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Schlagwort: Web 2.0

Berufung Bloggen

Das Thema des dieswöchigen Webmaster Friday Bloggen als Beruf? gibt mir die Gelegenheit einige Überlegungen aus meinem letzten Artikel Arbeitskraft – mein größtes Vermögen? etwas klarer auszuformulieren. Ich möchte daher an den letzten Artikel anknüpfen und dabei die Frage des Webmaster Friday beantworten: Kann Bloggen ein Beruf sein?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal heraus finden, was eine Tätigkeit zu einem Beruf macht.

Was ist ein Beruf?

Es gibt zwei Arten von Berufen. Die Eine hängt hauptsächlich von der erworbenen Qualifikation oder Ausbildung ab, während die Andere nur in Verbindung mit einer Anstellung oder einem Arbeitsplatz zustande kommt.

Wer eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin gemacht hat, ist auch dann noch KfZ-Mechanikerin, wenn sie zwischenzeitlich arbeitlos, in Elternzeit oder anderweitig beschäftigt ist. Andere Berufe ergeben sich nur daraus, dass man eine entsprechende Anstellung findet, z. B. als Redakteurin oder Projektmanagerin. Und macht man sich selbständig, kann man sich auch gleich eine eigene Berufsbezeichnung ausdenken.

Arbeit 2.0 – Links

Dieser Artikel ist Teil der Materialsammlung zum Thema Arbeit 2.0. Ich habe ein paar Artikel zusammengetragen, die sich mit Arbeit 2.0 bzw. Arbeit in der Wissensgesellschaft beschäftigen.

Bayern2 Dossier Arbeit 2.0 – Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung über die Digitale Bohème und deren technische Grundlagen
Inhalt: Ford bestimmte das Arbeitsmodell der Massenproduktion, Zuse den Büromenschen der Dienstleistungsgesellschaft und das Web 2.0 die flexiblen Kreativen.

In der Computerwoche schreibt Alexandra Mesmer über Arbeit 2.0 und die Generation der unter 30-Jährigen, die Arbeit neu definiert: „Sie sind immer online und wollen anders arbeiten: selbständig, ohne Zeitkorsett und Anwesenheitspflicht.“