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Schlagwort: Sieben der Stäbe

Das richtige Maß | Mittwoch, 13. September 2017

Moin, ihr Seiten. Ein neuer Tag, ein neuer Versuch. Weiterlernen, lernen, lernen, obwohl es mir schon zum Halse raushängt. Leider kann ich heute nicht zum Kontorsionskurs gehen, weil der schon ausgebucht war. Auch sonst habe ich heute nichts weiter geplant. Gestern meine Berufsberatung war gut. Mein Leben ist durchorganisiert und ich stehe auf festen Beinen.

Was mit den großen Ambitionen ist, ist weiterhin unklar. Vielleicht sollte ich sie einfach begraben. Es gibt so vieles, was ich gerne vergessen möchte. Aber ich kann nicht. Also lerne ich Vokabeln. So ist wenigstens mein Kopf beschäftigt. Ich war ja immer gut darin, den Eindruck zu vermitteln, dass ich mein Leben im Griff habe, selbst wenn ich auf glühenden Kohlen sitze.

Jetzt ist es zum Glück nicht mehr so schlimm, aber gut ist es auch nicht. Ich mache eine Beschäftigungstherapie. Kontrastprogramm zu dem, was ich vorher gemacht habe. Weniger auf meine Launen hören und mehr Verpflichtungen nachgehen. Zu viel Freiheit ist für meinen Geist offensichtlich nicht gut. Zu vielen Möglichkeiten stehe ich hilflos gegenüber, paralysiert geradezu.

Es heißt also, sich auf irgendetwas festzulegen und das durchzuziehen. Zumindest mittelfristig. Was in drei Jahren sein wird, ist momentan einfach nicht abzusehen. Ich möchte eigentlich über ganz andere Dinge nachdenken und auf ganz anderer Grundlage planen. Leider fehlt mir diese Grundlage.

Jetzt kommt auch noch der Winter. Es bedrückt mich, dass es schon um 8 dunkel wird.  Ich habe schon gar keine Lust mehr Abends irgendetwas zu machen. Der letzte Winter war sehr, sehr schlimm. Ich hoffe, dass dieser besser wird.

Wahrscheinlich ist, dass es eine Qual wird, da ich viele Verpflichtungen habe und wohl nur wenig Freiheiten haben werde. Ich hoffe trotzdem, dass ich dieses Semester Arabisch machen kann. Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich es hassen werde, 4 Tage die Woche dort hinzutingeln.

1,2,3 im Sauseschritt | Samstag, 20. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Die Zeit rennt. Wahnsinn, dass wir schon wieder Wochenende haben und der Monat ist auch bald rum. So ist das also, wenn man Spaß hat bzw. ununterbrochen arbeitet. Ich habe jetzt für nächste Woche meine Arbeitszeiten angepasst. Ich will den langen Montag loswerden und dafür lieber Montag und Dienstag jeweils 4 Stunden arbeiten. Dann habe ich zwar keinen freien Tag mehr, aber hey, es gibt ja noch das Wochenende.

Ich erhoffe mir, dass der Job dadurch entspannter wird und mehr Spaß macht. Theoretisch arbeite ich ja schon in der richtigen Branche und ich kriege auch hin und wieder die Aufgabe Designvorlagen umzusetzen. Insofern ist das also an sich gar nicht so verkehrt diesen Job zu machen.

Wenn das Tanzen wegfällt, habe ich nur noch diesen Job und dann wird mein Leben sowieso viel entspannter, weil nur 4 Stunden pro Tag zu arbeiten, sollte eigentlich gechillt sein und mir viel Raum geben, mich um meine weiteren Projekte zu kümmern.

Für das Wochenende habe ich mir gar nichts vorgenommen. Ich habe genug Arbeit, die auf mich wartet. Außerdem will ich ja noch jQuery lernen. Und Einkaufen gehen. Und ehe ich mich versehe, ist der Tag auch schon wieder um.

Meine Anmeldung für das Ada Lovelace Festival hat geklappt, das heißt ich werde im Oktober zum ersten Mal in meinem Leben an so einer Konferenz teilnehmen. Ich bin gespannt. Gern wollte ich hier ein Video von der Konferenz einfügen, aber die Veranstalter haben eine Domainsperre auf das Video gelegt. So etwas nerviges! Mache ich halt keine Werbung für sie.

Der Weg ist lang | Dienstag, 2. Mai 2017

Moin, ihr Seiten. Gestern war ich zum ersten Mal in meinem Leben Golf spielen. Cross-Golf. Mit einem Couchsurfer. War ganz lustig, obwohl ich mich natürlich ziemlich doof angestellt habe. Jetzt höre ich BBC Arabia und schreibe mir mit einem Sprachpartner auf facebook. Außerdem möchte ich an meinem Trello Clone weiterarbeiten. Ich habe gestern die Header Bar fertig gestellt, aber weiter bin ich noch nicht gekommen.

Heute habe ich einen Skype-Call nach Palästina. Ich bin sehr gespannt, was man mir sagen wird. Sollte es tatsächlich klappen mit dieser Reise? Ich bin schon ganz aufgeregt. Aber bis zu dem Call sind es noch ein paar Stunden.

Wenn ich mir anschaue, was ich noch alles lernen muss, um ein richtiger Web-Developer zu sein, wird mir ganz anders. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles alleine hinkriegen soll. Für diesen Monat steht Javascript auf dem Programm. Ich möchte darin eine gewisse Sicherheit erlangen.

Die Kurse, die ich mache und gemacht habe, gehen hier aber nicht besonders in die Tiefe. Man wird nur mit den Grundlagen vertraut gemacht und muss sich die Programmiererfahrung dann irgendwo anders holen.

Ich habe eine tolle Challenge gefunden: 30 Tage Javascript. Aber leider funktionieren die Videos bei mir nicht, deswegen kann ich es nicht machen. Sehr schade! Ein kleines Script habe ich geschrieben, bei dem man Kreise verschwinden lassen muss, wenn man auf sie raufklickt. Nicht sehr komplex, aber eben auch nur der Anfang. Bin gespannt, ob es mir gelingen wird, Trello nachzubauen.

Katzenleben | Samstag, 29. Oktober 2016

Moin, ihr Seiten. Obwohl ich vom Nutzen der Morgenseiten (Kreativitätsanregung… hahaha) langsam nicht mehr so richtig überzeugt bin, gefällt es mir doch immer wieder ältere Beiträge durchzulesen und ich denke mir dann: Gut, dass du das aufgeschrieben hast.

Das heißt, die Morgenseiten werden auf jeden Fall bleiben, auch wenn ich mich dafür jedes Mal abquäle und sie vielleicht nicht unbedingts morgens schreiben werde. Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Also Augen zu und durch.

Sieben der STäbeDie Katze hat gefressen und will jetzt raus. Liebend gern würde ich mit ihr tauschen. Den halben Tag schlafen, fressen, spazieren gehen, Katzenbusiness erledigen. Erstmal putzen! Das geht immer. So als Katze jedenfalls.

Als Mensch sieht das schon anders aus. Vielzählige Pflichten gilt es zu erledigen. Der Haushalt muss in Ordnung gehalten werden, man muss für sich selbst und Andere sorgen und schließlich und endlich ruft immer wieder die Arbeit.

Mein Job ist bislang noch okay. Ich werde mich hoffentlich dran gewöhnen.