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Schlagwort: Sonne

Es wird wärmer | Montag, 13. Februar 2017

Moin, ihr Seiten. Heute war also die Klausur und ich muss sagen, sie war echt ein Witz. Mit so etwas einfachem hatte ich echt nicht gerechnet. Ich war die Erste, die fertig war. Nun werde ich wohl nicht alles richtig haben, aber dafür, dass ich mich so gut wie gar nicht vorbereitet habe, habe ich doch ziemlich viel gewusst.

Das Semester sollte ich damit also in der Tasche haben. Bleibt die Frage, wie es mit den nächsten Semestern weitergeht. Soll ich fortsetzen? Soll ich weiter mitmachen oder soll ich es ausbummeln lassen? Mal sehen, mal sehen. Ich schaue mal, wie für nächstes Semester der Stundenplan aussehen würde und dann entscheide ich mich. Für die übernächsten beiden Semestern könnte ich mir ja noch den Arabisch-Kurs gönnen, aber dann ist wirklich Schluss. Hebräisch will ich nun echt nicht auch noch lernen.

Nicht, dass es nachher so läuft, dass ich – zack noch ein Semester – zack noch ein Semester – und am Ende dann doch noch einen Studienabschluss in der Tasche hab. Das kann doch wirklich keiner wollen.

Zur Feier des Tages bestelle ich mir heute ein neues Handy. Dann kann ich endlich Pokemon Go spielen. Darauf habe ich Lust. Obwohl ich nicht sicher bin, ob es wirklich was taugt und so viel Spaß machen wird, wie die GameBoy Version, aber es juckt mir doch in den Fingern es auszuprobieren.

Heute war der erste Tag in diesem Jahr, an dem ich draußen nicht gefroren habe. Es waren so um die 0 Grad und die Sonne schien. Diese Woche soll es insgesamt etwas wärmer werden. 5-9 Grad sind angesagt. Das lässt doch hoffen. Wenn die Sonne scheint, geht es mir IMMER besser, als wenn es grau draußen ist. Fact!

Wunschkonzert | Mittwoch, 14. September 2016

Moin, ihr Seiten. Die Sonne steht schon hoch am Himmel. Als ich aufgewacht bin, war sie ganz rot. Der Tag sieht freundlich aus, wie auch schon die Tage zuvor. Anderthalb Stunden habe ich noch zu Hause. Dann muss ich wieder ins Krankenhaus.

Ich daddle so vor mich hin und versuche etwas zu finden, was mir Freude bereiten könnte, finde aber nichts. Nach wie vor denke ich darüber nach, wie ich mein Leben ändern könnte, da ich aber absolut kein Geld habe, fallen die meisten Sachen flach.

Ich sollte wirklich öfter ausgehen. Für die nächste Zeit habe ich mir vorgenommen einmal pro Woche Schwimmen zu gehen, zum Improtheater, Tanzunterricht 3x pro Woche und dann kommen ja ab Oktober noch so ein paar Vorlesungen etc. dazu. Außerdem brauche ich nach wie vor einen Job.

Früher habe ich es sehr genossen, allein zu sein und ich konnte mich immer selbst beschäftigen. Zur Zeit fällt mir das sehr schwer. Am Computer zu sitzen macht mir gar keinen Spaß. Ich kann mich auch nicht dazu aufraffen über einen längeren Zeitraum konzentriert zu arbeiten. Dabei brauche ich eigentlich nichts dringender als ein Projekt, das mich voll in Beschlag nimmt.

Mit den Mitmenschen läuft es auch alles andere als gut. Ich sehe mich irgendwie nicht in der Lage den Kontakt aufrecht zu erhalten. Vor einem Monat noch habe ich jeden Tag allen möglichen Leuten geschrieben. Mittlerweile fällt es mir sogar schwer auf Nachrichten zu antworten. Ich bin irgendwie völlig lethargisch. Wenn ich allein bin, bin ich unzufrieden. Wenn jemand anderes da ist, gehen mir diejenigen allzu schnell auf die Nerven.

Einerseits nutzt es gar nichts im Krankenhaus rumzuhängen. Andererseits nutzt es gar nichts zu Hause rumzuhängen. Noch nie in meinem Leben habe ich in so einem Loch gesteckt und ich weiß gar nicht, wie ich rauskommen soll. An wen soll ich mich bloß wenden? Wie kriege ich nur das Gefühl von Bedeutung wieder in mein Leben?

Mein Humor ist weg. Meine Freude an Musik ist weg. An Geduld mangelt es mir am meisten. Aber davon hatte ich eh nie besonders viel. Mein Selbstverständnis ist zerstört. Ich bin jetzt nichts besonderes mehr. Ich bin nur eine von Milliarden Menschen, die alle auf die ein oder andere Weise leiden und dieselben Probleme haben.

Kurz: Ich bin so, wie ich nie sein wollte. Und ich kann es mir nicht schön reden. Die wundersame Reise zu meinem Ego endete in einem Spiegelkabinett, das ich mutwillig zerstört habe und so sitze ich nun in einem Scherbenhaufen und sehe weit und breit nichts als gähnende Leere.

Mir ging es immer nur darum, dazu zu lernen, mich selbst zu verbessern, meine Ziele zu verfolgen, um die Welt ein bisschen schöner zu machen. Die Ziele sind weg. Die Welt macht, was sie will. Ende der Geschichte.

Leider nicht. Leider geht die Geschichte weiter und ich bin immer noch nicht gut genug, um eine Hauptrolle zu bekommen. Dabei ist das doch mein Film… Aber kann man gleichzeitig Regisseur und Schauspieler sein? Vor allem wenn man eigentlich Sängerin sein möchte und Tänzerin?

Bube der Stäbe

Kurznachrichten – KW 14

  • Das sollten sich alle hinter die Ohren schreiben: Arbeit, die Spaß macht, ist auch mehr wert!
  • Tag 3 der Installationsbemühungen – Langsam reicht’s!
  • Ich musste gleichzeitig niesen und husten. Davon bekam ich Schluckauf.
  • Ferien. Das heißt endlich mal Zeit Liegengebliebenes abzuarbeiten und mich vernachlässigten Projekten zu widmen. Und. Vielleicht. Ein klein wenig. Zu Chillen. Wär ja mal ganz nett.
  • Liebe Sonne, wir vermissen dich. Komm bald wieder!
  • Eine kurze Geschichte vom Kopieren und Kapieren.
  • Gute Nachrichten von Frau Zypries: Das Leistungsschutzrecht wird in dieser Legislaturperiode nichts mehr werden.
  • Zu alten Männern, die seltsam verschwurbelte Kommentare zur Weltpolitik publizieren und damit einen Riesenwirbel auslösen, habe ich nichts zu sagen. Manche Debatten sind so hanebüchen, dass man sich besser nicht darauf einlässt.
  • Tanzverbot? Aber doch nicht in Berlin! Überhaupt das erste Mal in meinem Leben, das ich davon gehört habe. Zum Glück!
  • Was sagt man dazu?
  • Meistgelesener Artikel: Im Hamsterrad
  • Suchbegriff der Woche: warum kann ich nicht auf twitter

Frühstücksgast - Karl der Käfer