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Schlagwort: Texte

Emil-Fischer-Hörsaal

Aus der Rubrik Warum ich meine Uni liebe

Da gehe ich in der ersten Semesterwoche nichtsahnend in eine Vorlesung in der Hessischen Straße 1/2 und finde mich plötzlich in einem monumentalen altertümlichen Hörsaal wieder. Völlig beeindruckt von diesem Denkmal der Berliner Wissenschaftsgeschichte habe ich nicht gezögert und vor Beginn meiner Vorlesung schnell noch ein paar Fotos mit meinem Handy geschossen.

Warum hat dieser Hörsaal bei mir so einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Zunächst einmal ist er riesig, allerdings nicht in der Tiefe, wie man dies von Hörsälen gewöhnt ist, sondern in der Höhe. Er geht über mindestens zwei, wenn nicht sogar 3 Stockwerke.

Dementsprechend ist der Anstieg der treppenförmig angeordneten Sitzreihen nicht langsam und kontinuerlich, sondern super steil. Zwischen zwei Sitzreihen befindet sich meinen Schätzungen zufolge ein Höhenunterschied von mindestens 30 bis 50 Zentimetern. Der ganze Raum ist mit Holz verkleidet und wirkt dadurch imposant und altertümlich. Ein riesiges Periodensystem der Elemente prangt über dem Saal.

Mein Wintersemester 12/13

Da hier mittlerweile einige Leute mitlesen, die sich für mich und mein Leben interessieren und ich de facto nur sehr selten davon erzähle, was ich eigentlich an der Uni mache, habe ich beschlossen, dass ich mehr Schachtelsätze schreiben sollte, dass es an der Zeit ist mal darüber zu bloggen, womit ich mich im universitären Teil meines Lebens so beschäftige.

Ich besuche in diesem Semester vier Hauptseminare und ein Kolloquium. Ganz entfernt davon zu wenig zu sein, halten mich diese Veranstaltungen ziemlich auf Trab. Zu zwei Hauptseminaren werde ich am Ende des Semesters Hausarbeiten (im Umfang von 25 Seiten) schreiben müssen, ich hab mich aber noch nicht festgelegt, welche das sein werden.

Hausarbeit in den letzten Zügen – Echt jetzt!

Kurznachrichten KW 42

  • Ich tue mich in diesem Semester mit der Kurswahl etwas schwer. Bin aber hellauf begeistert und sehr motiviert. Werde mehr machen, als ich muss.
  • Wolln wir nicht mal wieder ins Theater gehen? Das Maxim Gorki Theater wird 60.
  • Das Wetter kotzt mich an! Letzte Woche waren unter 10 Grad – ich war offensichtlich zu dünn angezogen und bin prompt krank geworden. Und was jetzt? Draußen sind 20° und mehr. Das ist ja wohl ein Witz!
  • Gesehen: R.E.D.
  • Meistgelesener ArtikelWo ist die Eule? #09
  • Suchbegriff der Woche: grüße aus fleisch

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Was noch so war oder sein wird

Wer 1.1 sagt, muss auch 1.2 sagen.

Kurznachrichten KW 38

  • Was ich so mache? Auf Wikipedia habe ich ein motivierendes Beispiel gefunden. Ich fürchte, es wirkt jedoch eher demotivierend bis abschreckend.
  • Ich werde zukünftig auch Aufsätze aufschreiben, die ich gelesen habe, nicht nur Bücher. Einfach bloß, damit ich es nicht vergesse ^^
  • Es freut mich wirklich ungemein, dass sich mehr und mehr philosophische Texte online problemlos finden lassen. Zeit wirds!
  • Dazu gibt es doch gar nichts zu schreiben. (Eine Stunde später) Ohh. Anderthalb Seiten.
  • Ich hatte heute schon genug Kekse. Jetzt will ich dich!
  • Meistgelesener ArtikelWo ist die Eule? #06
  • Suchbegriff der Woche: eule selber machen

Was noch so war oder sein wird

„Schatz, deine Hardware ist zu langsam.“

Kurznachrichten KW 15

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Heute mal ohne Aufzählung. Dafür mit Titel. Gut so? Oder eher nicht?

Wir ziehen in diesem Jahr Weihnachten vor und verschieben Ostern in den Dezember.
Bedankt euch bei Frau Holle.
Schnee im April - Frohe Ostern
Erst heiß, dann kalt, dann gemütlich.

Seitdem ich auf facebook mein Geschlecht von weiblich auf männlich geändert habe, sehe ich nicht mehr die Werbung für Schuhe, Kleider und Diäten, die mich furchtbar genervt hat und der Grund für meine Geschlechtsumwandlung war. Stattdessen umwirbt man mein männliches Profil mit Computerspielen, Praktika und Studienplätzen.
Frauen kriegen Schuhe, Männer berufliche Perspektiven. Mir fehlen die Worte!

Die ersten Wochen

Die ersten Wochen des neuen Jahres waren vor allem eines: anstrengend. Darin unterschieden sie sich in keinster Weise von denen des Vorjahrs. Anders war jedoch, dass ich sie intensiver, langsamer und bewusster durchlebt habe. Wie kam es dazu?

Nun zum Einen hatte ich scheinbar nach den Ferien meine Energiereserven wieder so weit aufgeladen, dass ich einfach mehr Kraft hatte als vorher und nicht mehr mit zusammengebissenen Zähnen die letzten Tropfen Lebenssaft aus mir rauspressen musste, um meinen Verpflichtungen mehr schlecht als recht überhaupt nachkommen zu können.

Zum Anderen habe ich quantitativ weniger, qualitativ mehr gemacht. Das heißt ich tat nicht tausend verschiedene Sachen wie vorher, sondern habe mich auf wenige fokussiert. Jede zu ihrer Zeit. Und das tut gut – meinen Nerven und meinem Geist.

Winter, Weihnacht, Wohnungswechsel

So gar nicht winterlich war es in diesem Dezember. Weder kalt, noch verschneit. Einzig schrecklich schrecklich dunkel und grau. Ob sich das im neuen Jahr noch einmal ändert? Wird 2012 uns einen eisig-frostigen Januar oder Februar bescheren?

Lassen wir uns diesbezüglich doch überraschen. Eigentlich war der unverschämt milde Dezember ja auch eine Wohltat. Zumal gegenüber dem Dezember des vorangegangen Jahres.

Dankbar war ich auch darüber, dass wir den kleinen Umzug, den wir uns in die Weihnachtsferien gelegt hatten und der der erste in einer längeren Reihe von Hin- und Hergeziehe sein wird, nicht bei Minustemperaturen absolvieren mussten. Das wäre sicherlich noch weniger erbaulich geworden, als es ohnehin schon war. Umzüge machen nunmal keinen Spaß.