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Schlagwort: Stress

Wie und Was und Wo? | Montag, 27. März 2017

Moin, ihr Seiten. Ich habe es getan: Ich habe mir die Premium-Mitgliedschaft von busuu geholt. Damit bin ich jetzt wieder aktiv am Arabisch Lernen. Mit der App macht es großen Spaß. Nachdem ich mich für den Trip nach Palestine angemeldet hatte, musste ich diesen Schritt einfach gehen, denn Arabisch zu lernen, ist doch die perfekte Vorbereitung für diesen Urlaub und wird dazu beitragen, das meiste aus der Reise herauszuholen.

Damit habe ich mich auch dagegen entschieden, in der Uni Arabisch zu lernen. Ich weiß genau, dass mir das keinen Spaß machen würde. Uni-Sprachkurse sind zu trocken und zu theoretisch. Ich will lieber auf praktischer Ebene in die Sprache eintauchen. Dafür ist die App perfekt. Wenn ich dann noch einen Tandempartner finde, bin ich perfekt gewappnet.

Wie man sehen kann, ist meine Stimmung heute besser. Das liegt nicht zuletzt an dem guten Wetter. Da wir unser Team-Meeting im Freien abgehalten haben, habe ich sogar ein bisschen Frischluft und Sonne tanken können. Außerdem habe ich nach der Arbeit einen kleinen Spaziergang gemacht.

Solche Sachen sind viel besser für mich, als mir immer und immer wieder den Kopf darüber zu zerbrechen, was ich für berufliche Perspektiven habe. Momentan geht es mir doch gut. Mein Job ist okay und ich müsste mich gar nicht so verrückt machen.

Klar wäre auf lange Sicht ein ortsunabhängiger Job toll, meinetwegen als Virtuelle Assistentin. Aber deswegen muss ich mich doch jetzt nicht so stressen. Klar, wenn ich das durchziehen will, steht mir harte Arbeit bevor und ich sollte die Sache von vornherein ernst nehmen. Da ich im Kopf alles schon ausgiebig beleuchtet habe, muss es jetzt aber an die Umsetzung gehen. Das Was und Warum ist quasi geklärt. Jetzt geht es um das Wie.

Ich will, ich will, ich will | Samstag, 3. September 2016

Moin, ihr Seiten. Gestern habe ich nichts geschrieben. Damit ist meine Routine völlig aus dem Lot. Denn wenn man etwas, das man sich vorgenommen hat, einmal auslässt, ist es auf einmal keine Routine mehr, sondern ein Neuanfang und es ist plötzlich ungleich schwieriger, es wieder zu tun.

Hinzu kommt, dass die öffentlichen Morgenseiten in meinem Alltag noch nicht fest verankert sind und ich das Bedürfnis habe, wieder in mein geheimes Blog zu flüchten. Schließlich reagieren auf einmal Menschen auf das, was ich zu sagen habe und das macht mir Angst. Dadurch kommt ein unkontrollierbares Element in meinen Alltag, das ich zwar durchaus haben möchte. Ich weiß jedoch nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Die Zeit wird es wohl zeigen.

Würde ich jetzt nur für mich schreiben, wüsste ich genau, was ich sagen soll. Probleme habe ich wahrlich genug, nur möchte ich mich über die nicht öffentlich auslassen. Ich möchte weder jammern, noch mich beschweren, sondern einfach Lösungen finden.

Aber auch wenn man sich mit anderen bespricht, lassen sich manche Sachen einfach nicht so schnell lösen. Alles dauert ewig. Vor allem in diesem Land. So oder so bin ich einfach diejenige, die sich den Mist eingebrockt hat, also muss ich die Suppe auch wieder auslöffeln.

Gerade gestern habe ich wieder ein Video zu diesem Thema gesehen: Wenn man Menschen unter Stress setzt, schaltet sich ihr Gehirn aus und sie können nur noch auf zwei Weisen reagieren: Fliehen oder Kämpfen. Beide Modi habe ich unendlich satt. Glücklicherweise ist es relativ einfach, den Körper von Stress zu befreien: Atmen. Die Probleme lösen sich dadurch bloß nicht.

Theoretisch lassen sich Probleme ja auch relativ einfach lösen. Immer einen Schritt nach dem Anderen und so habe ich es ja eigentlich auch immer gemacht. Trotzdem bin ich gescheitert und auf einmal ist alles unendlich schwer. Sogar der kleinste Schritt.

Vielleicht habe ich zu viel Ratgeber-Literatur gelesen. Für jedes Problem, das man haben kann, gibt es unzählige Tipps und Tricks, wie man es lösen kann. Eindeutig ein Überangebot an hilfreichen Stimmen, die eigentlich nur das beste, für einen wollen. Und so weiß ich auch eigentlich, was für Möglichkeiten, ich habe, um mein Leben zu verbessern.

Mein Hauptproblem dabei: Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Alles scheint vielversprechend und ich weiß nicht, wofür ich mich entscheiden soll. Meine Zeit ist begrenzt. Meine Aufmerksamkeit ist begrenzt. Aber es gibt so viele Dinge, die mich interessieren und die mir Spaß machen und ich muss mich in jedem Moment neu entscheiden, womit ich mich gerade beschäftigen möchte.

Und dann will ich auf einmal gar nichts mehr.  Vor allem aber nicht kämpfen oder fliehen.

Königin der Kelche

Das neue Jahr

Feuerwerk 5

Hatte ich es schon erwähnt? Ich freue mich ganz ganz doll auf dieses Jahr. Das kann nur großartig werden. Und obwohl das letzte Jahr sehr arbeitsintensiv war, ist es mir doch gelungen meine Vorsätze in die Tat umzusetzen und mein Leben weitestgehend zu entschleunigen, mir weniger Stress zu machen und mir selbst mehr Freiräume zu geben.

Dadurch bin ich wesentlich produktiver und gleichzeitig glücklicher geworden. Ich schätze das Eine geht nicht ohne das Andere. Man kann nicht unglücklich und gestresst sein und auf Knopfdruck Berge von guten Leistungen erbringen. Es geht so einfach nicht.

Eine Woche, die einfach verschluckt wurde.

Kurznachrichten KW 41

  • Nicht gestresst zu sein, hat die höchste Priorität und ÜBERRASCHUNG: Wenn ich mir keine Vorwürfe mache, bringe ich sogar was zustande.
  • „Möchte ich mich in diese Diskussion einmischen?“ – Hmm… Näää.
  • Über dieses Video habe ich herzlich gelacht

    Das Zuschauersterben beim Bayerischen Rundfunk (via Indiskretion Ehrensache)
  • Gelesen:
    • Sally Haslanger: “But Mom, Crop-Tops Are Cute!” Social Knowledge, Social Structure And Ideology Critique”, In: Philosophical Issues 17, 2007, S. 70-91
    • William K. Wimsatt, Monroe C. Beardsley: “Der intentionale Fehlschluss”, In: Fotis Jannidis, Gerhard Lauer, Matias Martinez, Simone Winko: Texte zur Theorie der Autorschaft, 2000, Stuttgart.
    • Jean-Paul Sartre: ”Warum schreiben?”, In: Fotis Jannidis, Gerhard Lauer, Matias Martinez, Simone Winko: Texte zur Theorie der Autorschaft, 2000, Stuttgart.
  • Meistgelesener ArtikelWo ist die Eule? #08
  • Suchbegriff der Woche: in strumpfhosen gezwungen

Was noch so war oder sein wird

MAN WIRD DOCH WOHL NOCH EINEN SCHLECHTEN TAG HABEN DÜRFEN11!!

Kurznachrichten KW 33

  • Schüchtern legte er seinen Schwanz auf den Tisch.
  • KaninchenbauHat sich wohl noch nicht bis zu allen rumgesprochen, dass gut gemeint auch das Gegenteil von gut sein kann.
  • Ich mache mir wie immer selbst zu viel Stress. 10.000 Dinge erledigen zu wollen und wütend auf mich selbst zu sein, wenn ich nur 9.999 schaffe, ist eigentlich das, was mich fertig macht. Ich selbst. Niemand sonst.
    Das war schon immer mein Problem und obwohl ich immer neue Strategien dagegen entwickele, tappe ich immer wieder in diese Falle.
    Besonders ärgere ich mich über meine Aufschieberitis, anstatt mich über das zu freuen, was ich schaffe. Denn das ist echt nicht wenig. Aber es regt mich einfach auf, wenn ich eine einzige Aufgabe wochenlang mit mir rumschleppe und es nicht gebacken kriege, sie einfach zu erledigen. Es kann doch nicht so schwer sein!!! Ist es anscheinend aber doch…
  • Ich habe mir also facebook Verbot erteilt. Daraufhin hat facebook angerufen – Jemand von facebook sollte ich besser sagen – und wollte mir eine Werbekampagne ans Herz legen. Isn’t it ironic?
  • MANWIRDDOCHWOHLNOCHEINENSCHLECHTENTAGHABENDÜRFEN11!!
  • Ich glaube, du bist der einzige Mensch auf diesem Planeten, der das Wort Glubschis niedlich findet.
  • Beschwert euch nicht über das Erwachsen-Sein. Sonst begegnet ihr noch einem Kaninchen, das euch in seinen Bau lockt. Ich für meinen Teil bin zumindest immer sehr irritiert, wenn mir mitten in der Stadt freilebende Häschen begegnen.
    Das Kaninchen
  • Gesehen: Batman: The Dark Knight Rises
  • Meistgelesener ArtikelWo ist die Eule? #2
  • Suchbegriff der Woche: kaffee network

Kurznachrichten KW 23

  • Ich habe sowas von überhaupt gar keine Lust mir auch nur in irgendeiner Form Stress zu machen. Dabei könnte ich, wenn ich wollte, zu tun gibt es genug.
  • Augen auf beim Nudelkauf. Spagetti passen nicht so besonders gut zu Gulasch.
  • Am 15. Juni, das ist der nächste Freitag, ist das Kinderfest der Humboldt Universität.
  • Viel zu tun, sonst nix los. Kein Bild. Kein Video. Kurznachrichten sind kurz.
  • Gesehen: Iron Sky – Großartig!
  • Kalenderspruch der Woche:
    Ich habe kein Marketing gemacht. Ich habe immer nur meine Kunden geliebt. (Zino Davidoff)
  • Meistgelesener ArtikelWas ist Diaspora*?
  • Suchbegriff der Woche: dicker schatte