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Schlagwort: Winter

Heute schon deine Katze gebügelt?

Kurznachrichten März 2013

Kartoffeln mögen es dunkel und schmutzig.

Kurznachrichten KW 48

  • Mengentheoretische oder andere mathematische Texte durch den Google-Translator zu jagen, ist übertrieben lustig!
  • Noch lustiger ist nur facebook: „C. A. hat an deine posted on your timeline gepostet“
  • Ich habe so viele Fragen und mit jeder Antwort werden es mehr.
  • Der natürliche Lebensraum des Kraulwurms ist die Couch.
  • Meine sportliche Betätigung besteht aus Zum-Bus-Rennen und in den vierten Stock Auf-und-Ab-Steigen.
  • Hand aufs Herz: Wer verschenkt denn bitte zu Weihnachten Unterwäsche?
  • Kalenderspruch der Woche: If death is bad only if life is good, and death is bad, then life is good. (Quelle)
  • Suchbegriff der Woche: einkaufszettel facebook
  • Meistgelesener Artikel:
    Die hohen Tannen atmen heiser und Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland


via Der Metabølist

Was noch so war oder sein wird

  • Auf Y2B ist der diesjährige Bauchtanzvideo Adventskalender gestartet. Er steht unter dem Motto Belly Dance Around the World. Wir werden daher eine kleine Weltreise machen und ich stelle euch Orientalische Tänzerinnen aus Ländern von allen Kontinenten dieser Erde vor. Außerdem habe ich nochmal alle Videos der Taht El Shibbak Serie in einem Artikel zusammengefasst.
  • Der neue Choreographie-Studio „Birke“ Newsletter ist da.
  • Die Couch ist da 🙂
  • Die Auswertung der Eulenblogparade ist noch nicht da. Kommt aber nächste Woche. Ich bitte die Verspätung zu entschuldigen und lade derweil zu einem Besuch des Y2B Adventskalenders ein.

Mein Wintersemester 12/13

Da hier mittlerweile einige Leute mitlesen, die sich für mich und mein Leben interessieren und ich de facto nur sehr selten davon erzähle, was ich eigentlich an der Uni mache, habe ich beschlossen, dass ich mehr Schachtelsätze schreiben sollte, dass es an der Zeit ist mal darüber zu bloggen, womit ich mich im universitären Teil meines Lebens so beschäftige.

Ich besuche in diesem Semester vier Hauptseminare und ein Kolloquium. Ganz entfernt davon zu wenig zu sein, halten mich diese Veranstaltungen ziemlich auf Trab. Zu zwei Hauptseminaren werde ich am Ende des Semesters Hausarbeiten (im Umfang von 25 Seiten) schreiben müssen, ich hab mich aber noch nicht festgelegt, welche das sein werden.

Winter, Weihnacht, Wohnungswechsel

So gar nicht winterlich war es in diesem Dezember. Weder kalt, noch verschneit. Einzig schrecklich schrecklich dunkel und grau. Ob sich das im neuen Jahr noch einmal ändert? Wird 2012 uns einen eisig-frostigen Januar oder Februar bescheren?

Lassen wir uns diesbezüglich doch überraschen. Eigentlich war der unverschämt milde Dezember ja auch eine Wohltat. Zumal gegenüber dem Dezember des vorangegangen Jahres.

Dankbar war ich auch darüber, dass wir den kleinen Umzug, den wir uns in die Weihnachtsferien gelegt hatten und der der erste in einer längeren Reihe von Hin- und Hergeziehe sein wird, nicht bei Minustemperaturen absolvieren mussten. Das wäre sicherlich noch weniger erbaulich geworden, als es ohnehin schon war. Umzüge machen nunmal keinen Spaß.

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln

(Arno Holz: Buch der Zeit)

Dreigiebelhaus Weihnachten 2010Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln
Die Weihnacht ihre Sterne funkeln!
Die Engel im Himmel hört man sich küssen
Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen…

So heimlich war es die letzten Wochen,
Die Häuser nach Mehl und Honig rochen,
Die Dächer lagen dick verschneit
Und fern, noch fern schien die schöne Zeit.
Man dachte an sie kaum dann und wann.
Mutter teigte die Kuchen an
Und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte,
Saß daneben und las und rauchte.
Da plötzlich, eh man sich’s versah,
Mit einem Mal war sie wieder da.

Mitten im Zimmer steht nun der Baum!

Knecht Ruprecht

(Aus: Theodor Storm: Gedichte)

Vor Last schreiender WinterwaldRuprecht:
Habt guten Abend, alt und jung,
Bin allen wohl bekannt genung.

Von drauß‘ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor;
Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

»Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt‘ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!
So geh denn rasch von Haus zu Haus,
Such mir die guten Kinder aus,
Damit ich ihrer mag gedenken,
Mit schönen Sachen sie mag beschenken.«

Advent

WinterEs treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke: Erste Gedichte)

Die hohen Tannen atmen heiser

MorgensonnenscheinDie hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

(Rainer Maria Rilke: Erste Gedichte)

Rainer Maria Rilke, 1900