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Schlagwort: Zukunft

Auf zu neuen Ufern

Tulpen

Blicken wir den Tatsachen ins Auge: Dieser Blog wird sich nicht wieder erholen und auch die Eule hat genug von der vielen Aufregung. Darum ist es hier fürs Erste vorbei mit der Bloggerei.

Tatsächlich lief Erdbeerfleisch, wenn ich ehrlich bin, nie so wie ich es mir vorgestellt hatte. In keiner Hinsicht. Die meiste Zeit war es ein Krampf. Und auch wenn es mir grundsätzlich schwer fällt, loszulassen, so ist doch der Zeitpunkt gekommen, es einzusehen:

Dieses Blog hat keine Zukunft.

In der nächsten Zeit werde ich daher diese Seite komplett umbauen. Ich werde nichts löschen, alle Artikel bleiben bestehen, aber sie werden nicht mehr im Mittelpunkt der Seite stehen, sondern nur noch im Hintergrund als Archiv fungieren.

In erster Linie soll der Name Erdbeerfleisch und diese Webseite hier zukünftig meiner beruflichen Selbständigkeit dienen.

Da noch nicht ganz klar ist, wie diese aussehen wird und wann es so richtig losgeht, kann ich auch noch nicht so wirklich sagen, wie diese Seite dann aussehen wird und wann ich die wirklich großen Neuerungen in Angriff nehmen werde…

Aber sie werden kommen.

Ich blogge weiterhin hier:

Und ganz neu:
Mein persönliches Blog findest du ab sofort unter yuliyah.wordpress.com

Ich sage der deutschen Blogosphäre Adieu und probiere mein Glück nun in Englisch und auf internationalem Parkett! See you there!

And don’t forget to think big. Sky is the limit. Cheers!

Leben wir in verschiedenen Welten?

Normalerweise beschwöre ich ja keine Generationenkonflikte und linke auch nicht auf die Artikel sogenannter „Qualitätsmedien“. Bei beidem muss ich heut mal eine Ausnahme machen. Ich geriet nämlich kürzlich an einen ZEIT-Artikel von Anita Blasberg mit dem Titel „Die schon wieder!“, der mich in Gedanken schon eine ganze Weile beschäftigt.

Die Autorin zeichnet darin ein Portrait von unserer gealterten Gesellschaft und auch wenn einige Argumente etwas überspitzt sind, treffen sie doch einen wesentlichen Punkt. Ich zitiere – und setze mich damit einer unsicheren Rechtslage aus, für die übrigens eben jene hier kritisierten Generation verantwortlich ist:

Die Babyboomer sind und waren immer: die Mehrheit. Sie sind es gewohnt, dass das, was sie beschäftigt, auch die ganze Gesellschaft beschäftigt. Jetzt, in ihren besten Jahren, sitzen sie an den Schaltstellen des Landes: Die Kanzlerin ist eine Babyboomerin, genau wie die meisten deutschen Ministerpräsidenten. Die Gruppe der über 48-Jährigen stellt die große Mehrheit der Konzernvorstände sowie die einflussreichsten Publizisten.

No TV for me

Beitrag zum Webmaster Friday

Mit dem Fernsehen konnte ich ja eigentlich noch nie etwas anfangen und ich wundere mich wirklich, dass es immer noch nicht ausgestorben ist. Aber das ist ja ganz offenkundig nur eine Sache der Zeit, denn ganz ehrlich: Kein Mensch braucht Fernsehen.

Ich für meinen Teil hatte noch nie einen eigenen Fernseher. Seitdem ich 2007 bei meinen Eltern ausgezogen bin, habe ich auch keinen Fernsehanschluss mehr. Den habe ich in meiner Wohnung vom Kabelanbieter abklemmen lassen. Ein Fernsehgerät hat zwar seitdem Einzug in meinen Haushalt gehalten, wir benutzen es aber zum Playstation Spielen oder Filme schauen, der Fernsehanschluss bleibt tot.

Tatsächlich finde ich die Vorstellung seinen Tagesablauf nach dem Fernsehprogramm zu gestalten („Oh, ich muss jetzt nach Hause, meine Lieblingsserie fängt gleich an.“) dermaßen anachronistisch, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Wenn ich meine Lieblingsserie gucken will, dann doch, wenn ich Zeit und Lust habe und nicht, wenn irgendein Fernsehsender das will.

Ich muss aber eingestehen, dass ich definitiv kein Mensch bin, der viele Filme oder Serien schaut. Vielleicht ein oder zwei Mal in der Woche öfter auf keinen Fall.

Ich wünsche mir…

Elektronische Geräte,

die ihren eigenen Strom produzieren

Wenn es möglich ist, einen Computer von der Größe einer Lagerhalle auf einem Mikrochip zu platzieren, muss es auch möglich sein, Kraftwerke so weit zu schrumpfen.

Jedes elektrische Gerät sollte seinen eigenen Generator zur Stromerzeugung haben oder zumindest jeder Haushalt. Wir hätten dann jeder ein Gerät zu Hause stehen, das halb so groß wäre wie eine Waschmaschine und mit dem wir unseren eigenen Strom produzieren würden.

Nutzen würden wir dazu unseren Müll oder unseren Urin oder die Wärme, die unser Haus sonst abstrahlen würden. Etwas, was Menschen in hinreichend großer Zahl täglich produzieren.