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Schlagwort: Talent

Die Erste im Hörsaal?

Kurznachrichten KW 24

  • Ich sollte öfter solche Artikel schreiben: Arbeitskraft – mein größtes Vermögen?.
  • Warum wir nun den größten – Sticker – auf unserem Briefkasten haben schreibt iblue: Nein heißt Nein
  • Die Erste im Hörsaal? Schnell weg, sonst werde ich noch eingesperrt.
  • Muss ein Schuhkauf mit Blut besiegelt werden?
  • An dem Feuerwerk da draußen erkennt man also, dass Deutschland ein Tor geschossen hat.
  • Liebe Männer, bitte pinkelt nicht ständig in die Ecken. Das ist eklig und stinkt. Danke
  • Das mit dem Talent ist so eine Sache… Eigentlich ist es doch nicht viel mehr als die Leidenschaft für eine Sache. Und wenn man die hat, genau dann muss man weiterarbeiten und noch mehr Energie reinstecken.
    Gerade das worin man gut ist, braucht Aufmerksamkeit und nicht die vielen Schwächen und Defizite, wie unsere Gesellschaft es permanent predigt. Allein die Begabung reicht nicht für mehr als Durchschnittlichkeit.
    Zu sagen man wäre unbegabt ist darum noch mehr als dämlich. Besagt es doch nichts anderes, als dass man faul und unselbständig ist. Das kann doch niemand ernsthaft von sich selbst behaupten.
  • -.- Durch das Feuerwerk interessiere ich mich trotzdem nicht für Fußball.
  • Vor der Waschmaschine kann man sich schon mal fürchten.
  • Neues Projekt: Der Juli in Bildern. Stay tuned.
  • Meistgelesener Artikel: Arbeitskraft – mein größtes Vermögen?
  • Suchbegriff der Woche: appesina katze

Generation Gegenwart

Piotr Czerski schreibt in der ZEIT unter dem Titel „Wir, die Netzkinder“ treffend über unsere Generation:

Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders. Das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir „surfen“ nicht im Internet und das Internet ist für uns kein „Ort“ und kein „virtueller Raum“.

Internet Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.

Ein weiterer – meiner Ansicht nach entscheidender – Unterschied besteht darin, dass wir Netzkinder eine sehr aktive und schöpferische Generation sind. Für uns ist es selbstverständlich alle Möglichkeiten zu haben, unsere Talente zu nutzen, die Realität zu gestalten und mit anderen zu teilen. Einmischen ist hier das Schlagwort.

Internet Access Here SignWir sind keine passiven Fernseh-Empfänger, die eine ihnen präsentierte Wirklichkeit aufnehmen wie ein Schwamm.

Wenn wir etwas wissen oder haben wollen, dann suchen wir danach. Wir warten nicht darauf, dass die Möglichkeiten zu uns kommen, wir ergreifen die Initiative. Wenn wir etwas nicht finden, wenn es etwas nicht gibt, dann erschaffen wir es.

Wir interessieren uns für vielerlei und wir schaffen unsere eigene Öffentlichkeit. Hin und wieder überschneiden sich mehrere dieser Öffentlichkeiten. Dann entstehen neue Impulse und Diskurse. Und die Welt wird wieder ein Stückchen besser.