüssig, aber es geht langsam aufwärts.

Immerhin habe ich schon 11 Morgenseiten veröffentlicht. Mindestens 30 will ich schaffen, dann wird alles viel leichter sein. Das wird hoffentlich auch meinen inneren Giftzwerg überzeugen. Was für einen Job ich mir suchen will, habe ich auch immer noch nicht entschieden. Naja, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Die Frage nach der Notwendigkeit einer künstlerischen Neuorientierung steht auch immer noch im Raum. Should I stay or should I go? Und wie könnte ein Kompromiss aussehen, mit dem alle meine Persönlichkeitsanteile zufrieden wären? Mehr auf die Launen/Gefühle hören? Oder lieber Zähne zusammen beißen und Durststrecken realistisch betrachten?

Wie weit ich mit meiner künstlerischen Entwicklung bin, ist wirklich fraglich. Ich denke, es gibt noch viel zu tun und viel zu lernen. Ich habe noch viel vor mir und das – so kann ich nun wieder sagen – ist doch ein großes Glück. Wär doch schlimm, wenn ich alles schon erreicht hätte.

Schwimmen wird wohl nichts diese Woche, aber zum Improtheater will ich auf jeden Fall gehen. Darüber hinaus weiß ich nicht so recht. Die Verzweiflung ist erstmal weg, aber das wird wohl an den Medikamenten liegen. Deswegen bleibe ich noch ein paar Tage im Krankenhaus und versuche langsam wieder Fuß in meinem Alltag zu fassen. Es ist gut, dass es viel Ausgang gibt. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob ich es alleine schon schaffen würde.

Die Motivation kommt langsam, aber sicher zurück. Die Gedanken rasen nicht mehr. Viel zu berichten gibt es trotzdem nicht. Im Krankenhaus ist gar nichts los. Ich habe mich sehr gelangweilt heute. In nur zwei Tagen habe ich ein ganzes Buch gelesen. Das heißt doch, das Hirn läuft wieder 🙂

Bei der Hitze ist es aber vielleicht auch besser zu chillen, draußen zu sitzen und sich nicht zu viele Sorgen zu machen. Der Herbst und Winter ist schon näher, als gedacht. Immerhin haben wir schon Mitte September.

Gern würde ich diese Woche unter ein Motto stellen. Mir fällt bloß gar nichts ein. Ehrgeiz ist gerade null vorhanden. Vielleicht macht der endlich mal Urlaub. Verdient hätte er es, denn er hat den ganzen Juli und August hart gearbeitet, auch wenn mir faktisch die Hände gebunden waren, um irgendwas davon umzusetzen.

Meine Tanzkurse mache ich diese Woche auf jeden Fall und dann wird sich bestimmt auch langsam wieder ein Alltagsgefühl einstellen und dieses permanente Alarmgefühl weggehen. Ich wünsche es mir so sehr!

Der Turm