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Schlagwort: Sechs der Schwerter

Was zählt | Sonntag, 10. September 2017

Moin, ihr Seiten. Heute habe ich gar keine Lust irgendetwas zu schreiben, will diese Gewohnheit aber auch nicht aufgeben und so klammere ich mich daran. Zu wenig Gewohnheiten habe ich in meinem Leben. Gerade in der letzten Zeit hat sich so vieles verändert, vor allem in meinem Mindset, wie man so schön neudeutsch sagt.

Gestern habe ich tatsächlich gekocht, was ich wirklich schon lange nicht gemacht habe. Außerdem habe ich Himbeerschnaps angesetzt. Ja, ich habe wieder Lust Dinge in Alkohol aufzulösen. Das ist eine Art von Hexenküche, die mir gefällt. Außerdem schmecken selbstgemachte Liköre so! viel besser, als alles, was man in Geschäften erwerben kann, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

Ich versuche wenig nachzudenken, mich abzulenken und mich nicht hinunter ziehen zu lassen. Leicht fällt das gerade nicht. Ich weiß nicht, wie langfristig ich planen kann oder sollte, wünsche ich mir doch mein Leben nicht dauerhaft allein gestalten zu müssen.

Ich lese wieder über die Liebe. Bereits im Urlaub habe ich Warum Liebe weh tut: Eine soziologische Erklärung von Eva Illouz gelesen. Nun lese ich Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht, das ich zufällig auf der Straße gefunden habe. Jemand anderes wollte es wohl loswerden.

Auch zufällig auf der Straße gefunden, allerdings nicht hier sondern in Jerusalem, habe ich eine englische Übersetzung des Korans, sowie ein deutschsprachiges Buch über Mohammed. Beide Bücher habe ich mir unter den Nagel gerissen und für meine Weiterbildung reserviert.

Wöchentliche Rückblicke möchte ich aktuell nicht mehr machen. Ich interessiere mich einfach nicht mehr so sehr dafür das Beste aus jedem Tag zu machen, sondern versuche einfach nur mich irgendwie interessant zu beschäftigen und weniger Effizienz-orientiert zu denken.

Dabei kann man nicht sagen, dass ich nicht an Zielen arbeite, das tue ich momentan wahrscheinlich sogar stärker als zuvor. Zur Zeit liegt der Fokus einfach auf meinen Fremdsprachen-Kenntnissen. Mit dem Wiederholen des Arabischkurses habe ich gestern begonnen und hoffe darauf bei der Prüfung das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Sprachkenntnisse sind etwas, das immer nützlich ist, Abschlüsse hin oder her. Wie das mit meinem Studium aussieht, ist eine ganz andere Frage. Ich schwanke ganz stark zwischen durchziehen und hinschmeißen.

Genau richtig für einen Montag | Montag, 8. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Eine neue Woche beginnt. Dieses Mal ist es eine typische Woche ohne längere Feiertage. Das heißt, ich muss heute arbeiten. Viel mehr gibt es über diesen Tag auch eigentlich nicht zu sagen. Für meine Projekte werde ich keine Zeit haben, was schade ist. Eventuell werde ich auf Arbeit an einer Webseite arbeiten können, aber das weiß ich jetzt noch nicht.

Gestern das Konzert war eigentlich ziemlich gut. Der ganze Gendarmenmarkt war voller Russen. Ein Bild, das man auch nicht aller Tage sieht. Morgen habe ich meinen Termin beim Arbeitsamt. Wenn es nach mir ginge, könnte ich mir den eigentlich direkt klemmen, aber es geht ja nicht nach mir. Die deutsche Bürokratie ist einfach langsamer als meine Zukunftsplanung und das, was ich vor ein paar Monaten noch wollte, hat sich nun in Luft aufgelöst.

Es wäre so schön, wenn ich genug Kunden hätte, um mir ein Einkommen zu sichern, dann müsste ich nicht mehr festangestellt irgendwo arbeiten. Ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis ich dieses Ziel erreichen kann.

Heute wird es auf jeden Fall noch nicht so weit sein und auch für die nächsten drei Monate habe ich mir ja vorgenommen mich intensiv weiterzubilden. Aber dann. Was wird dann?

Nach dem Konzert habe ich gestern darüber nachgedacht, ob ich nicht vielleicht Gitarre lernen sollte. Hey, endlich ein neues Lernprojekt. Es macht mir einfach Spaß, neue Lernprojekte in Angriff zu nehmen, aber momentan habe ich keine Kapazitäten dafür, deswegen muss das definitiv erst einmal warten.

Wenn ich aber Gitarre spielen könnte, dann könnte ich mich selbst begleiten und ein paar Lieder einstudieren, mit denen ich es bei Open Stages probieren könnte. Ob ich dann noch Gesangsunterricht nehmen will oder nicht, kann ich ja dann entscheiden.

Fakt ist: Solange ich einen Job habe, will ich keinen Gesangsunterricht nehmen, das sind mir einfach alles viel zu viele Termine. Ich bin so schon komplett ausgelastet mit Arbeit, Tanzunterricht und Therapie. Klar, den Dienstag habe ich frei, aber es wäre schon schön, wenn das auch so bleibt.

Nachdem ich gestern gesehen habe, wie einfach es ist, einen Online-Shop unter WordPress einzurichten, denke ich nun auch darüber nach, ob ich nicht etwas hätte, das ich verkaufen könnte. Leider fällt mir aber nichts rechtes ein. Ich müsste neuen Content produzieren und was das sein sollte, weiß ich jetzt auch nicht.

Heute fühle ich mich auf jeden Fall ziemlich energiegeladen und ausgeschlafen. Genau richtig für einen Montag. Es wäre optimal jetzt an meinen Sachen weiterzuarbeiten, geht aber leider nicht. Ich könnte mich darüber noch eine Weile beklagen. Das wäre aber weder besonders unterhaltsam noch besonders zielführend. Deswegen werde ich jetzt das Laptop einfach zuklappen und mich meinem Frühstück widmen.

Das liebe Geld | Samstag, 25. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich habe gerade gesehen, dass man sogar als Putzfrau mehr verdienen kann, als ich es aktuell in meinem Job tue. Das hat mich sehr wütend gemacht. Meine berufliche Situation ist also momentan untragbar. Unabhängig davon, ob ich mich selbständig machen will.

Es gibt momentan zwei Alternativen: Ein anderer Job oder die Selbständigkeit. Vielleicht auch beides gleichzeitig. Wenn ich mit der Selbständigkeit ein bisschen mehr einnehmen würde, könnte ich mir vielleicht einen Job mit weniger Stunden leisten. Nur 10 statt 20. Dann hätte ich auch mehr Zeit mich um mein Business zu kümmern.

Ich muss eigentlich sagen, dass ich gern einen Saisonjob hätte. Erdbeeren verkaufen oder Eis. Das macht Spaß. Da ist man draußen und kommt mit vielen Menschen in Kontakt. Sehr gern würde ich auch in einem Hotel als Rezeptionistin arbeiten. Das könnte ich mir auch voll gut vorstellen.

Damit bin ich also wieder an dem Punkt angekommen, an dem sich bei mir alles um Geld dreht. Ich. brauche. mehr. davon. Ich kann auch nicht mehr sparen oder auf Sachen verzichten, da ich in dieser Hinsicht schon am äußersten Ende bin. Das Einzige, woran ich wirklich sparen könnte, sind Zigaretten. Aber irgendwie bin ich noch nicht so weit, dass ich es lassen könnte.

Ich mag diesen Zustand verrückt nach Geld zu sein gar nicht. Aber Fakt ist, dass ich einen normalen Lebensunterhalt verdient habe. Ständig am Existenzminimum rumzukratzen geht auf Dauer einfach an die Substanz. Deswegen werde ich auch meinen Job nicht einfach so kündigen. Trotzdem geht mir das alles wahnsinnig auf die Nerven!

Ich habe das jetzt alles schon dreitausend Mal durchgerechnet. Es wäre möglich und es wäre wahrscheinlich gar nicht mal so unrealistisch. Ich müsste nur endlich aus dem Arsch kommen. Kann mir mal bitte jemand einen Schubs geben? Oder mich an die Hand nehmen?

Wieder besser | Sonntag, 15. Januar 2017

Moin, ihr Seiten. Heute fühle ich mich schon besser. Zumindest habe ich mich bis jetzt nicht übergeben. Es ist aber noch zu früh, um festzustellen, ob das ein dauerhafter Zustand ist oder nur eine kurze Phase. Ich hoffe natürlich, dass es mit der Kotzerei ein Ende hat.

Draußen schneit es schon wieder. Dieses ganze Hin und Her mit dem Wetter ist schon ziemlich nervig. Erst Schnee, dann Regen, alles taut weg, dann wieder Schnee usw. Von mir aus soll es mal schneien und dann ein bisschen liegen bleiben, damit man sich daran erfreuen kann. Aber so macht es doch keinen Spaß.

Heute muss ich unbedingt meine Hausaufgaben machen. Darüber hinaus steht eigentlich nichts an. Das heißt ich kann den Tag wundervoll vergammeln. Vielleicht mein Buch zu Ende lesen. Schade, dass die Bibliothek sonntags geschlossen hat. Ich könnte auch ein bisschen in meinem Malbuch malen.

Darüber hinaus sollte ich mal probieren etwas zu essen und schauen, ob es in meinem Magen bleibt. Das wäre überaus toll. Es ist ja schon ein bisschen ärgerlich ausgerechnet am Wochenende krank zu werden.

Gestern bin ich mit meinem Jahresrückblick fertig geworden. Es war wirklich ein ausgesprochen ereignisreiches Jahr, mit guten und schlechten Sachen. Die erste Jahreshälfte war besonders ereignisreich, die zweite Jahreshälfte war besonders schlecht. Zumindest von meinen Gefühlen her. Aus objektiver Sicht mag es sich vielleicht umgekehrt verhalten. Aus meinem Standpunkt war es aber so.