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Schlagwort: Sascha Lobo

Die Überschrift hab ich vergessen

Kurznachrichten KW 46

  • Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Kartoffelpuffer gemacht. Und sie total versalzen 🙁
  • Darauf hat die Welt gewartet: facebook führt Pärchen-Profile ein. Auf denen kann man dann wohl vom ersten Kennenlernen bis zum Ehekrach oder Fremdgehen alle Beziehungsabenteuer mit der interessierten Öffentlichkeit teilen. Mensch, Mensch, Mensch….
  • „Du gibst mir was von deinem Größenwahn und ich geb dir was von meiner Zielstrebigkeit, dann sind wir unbesiegbar.“ „Ja…, wir verfolgen dann unmögliche Ziele und können niemals damit aufhören. Klasse…“
  • Die einzige weihnachtliche Leckerei, die ich mir bislang gegönnt habe, ist eine Packung Marzipankartoffeln. Yummy! Desweiteren harre ich aus bis zum 1. Advent. Das ganze Weihnachtsgedöns hängt einem noch früh genug aus den Ohren heraus…
  • Gelesen:
    Kathrin Passig & Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin *** (3/5)
  • Gesehen: Die Bourne Verschwörung ** (2/5)
  • Suchbegriff der Woche: bilder zum thema woran muß ich mich erinnern
  • Meistgelesener ArtikelDie Blogparade mit der Eule.

Inhalator mit Gesicht
Foto: Der Metabølist

Was noch so war oder sein wird

Arbeit 2.0 – Literatur

Die Bachelorarbeit ist fertig und ich kann nun endlich den letzten Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0 präsentieren. Für alle, die sich also für das Thema Arbeit 2.0 interessieren, sind hier ein paar alphabetisch sortierte Buchtipps.

Zygmunt Bauman:

Verworfenes Leben. Die Ausgegrenzten der Moderne

Über die Verlierer der Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgeht.

In seinem neuen Buch blickt Zygmunt Bauman hinter die Kulissen unserer globalisierten Gegenwart.

Seine These trifft den Kern der neuzeitlichen Rationalität: Ein Ergebnis von Modernisierungsprozessen besteht in der Exklusion von Menschen aus den sozialen, nationalstaatlichen und kulturellen Zusammenhängen.

Ortlose Migranten, Flüchtlinge und für »überflüssig« gehaltene Menschen – in ihrem Schicksal manifestiert sich die Tatsache, daß die Entwicklung der modernen Gesellschaften in ökonomischer und politischer Hinsicht nicht etwa in der Integration aller besteht.

Frithjof Bergmann:

Neue Arbeit, neue Kultur: Ein Manifest

Berufung statt Beruf!

Wir leiden nicht nur an schwindenden Arbeitsplätzen, sondern vor allem auch an dem, was der Philosoph Hegel „die Armut der Begierde“ nannte. Gemeint ist damit die Unfähigkeit, Wünsche zu äußern und eigene Projekte zu realisieren.

Nicht zuletzt deshalb klammern wir uns an Jobs, die nicht nur unseren Lebensunterhalt, sondern auch unseren Platz in der Gesellschaft sichern – selbst dann, wenn sie unbefriedigend sind. Und wir verzweifeln übermäßig, wenn wir sie verlieren.

Um Abhilfe zu schaffen, müssen wir uns mehr auf das besinnen, was wir „wirklich wirklich wollen“.